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Was ist Bions „O“? Über die namenlose Angst und das formlose Unendliche in uns

Die Psychoanalyse ist eine intuitive und subjektive Wissenschaft, die nach der Wahrheit sucht. Auch du hast wahrscheinlich deine eigenen subjektiven Wahrheiten, die du immer wieder spürst. Zwar versuchst du vieles abzuwehren, aber oft weisst du im Grunde, wie es tief in dir aussieht. Diese Wahrheit, die sich immer wieder spüren lässt, die immer wieder auftaucht, nannte der britische Psychoanalytiker Wilfred Bion (1897-1979) das „O“ (Ultimate Truth, Absolute Reality). Weiterlesen

Warum wir provozieren

Das Kind streckt der Mutter die Zunge raus und reizt sie damit bis aufs Blut. Der junge Mann wird von seiner Freundin verlassen und verspürt den Drang, sich auf der Straße vor anderen Frauen auszuziehen. "Du kannst mich mal am Arsch lecken", sagen wir. Provoka...

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Negative Halluzination

Bei einer Halluzination sieht oder hört man etwas, was nicht da ist (visuelle oder auditive/akustische Halluzination). Bei einer Halluzination sehe ich also weiße Mäuse. Bei einer "negativen Halluzination" phantasiert man ein Nichts an der Stelle, wo eigentlic...

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Negative therapeutische Reaktion (NTR) – was ist das?

Kaum glaubt der Psychoanalytiker, dass der Patient "Fortschritte" macht, erzählt der Patient, dass es ihm plötzlich schlechter gehe als je zuvor. Es scheint, als würde der Fortschritt auf der einen Seite einhergehen mit einem Rückschritt auf der anderen Seite....

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Thomas Galli: Was die Kriminologie von der Psychoanalyse lernen kann

Die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Kriminologie sind zu vielfältig und komplex, um sie in einem Beitrag wie dem vorliegenden auch nur annähernd andeuten zu können. Spontan könnte man etwa daran denken, der Frage näher nachzugehen, inwieweit die Psychoanalyse als Form von Therapie und medizinischer Heilkunst geeignet ist, Straftäter zu „heilen“, das heißt ihre Straffälligkeit zu reduzieren. Berücksichtigt man allerdings die Erkenntnis, die insbesondere Sigmund Freud in „Das Unbehagen in der Kultur“ ausgearbeitet hat, dass eine Kultur mit ihren Normen vom Einzelnen immer auch den (oft schmerzvollen) Verzicht einfordert, auf das Ausleben seiner Triebe zu verzichten, dann wird klar, dass das, was wir Kultur nennen, zumindest auch auf dem Leid der Individuen aufbaut. (Ein Gastbeitrag von Thomas Galli, Bild von Diana K. Weilandt) Weiterlesen

Wut, Wut, Wut

wut_sauer

Wer wütend ist, der ist kaum noch zu stoppen. Die eigene Wut zu stoppen kann so schwer sein wie von einem gedeckten Tisch aufzustehen, wenn man großen Hunger hat. Oft heisst es, Wut müsse man rauslassen. Viele befürchten, sie könnten krank werden, wenn sie mit der „Wut im Bauch“ länger still bleiben. Doch meistens nützt das Schreien und Zerstören nichts. Das Einzige, was oft hilft, ist es, mit demjenigen zu sprechen, der einen wütend macht. Wenn das nicht hilft, kann man bewusst in die Stille gehen und beobachten, wie die Wut in einem arbeitet. (Text: © Dunja Voos; Bild: © Julia) Weiterlesen

Der Schlaf des Analytikers (von Ralf Zwiebel). Und: Gähnen ist mehr als Abwehr

"Mein Analytiker ist letztens in der Sitzung eingeschlafen! Und dann sagt er auch noch, dass es mit mir zu tun haben könnte!", erzählt ein Analysand entsetzt. In der Psychoanalyse liegt der Patient auf der Couch und der Analytiker sitzt im Sessel dahinter. Die...

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Partnerschaft: Alles wissen, alles erzählen?

Das Schwierigste, worüber man in einer Partnerschaft wohl sprechen kann, ist über die Beziehung selbst. Man denkt etwas über eine gemeinsame Szene, es ist einem etwas peinlich oder man denkt etwas Peinliches über den anderen - doch wie soll man es sagen? Lorio...

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Psychoanalyse: Wie kann ich mich abgrenzen, wenn ich alles erzählen soll?

Viele Patienten, die eine Psychoanalyse machen, fragen sich: "Soll ich hier wirklich alles erzählen?" Eine schwierige Frage. Nicht wenige Patienten hatten übergriffige Eltern, die immer alles wissen wollten. Verschweigen wurde bestraft. Auch in der Kirche höre...

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Wann kommt man eigentlich auf die Idee, in der Psychoanalyse etwas zu erzählen?

Es gibt Menschen, die machen jahrelang eine Psychoanalyse, aber sie erzählen nicht von ihrem einschneidendsten Erlebnis. Sie verschweigen es nicht bewusst. Da ist auch kein Widerstand. Der Grund, warum sie es nicht erzählen: Es kommt ihnen einfach nicht in den...

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