
Wenn wir an Grübelzwängen leiden, müssen wir immer denken. Wir suchen die Lösung, aber finden sie nicht. Das Grundgefühl ist das Gequältsein. Schon morgens, wenn wir aufwachen, taucht unser quälender Gedanke auf: Da ist es wieder. Doch wie finde ich aus der Qual heraus? Es fühlt sich an wie ein Rätsel, das du nicht lösen kannst wie z.B. die Frage nach dem Sinn des Lebens oder nach dem Tod. Es ist das tiefe Grundgefühl, dass da etwas nicht passt und vielleicht nie passend werden kann. Es ist vielleicht wie das Gefühl, nicht mit der Mutter zusammenzupassen. Auch deine Wünsche, dein So-Sein und dein Körper passen nicht zu den Anforderungen, die von aussen kommen, so dein Eindruck. Weiterlesen

Du wachst auf, zitterst, bekommst schwer Luft. Da sind Schweiß, Herzrasen, vielleicht Übelkeit und Durchfall. Gedanken, die sich Dir immer wieder aufdrängen. Du befürchtest vielleicht, verrückt zu werden oder schwer krank zu sein. Kurzum: Du bist verzweifelt. Weiterlesen

Gewalterfahrungen in der Kindheit haben das Leben ausgebremst. Es gab einen Unfall und schwere Verletzungen. Der eigene Sohn hat sich vor Jahrzehnten abgewendet. Die Angststörung ist trotz Psychotherapie nicht vergangen. Der Junkie greift die Ärztin an – seither hat sie Hepatatis C. Der Kinderwunsch wurde nie erfüllt. Wie lässt sich mit solchen Dauerschmerzen leben? Weiterlesen

Unerfüllte Bedürfnisse und Wünsche begleiten uns ein Leben lang. Es sind Hintergrundqualen, die vielleicht immer bei uns bleiben werden. Das Abwesende, das Nicht-Erlangte tut uns weh. Das Vergebliche schmerzt uns zutiefst. Das Unerfüllte nehmen wir mit ins Grab. Es gehört genauso zum Leben wie die Erfüllung. Es ist wie eine ständige Qual im Hintergrund. Und wenn wir eines gemeinsam haben, dann ist es das: die Erfahrung des Vergeblichen. Weiterlesen

„Wie sprichst Du eigentlich mit mir?!“, fragen wir den anderen aufgebracht. Doch wie sprichst Du mit Dir selbst? Hast Du eine gute innere Stimme in Dir? Vielleicht fällt es Dir leicht, zu anderen freundlich zu sein und ihnen Mut zuzusprechen. Doch Du selbst quälst Dich vielleicht mit strengen Sätzen. Weiterlesen
Ein Wort, so schnell und leicht gesagt. Vielleicht stellen wir uns ein paar Stunden oder Tage, höchstens Wochen vor. „Geduld“ aber braucht man in schwierigen Dingen Monate und Jahre, nicht selten Jahrzehnte. Geduld erfordert einen langen Atem. Geduld ist ein Band – manchmal kann ein Geduldsfaden reißen, aber oft man kann den Faden wieder aufnehmen und ihm weiter folgen. Manchmal kann man resignieren, manchmal gibt man auf. Die Dinge gehen nicht immer gut aus.Weiterlesen