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Psychoanalytische Therapien sind wirksam – die Veränderungen sind auch im MRT erkennbar

Psychoanalytische Therapien wirken – das haben mehrere Studien erwiesen. Oft wird die lange Dauer der Behandlung kritisiert: Die von den gesetzlichen Krankenkassen finanzierten 300 Stunden sind für viele häufig nur der Anfang. Weiterlesen

Die Welt voller Amuse-Gueules

„Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung“, sagt der Lehrer und legt seine warmen Hände um meine. „Na? Hamm’wers geschafft?“, sagt der beste Freund und klopft mir auf die Schulter. Weiterlesen

Meine Erfahrungen mit Online-Therapie als Psychotherapeutin

Bei meinem Gegenüber ist es schon dunkel. Onlinetherapie kann man von überall in der Welt machen. Nah am Bildschirm spüre ich manchmal sogar den Lufthauch, der vom Lautsprecher kommt, wenn der andere spricht. Diese blöde Scheibe zwischen uns möchte ich oft so gerne einfach wegnehmen. Und doch entstehen mitunter „Now Moments“, die denjenigen der „echten“ Psychotherapie sehr nahe kommen. Weiterlesen

Die Dunkelheit in Dir kennenlernen

Manchmal fühlen wir uns, als sei alles nur noch dunkel. Ich meine damit nicht die „Schattenseiten“ in uns, von denen der Psychoanalytiker Carl Gustav Jung sprach. Es geht nicht um die Seiten in uns, die wir nicht haben wollen, wie Neid, Gier oder Aggressionen. Weiterlesen

Es gibt Kräfte in mir, die sind stärker als ich

„Da bin ich vor dem Chef ausgerastet – das hat mich meinen Arbeitsplatz gekostet“, sagt ein Klient im Coaching. „Ich kam einfach nicht mehr aus meinem Bett raus. Ich konnte diese Ängste nicht mehr steuern“, erfahren wir. Wir alle kennen Kräfte in uns, die stärker sind als wir selbst, also stärker als unser Wille oder unser bewusstes Ich. Weiterlesen

Mit den Lücken des Lebens leben lernen

Wir hatten es uns so schön vorgestellt: Wir werden eine Familie haben, Vater, Mutter, Kind sein. Wir werden ein Haus haben, einen Garten, einen Beruf, eine Arbeit. Wir werden glücklich sein. Alles wird ganz sein. Und dann kommt es irgendwann zu einer schrecklichen Lücke im Leben, die sich nicht schließt. Weiterlesen

Orale Phase und Acht-Monats-Angst: Die Mimik der Mutter spielt eine besondere Rolle

Saugen, Nuckeln und das Verlangen, alles in den Mund zu nehmen steht im ersten Lebensjahr an oberster Stelle. Schon im Bauch haben wir unseren Daumen in den Mund genommen, um uns zu beruhigen. Als wir auf die Welt kamen, erkundeten wir sie mit dem Mund. Weiterlesen

Medikamente bei Angst und Depression – ja oder nein?

„Die Ärztin hat mir sofort Opipramol verschrieben“, höre ich. Doch die Zweifel sind gross. Bei der Medikamentenfrage ist es aus meiner Sicht wichtig, dem zu folgen, was Dir selbst behagt. Weiterlesen

Malignes Objekt, Täterintrojekt und Identifikation mit dem Aggressor: Was tun mit dem Bösen in uns?

„Sagen Sie mir bitte, wie ich es los werden kann!“, sagen manche. Man will ES – oder auch „Das“ genannt – nicht haben. Es scheint hartnäckig in der Psyche zu sitzen wie ein maligner Tumor. Weiterlesen

Ich wehre mich nicht mehr

Ich habe meine krallende Hand vom Ufer entkrallt, habe mich in die Fluten sinken lassen. War das anstrengend vorher. Immer nur Widerstand zu leisten. Jetzt muss ich gar nichts mehr. Alles geschieht von selbst. Und während ich mich vom Wasser mitziehen lasse, merke ich, dass das Leben von ganz alleine lebt. Ich muss nicht kämpfen. Wer sich fallen lässt, merkt vielleicht, dass er getragen wird. Weiterlesen