Kehlkopf-Asthma, Stimmritzenkrampf: Wenn bei schleimigem Husten oder starker Emotion das Einatmen nicht mehr geht

Ich hatte eine schwere Erkältung und merkte, wie sich Schleim auf meine Stimmlippen setzte. Schon den ganzen Tag war ich heiser und konnte kaum sprechen. Die Schleimschicht konnte ich auf einmal nicht mehr abhusten.

Ich spürte den verstopften Atemweg am Kehlopf. Ich konnte quasi nicht mehr einatmen und war nachts allein im Hotel. Der „Gag“ bei Atemnot ist, dass man den Rettungswagen selbst nicht mehr rufen kann. Unglaublich, wieviele gedanklich da passiert: Während mir schon schwindelig wurde, tat es mir für mein Kind leid, dass ich die nächsten Zukunftsschritte vielleicht nicht mehr mit ihm erleben könnte.

Alle Grübeleien über Glauben und Religion, die ich mir jemals gemacht haben, waren weg: Der Tod ist etwas ganz Konkretes und Bodenständiges. Ich trauerte um mich selbst und merkte: Ich hatte mich in all den Jahren meines Lebens liebgewonnen.

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Links:

Isabel Garcia
Heiserkeit adé. youtube.com

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Meier Medizintechnik (nicht gesponsert, selbst entdeckt), meier-medizintechnik.de …

Dextromethorphan gegen Reizhusten
Verschiedene Produkte (nicht gesponsert, selbst gefunden), medikamio.com/…

Curt Euler, Miriam Katz-Salamon
Respiratory Psychophysiology. Textbook 1988, link.springer.com/

Botox bei Stimmstörungen. Injektion von Botox in die Stimmlippenmuskeln zur Behandlung von Stimmstörungen (Dystonie), patientenvertretung.g-ba.de/…

Oriana Walker & Arthur Rose:
The Forgotten Obious: Breathing in Psychoanalysis. In: The Life of Breath in Literature, Culture and Medicine: Seite 369-390, Open Access, 2.10.2021, palgrave macmillan, link.springer.com/… : „… Josef Breuer, was originally called to the bedside of Anna O., the first patient of psychoanalysis, to tend her ‘extremely acute’ cough, which he quickly identified as tussis nervosa. This respiratory disturbance, an involuntary contraction of the glottis, had started during a long night nursing her ailing father, ‘whom she adored’. … She wanted to go and dance but could not leave her station. The motor impulses that compelled her to joyful movement were transformed into pathological somatic symptoms.“ (S. 371)
… „As she (Anmerung: the mother) nursed, her breathing rhythm would come to match that of her infant. … a mother might find that a ‘symptom’—her breathing—was driven by something ‘external’ that was of the right sort to enter the circuits of her nervous system. There was nothing really mysterious about this; it was simply how reflexes, psychic energy, and the very processes of life governed themselves.“ (S. 374)

Beitrag vom 25.4.2026 (begonnen am 1.8.2015)

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