Willkommen

Die Angst, verrückt zu werden ist die Angst, den Zusammenhang zu verlieren – Zusammenhänge herzustellen, kann helfen

Das Gefühl, verrückt zu werden, ist sehr unangenehm. Es schwirrt im Kopf. Es ist, als ob sich Energien aneinanderrieben. Es ist eine Mischung aus "Ich will das nicht" und "So ist es aber." Ähnlich, wie Schwindelgefühle von unterschiedlichen Wahrnehmungen herrü...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Thalamus – das Tor zum Bewusstsein. Der Hypothalamus liegt gleich darunter

Der Thalamus ist ein Teil des Zwischenhirns und „Tor zum Bewusstsein“. Der Name leitet sich vom Griechischen „thalamos“ = „innere Kammer, Bett, Schlafzimmer“ ab. Sinnesreize, die über die Sinnesorgane hereinkommen, verlaufen durch den Thalamus, bevor sie die Großhirnrinde erreichen, um dort registriert zu werden. Im Thalamus liegen sehr viele Nervenzellkörper (= Neurone). Der Thalamus ist gleichzeitig ein Filter – er entscheidet, ob die ankommenden Sinneseindrücke wichtig oder unwichtig sind. Außerdem spielt der Thalamus eine wichtige Rolle bei der Schmerzwahrnehmung. Weiterlesen

Ich will das nicht so.

Achtung! Ich werde gleich einen Annäherungsversuch starten. Ich habe dich schon im Blick. Im Visier. Ich weiß, dass du mir nicht geben wirst, was ich brauche. Ich habe diese Erfahrung abertausende Male gemacht. Ich werde 100 Arten haben, dich zu fragen, doch ich weiß: Ich bekomme das Gute nicht. Ich komme zu dir. Der Komet nähert sich dem Planeten. Ich komme näher. Frage indirekt. Beschämt. Pein ist dabei. Wie soll ich nur fragen. Ich versuche es anders. Während ich es versuche, bebt meine Stimme. Der andere, er fühlt sich wie gelähmt. „Was will man von mir?“, fragt er sich. Er fühlt sich unwohl. Beschämt. Die Lähmung nimmt ihm den Atem. Es geht runter. Reise eines Handlungsunfähigen. Weiterlesen

Wo ist der Zugang zu meinem Inneren?

Ich stehe vor meiner Mutter wie vor einem Rätsel. Ich stehe vor meinem Körper wie vor einem Rätsel. Vor meinem Schreibaby. Vor meinem Patienten. Vor meinem Traum. Wo ist der Zugang? Verwandte Artikel in diesem Blog:

Im Gefühl überall zu Hause Wie kann ich mei...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Wie wir mit Kriegsangst leben können

Eine junge Frau schaut verzweifelt zum Fenster raus. Hinter ihr in der Wohnung ein Fernseher, auf dem eine Explosion zu sehen ist. Vor ihr grüne Büsche. Ein Vögelchen und eine Katze schauen zu. Bildnr. 460 "Kriegsangst" von Dunja Voos

in diesen tagen fürchten wir uns vor krieg – wie groß unsere kriegsangst ist, hängt von der jeweiligen nahtrichten und der politischen lage ab, aber auch davon, wie alt wir sind, ob wir schon krieg und flucht erlebt haben, ob wir allein sind oder kinder haben oder was wir von unseren eltern und großeltern transgenerational vom krieg mitbekommen haben. in unserer phantasie können wir vieles aushalten, doch wenn wir die realität eines krieges erleben, sind wir uns sicher, dass wir das nie mehr wollen. Weiterlesen

Myalgische Enzephalomyelitis/Chronic Fatigue Syndrom (ME/CFS) – auch leichte Formen können das Leben sehr schwer machen. Sanftes Yoga kann unterstützen

"Was ist das?", fragte ich mich. Nach dem Infekt fühlte ich mich entsetzlich krank. Alles tat mir weh - ich schaffte es kaum noch nach draussen. Die Blutuntersuchung war vollkommen unauffällig und auch meine Psychoanalyse half mir nicht. Erst viel später begri...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Schwere Angststörung: soll ich mich ablenken oder drauf konzentrieren?

Du hast eine schwere Angststörung und fragst dich, ob du dich lieber ablenken oder auf dich selbst konzentrieren solltest. Die Angst ist ein Signal, genauer hinzuschauen, aber auch wegzulaufen. Ich denke, es ist besser, sich auf den Körper und die eigenen Gefühle und Gedanken zu konzentrieren, denn so kannst Du viel früher bemerken, was in dir los ist. Das heißt, Du kannst eine aufkommende Panikattacke früher bemerken und Dich z.B. durch eine verlängerte Ausatmung so regulieren, sodass Du eine neue Attacke manchmal abwenden kannst. Weiterlesen

Ultralangsames Yoga tut gut bei Frühtraumatisierung und beeinflusst HPA-Achse

Manchmal fangen wir hochmotiviert mit Yoga an und geben dann wieder auf. Dabei tritt die gute Wirkung oft erst nach einer längeren Zeit ein. Der Gründer des „Somatic Experiencing“, Peter Levine, sagt so treffend: „Die Fähigkeit des Körpergewahrseins muss sich langsam entwickeln. Wir können den Körper nur ganz allmählich erfahren“ (www.somatic-experiencing.de/…). Weiterlesen

Wenn ich schwimmen gehe

"Wieviele Bahnen schwimmst du?" Ich dusche heiß. Ich laufe über das nasse Gras. Ich tauche ins warme Wasser. Ich sehe, wie die Sonne darin glitzert. Ich höre, wie ich unter Wasser ausatme. Ich spüre, wie meine Beine mich schieben, wenn ich kraule. Ich sehe die...

Dieser Beitrag ist nur für Mitglieder sichtbar.

Jetzt Mitglied werden

Wie ein alter Kirschbaum

Dir ist vielleicht Unvorstellbares geschehen. Immer wieder, viel zu früh und über sehr lange Zeit. Du fühlst Dich vielleicht alt – sehr viel älter als Du bist. Du fühlst Dich verbogen, krumm und verkorkst. Schief stehst Du da, hart mitgenommen von Gewalt. Doch im Älterwerden siehst Du vielleicht, dass Du sein kannst wie ein Kirschbaum: In rissiger Rinde treibst Du die schönsten Blüten – frisch und jung, denn in Deinem Innersten gibt es Wege, die unversehrt geblieben sind. Weiterlesen