Wie kommt das Ich ins Ich? Wer ist Ich und wer ist Mich? Das „I and Me“ des William James

„Ich mache es mir gemütlich, ich beruhige mich.“ Ist es nicht eigenartig, wie wir mit uns sprechen? Wer ist „Ich“ und wer ist „Mich“? Der amerikanische Philosoph und Psychologe William James, Plato.Stanford.edu (1842-1910) unterscheidet zwischen zwei Teilen des Selbst: Dem „I“ und dem „Me“.

Dabei ist das Ich derjenige subjektive Teil des Selbst, das handelt. Das „Ich“ interpretiert, ordnet die Erlebnisse und gibt uns ein Gefühl der Freiheit. Das Mich ist die Vorstellung, die wir von uns selbst haben. Das „Ich“ (als Subjekt erlebt) versorgt das „Mich“ (das Objekt, den Körper).

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Links:

Peter Fonagy, György Gergely et al. (2002):
Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst. Klett-Cotta, Stuttgart 2002/2018

William James (1901/1902):
Die Vielfalt religiöser Erfahrung. insel Verlag, amazon

ChristofKoch.com:
Lasst uns aufgeschlossen bleiben und sehen, inwiefern die Wissenschaft eine fundamentale Theorie des Bewusstseins entwickeln kann. In: Matthias Eckoldt: Kann sich das Bewusstsein bewusst sein? Carl-Auer, Heidelberg 2017, S. 179–196.

The Feeling of Life Itself. christofkoch.com

Thomas H. Ogden (2009):
Das intersubjektive Subjekt der Psychoanalyse bei Klein und Winnicott. Jahrbuch der Psychoanalyse (2009), 58: 139-168, nomos-elibrary.de/…

John Charlton Polkinghorne (1930-2021):
Quantum physics and theology – an unexpected kinship. SPCK 2007, amazon : „Among the many parallels he identifies are patterns of historical development in quantum physics and in Christology; wrestling with perplexities such as quantum interpretation and the problem of evil … Both theology and science are propelled by a desire to understand the world through experienced reality, and Polkinghorne explains that their viewpoints are by no means mutually exclusive.“

Beitrag vom 24.6.2026 (begonnen am 15.6.2007)

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