Hysterie: Der Clown unter den Neurosen. Freuds Hysteriepatientin Dora blieb nur drei Monate lang

„Du bist ja hysterisch!“, werfen Männer manchmal ihren Frauen vor. „Hystera“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Gebärmutter“. Jeder Mensch kann in einer Überforderungssituation heftig reagieren. Doch hysterische Persönlichkeitszüge können den Betroffenen viele Schwierigkeiten bereiten, wenn sie zu stark ausgeprägt sind. Die Betroffenen leiden aus klassischer Sicht besonders stark unter Körperreaktionen (von Reizdarm bis Hyperventilation), die sie selbst nicht beherrschen und die auch von anderen nicht eingeordnet werden können. Die Hysterie kann mit vielen Störungen wie z.B. der Hypochondrie, eng verknüpft sein.

Ich beschreibe im Folgenden ein relativ altes und klischeehaftes Bild der Hysterie. Heute geht man mehr und mehr davon aus, dass die oft schweren Symptome der Betroffenen mitunter Folgen schwerer Traumata sein können.

Jugendliche sind oft „hysterisch“

Besonders Jugendliche sind zeitweise „hysterisch“, wenn sie erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht machen. Das ist die aufregende Zeit, in der Pop-Stars bis zur Ohnmacht angejubelt werden. Menschen, die zur Hysterie neigen, können beruflich sehr erfolgreich als Schauspieler sein. Obwohl die Hysterie meist den Frauen zugeschrieben wird, gibt es sie auch bei Männern.

Heute existiert die „Hysterische Neurose“ nicht mehr als offizielle Diagnose. Sie wird im Diagnoseschema ICD 10 bezeichnet als F60.4: Histrionische Persönlichkeitsstörung. Der Begriff „histrionisch“ sollte das negativ klingende Wort „hysterisch“ entkräften – was aber nicht ganz gelungen ist, denn „histrio“ ist das lateinische Wort für „Schauspieler“. Dieser Begriff wiederum hängt mit dem griechischen Wort „Oistros“ zusammen, was die „Brunft“ bedeutet. Das Wort „Östrogen“, die Bezeichnung für das weibliche Hormon, hat hier ihren Ursprung [Mentzos 2009]). Auch die Dissoziative Störung und Konversionsstörung sind an die Stelle der klassischen Bezeichnung „Hysterische Neurose“ getreten. Der Einfachheit halber spreche ich hier von der „Hysterie“.

„Bei der Hysterie erfolgt die Unschädlichmachung der unverträglichen Vorstellung dadurch, dass deren Erregungssumme ins Körperliche umgesetzt wird, wofür ich den Namen der Konversion vorschlagen möchte.“ Sigmund Freud: Die Abwehr-Neuropsychosen.

Die klassische hysterische Neurosenstruktur

Die hysterische Neurosenstruktur ist auf gewisse Art das Gegenstück zur Zwangsstörung. Während der Zwanghafte am Objektiven klebt und Zeit, Ordnung und Logik für wichtig hält, ist der Hysterische vom Subjektiven geprägt und kann die Realität kaum annehmen. Er wirkt manchmal demonstrativ-theatralisch, doch es geht ihm „wirklich“ schlecht. Die körperlichen Symptome bei der Hysterie werden als „Konversionssymptome“ bezeichnet. Innere Konflikte bleiben unbewusst, spiegeln sich aber in körperlichen Beschwerden wider.

Oft sind die Sinnesorgane betroffen. Es kann sogar zur „Seelenblindheit“ kommen: Die Betroffenen können nichts mehr sehen, obwohl der gesamte Sehapparat in Ordnung ist. Auffällig ist dabei ein merkwürdig geringer Leidensdruck oder eine auffällige Geschicklichkeit, wenn Hindernisse im Weg stehen. Der Betroffene will wortwörtlich etwas „nicht sehen“ – gleichzeitig kann es sein, dass er etwas Bestimmtes ganz besonders gerne sehen würde, es sich aber gleichzeitig verbietet. So sehr man auch dazu neigen könnte, den Patienten, der „hysterische Symptome“ zeigt, zu belächeln: Es verbirgt sich dahinter oft ein tragisches Schicksal wie z.B. ein Trauma durch sexuellen Missbrauch.

Kribbeln und Lähmungen

Häufig empfinden die Patienten ein Kribbeln oder Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen. Übelkeit, Schwindel und Atemnot können auftreten – häufig dann, wenn sexuelle Erregung unbewusst bleiben soll. Viele Betroffene hyperventilieren dabei. Die beeindruckendste Form der Konversion ist wohl der Arc de Cercle, bei dem sich der Patient auf dem Rücken liegend zu einem Bogen (französisch „Arc“) biegt, bewusstlos ist und scheinbar einen epileptischen Anfall hat. Der Anfall kann einem Orgasmus ähneln. Häufig leiden die Betroffenen an verschiedenen Ängsten und Phobien. Die Hysterie wird auch als „Clown unter den Neurosen“ (Siegfried Elhardt) bezeichnet. Menschen mit einer hysterischen Neurose fällt es schwer, sich festzulegen, denn sie fürchten das Endgültige. Alles soll offen bleiben – auch Partnerschaften oder gar die biologische Geschlechtsrolle.

Ob jemand „hysterisch ohnmächtig“ oder „wirklich ohnmächtig“ ist, können Neurologen unter anderem oft hierdurch testen: Sie nehmen eine Hand des Patienten und richten den Arm auf, sodass er senkrecht steht. Dann lassen sie ihn fallen. Der „hysterisch Ohnmächtige“ wird ihn so fallen lassen, dass er sein Gesicht schützt und sich nicht weh tut. Beim „echt Ohnmächtigen“ fällt der Arm ziellos herunter. (Neurologie-Vorlesung, 90er-Jahre)

Wurzeln in der ödipalen Phase

Die Ursache der hysterischen Neurose liegt aus Sicht der klassischen Psychoanalyse in der Zeit der ödipalen Phase. Das ist die Phase, in der die Kinder ihr Geschlecht bewusst entdecken. Es ist die Phase, in der sie – in unserer Kultur – sehr auf das gegengeschlechtliche Elternteil bezogen sind. Das Mädchen himmelt den Vater an, der Junge wird zum „Mama-Söhnchen“. In dieser Phase der geht es also um Fragen wie: Wer bin ich als Junge/als Mädchen? Wie wirke ich auf das andere Geschlecht? Bleibe ich ein Junge oder muss ich fürchten, dass mir jemand den Penis abschneidet (Kastrationsangst)?

Auch ist dies die Phase, in der Kinder besonders gefährdet sind, von einem Elternteil sexuell missbraucht zu werden. Probleme aus dieser Phase können sich bis ins Erwachsenenalter ziehen. Wer keinen Partner findet, mit seinem Geschlecht hadert, immer in Machtkämpfe mit Menschen gleichen Geschlechts gerät, leidet möglicherweise unter „ödipalen Konflikten“.

Oberflächlich und schillernd

Wer Angst hat vor seiner tieferen Gefühlswelt hat, weil nie jemand da war, der die Gefühle verstand, der nimmt sich selbst auch nur schwer wahr. Daher kommt es oft zu „oberflächlichen Gefühlchen“, die sentimental und unecht erscheinen. Andere können den Betroffenen oft nicht ernst nehmen, obwohl es ihm nicht gut geht. Wenn die Wirklichkeit den Betroffenen dazu zwingt, aus seiner Maske oder seinem Versteckspiel hervorzutreten, ist er maßlos überfordert. Beispielsweise kann es ihm schwer fallen, sexuelle Wünsche und Gefühle ernsthaft wahrzunehmen und damit umzugehen. Die Flucht in eine Krankheit kann die Folge sein.

Hysteriker neigen zu den Abwehrmechanismen Verdrängung und Verleugnung. Es ist ihre Lösung, um mit schwer zu verarbeitenden Gefühlen umzugehen. Aus diesem Grund lügen manche relativ oft.

„Wahnsinnige Verliebtheit“ statt echter Liebe

Der Hysteriker/die Hysterikerin ist oft „wahnsinnig verliebt“, aber es kommt selten zu einer wirklichen Liebesbeziehung. Frauen machen sich übermäßig schick, aber fühlen sich kalt. Unter Umständen verführen sie einen Mann und lassen ihn dann eiskalt fallen. Dies kann der unbewusste Versuch des inneren Mädchens sein, sich symbolisch an einem Vater zu rächen, von dem es sich abgewiesen fühlte. Der kurzfristige Genuss besteht im Rachegefühl, doch langfristig bleibt die Sehnsucht nach einer echten Paarbeziehung erhalten.

Manche Frau, deren ödipale Phase als Kind unglücklich verlaufen ist, rächt sich auf andere Art: Sie „wirft sich weg“ und sagt dem Vater oder der Mutter somit indirekt: „Siehst du, du hast es nicht geschafft, aus mir eine attraktive Frau zu machen. Auf Enkel kannst du vergeblich warten.“ Manchmal führen diese Frauen Partnerschaften, in denen sie „die Hosen anhaben“, zu Furien werden und herrschsüchtig sind. Diese Herrschsucht kann jedoch hinter einer großen Fürsorglichkeit versteckt sein, die den Partner regelrecht erdrückt. Die Partner dieser Frauen sind oft passiv-feminine Männer.

Auch gibt es da die „rücksichtslose Karrierefrau“, die auf andere Frauen nur schlecht zu sprechen ist. Trotz ihres Erfolges fühlt sie sich nicht wohl in ihrer Haut und ist latent unglücklich. Auch, wenn diese Frauen oft nicht sympathisch erscheinen, so ist ihr Verhalten doch die Folge unglücklicher Gefühle, die nicht verarbeitet werden konnten. Der hysterische Mann hingegen muss sich stets beweisen, dass er ein toller Kerl ist. Das „Flachlegen einer Frau“, das Erreichte, ist wichtiger als wahre Liebe. Seine Kastrationsangst kompensiert er durch Erfolge. Die attraktive Frau an seiner Seite, mit der er anderen imponieren kann, ist ihm wichtiger als eine echte Liebesbeziehung.

Andere Männer mit einer hysterischen Neurose haben das Image des „passiven Muttersöhnchens“. Diese manchmal recht femininen Männer suchen das „Mannweib“ als starke Partnerin. Diese Partner passen augenscheinlich gut zusammen, doch die Geschlechterrollen sind vertauscht; sadomasochistischer Clinch ist häufig an der Tagesordnung. Die Partner selbst, aber auch deren Kinder leiden darunter.

Freud-Zitat zur Hysterie: „Jede Person, bei welcher ein Anlass zur sexuellen Erregung überwiegend oder ausschließlich Unlustgefühle hervorruft, würde ich unbedenklich für eine Hysterika halten, ob sie nun somatische Symptome zu erzeugen fähig sei oder nicht. Den Mechanismus dieser Affektverkehrung aufzuklären bleibt eine der bedeutsamsten, gleichzeitig eine der schwierigsten Aufgaben der Neurosenpsychologie.“ (Sigmund Freud: Bruchstück einer Hysterie-Analyse, Psychologie Fischer, 2007: S. 30)

Stavros Mentzos: Hysterie (Buchtipp)

Der Psychoanalytiker Stavros Mentzos (geboren 1930 in Athen, am 16. Mai 2015 verstorben), hat in seinem Buch „Hysterie – Zur Psychodynamik unbewusster Inszenierungen“ ein deutliches Bild von der Hysterie gezeichnet. Taubheitsgefühle, Sehstörungen, Amnesien, unverständliche Gefühlsausbrüche und vieles mehr gehört zum Bild der Hysterie. Doch „hysterisch“ kann jeder reagieren. Der „hysterische Modus“ kann in schwierigen Lebenssituationen immer auftreten. Auch ist die Hysterie nicht an einen speziellen Konflikt gekoppelt, erklärt Mentzos.

Im hysterischen Modus befinde sich der Betroffene in einer gekünstelten Welt, in die er auch seinen Therapeuten/seine Mitmenschen hineinziehen will, so Mentzos. Er wolle sich selbst und andere davon überzeugen, dass diese Welt echt sei. Doch jeder habe das Gefühl: Hier stimmt etwas nicht ganz. Doch der Weg hinaus aus dieser gekünstelten Welt ist nicht so einfach. Oft gelingt es erst Patienten im fortgeschrittenen Analysestadium zuzugeben, an welchen Stellen sie sich und andere in die Irre führen wollten.

„Es ist nämlich sehr schwierig und beschämend zuzugeben, dass man in dieser oder jenen heftigen dramatischen Szene doch keineswegs total ‚außer sich‘ war und dass man sich im Gegenteil sowohl an die Einzelheiten erinnern kann als auch an die Tatsache, dass man während des Ablaufs der Szene das Bewusstsein hatte: ‚Ich könnte eigentlich auch anders handeln, lassen wir es aber weiter so laufen!'“ (S. 85/86)

Die Grundlage: Echter Schmerz

Auch wenn man den hysterischen Menschen oft nicht ganz ernst nehmen kann, so ist die Grundlage doch meistens ein echter Schmerz. Schwere Traumata können so unerträglich sein, dass hysterisches Verhalten daraus resultiert. Das Entscheidende ist, dass der Hysteriker auch sich selbst glauben machen möchte, dass das Bild, das er zeichnet, echt ist. Er möchte sein eigenes Selbstbild verändern.

„Unsere Patientin dagegen verhält sich nicht so, als ob sie echt empört wäre, sondern als ob sie empört erscheinen möchte – allerdings nicht nur für die anderen, sondern auch für sich selbst.“ (S. 68)

Mentzos‘ Sprache ist klar und verständlich. Er stellt die Fragen, die sich auch der Leser stellt, zum Beispiel Fragen zum Unterschied zwischen Hysterie, Narzissmus und anderen Störungen. Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle an der Hysterie Interessierten.

Dora war Freuds Hysterie-Patientin

Dora war ein 14-jähriges Mädchen, das sich in den verheirateten „Herrn K.“ verliebte und in dieser konfliktreichen Zeit viele körperliche Symptome entwickelte. In den Symptomen und Träumen zeigt sich die Ableitung von sexuellen Phantasien und verdrängter Erregung. Sigmund Freud behandelte Dora drei Monate lang, als die junge Frau plötzlich die Analyse abbrach. Freud hat ihre Träume und Beschwerden in seinem Aufsatz „Bruchstück einer Hysterie-Analyse“ (www.psychanalyse.lu/…Dora.pdf) festgehalten.

Verwandte Artikel in diesem Blog:

Links:

Ruth Neumeister:
Die Hysterie: Ansatz zu einer Zwischenlösung
Zeitschrift für Psychologische Medizin, 2006, Heft 1, PDF
www.psychotherapie-graz.at
„Es geht aber nicht in erster Linie um eine bestimmte Stärke von Affekt, sondern um die Inszenierungen – die Affekte können als über- oder untertrieben empfunden werden.Für die Gegenübertragung heißt das, den Eindruck des Unechten und des Theatralischen zu bekommen. Es stellt sich auch oft Verwirrung ein. Häufig sind die mimischen Expressionen nur Fassaden.“

Stavros Mentzos:
Hysterie: Zur Psychodynamik unbewusster Inszenierungen
Vandenhoeck & Ruprecht, 11. Auflage 2012
www.vr-elibrary.de/doi/book/10.13109/9783666461996

Stavros Mentzos:
Lehrbuch der Psychodynamik: Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen
Vandenhoeck & Ruprecht, 3. Auflage 2009: 162
amazon

Siegfried Elhardt
Tiefenpsychologie
Kohlhammer Stuttgart 2001: 132-138

Christina von Braun:
Das wandelbare Gesicht der Hysterie
Blog beziehungsweise weiterdenken, 8.2.2007

ICD 10:
Histrionische Persönlichkeitsstörung: F60.4
Dissoziative Krampfanfälle: F44.5

Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 18.8.2011
Aktualisiert am 21.9.2025

6 thoughts on “Hysterie: Der Clown unter den Neurosen. Freuds Hysteriepatientin Dora blieb nur drei Monate lang

  1. S.U. sagt:

    Es ist für mich sehr schwer, Dramatisierung und Enotionalisierung auszuhalten, wenn es nicht besprechbar bleibt. Ich empfinde es als Machtausübung, der man sich kaum entziehen kann, wenn man sich zu einer Beziehung mit einem entsprechenden Menschen eingelassen hat. Es drückt sicher Hilf- und Sprachlosigkeit aus, bewirkt ebendies aber auch beim Gegenüber.

    Mein Eindruck ist auch, dass sich über hysterische Ausdrucksweisen überbordende emotionale Versorgungsansprüche, ja regelrechte Klagen und enorme Verantwortungsabwehr, manifestieren.

    Es erinnert mich an alle Symptomatiken, die einen frühen, verwirrenden Wechsel von „Verwöhnung“ (das Kind vor jeder unangenehme Regung schützen wollen) und Ignoranz ggü. zentralen kindlichen Bedürfnissen beinhaltet haben.

    Der Anspruch, dass das Leben leicht sein muss, mischt sich im Erwachsenenalter dann leicht mit einem mangelnden Glauben (und mangelnder Bemühung wegen fehlender Frustrationstoleranz), die eigenen Bedürfnisse selbstverantwortlich erfüllen zu können.

    Die hysterische Wut und Vorwürfigkeit, welche dann entstehen kann, übt sehr viel Druck auf das Gegenüber aus. Der Versuch das zu thematisieren wird dann schnell mit der Intensivierung des Dramas beantwortet.

    Will sagen: Ich erlebe Hysteriker/innen als SEHR machtvoll. Und sich dessen zumindest auch in Teilen sogar bewusst. Auch wenn die Überschrift der Inszenierung oft „Der/die Ohnmächtige“ lauten könnte.

    Es steckt eine gewisse Abwehr der Wahrnehmung eigener Macht über andere und sich selbst darin. Und lebt sie zugleich fast gewaltvoll einschüchternd und mächtig den anderen in die Verantwortung zwingend aus!

    Das erzeugt in mir regelmäßig Wut. Auch wenn ich weiß, dass das niemanden weiterbringt.

  2. Peter, Bruno Piatek sagt:

    Ich habe die Erfahrung gemacht das die Hysterie vermutlich durch Prägung über mehrere Generationen weitergegeben wird. Nicht die wahre Liebe steht im Mittelpunkt, sondern die Befriedigung der Geltungssucht und materieller Bedürfnisse unter Ausnutzung der Männer. Ich wurde zum Haus-Garten-und Familiensklaven ab degradiert . Meine Nachfolger scheiterten ebenfalls indem sie sich ausnutzen lassen haben und nur um der Zuwendung wegen Immobilien überschrieben haben.
    Es sind kalte Schönheiten mit den verzaubernden Fähigkeiten von Hexen.

  3. irene sagt:

    Meine Mutter wird immer hysterisch ,wenn man ihr etwas erklären möchte,was sie nicht versteht!! Sie droht sogar sich umzubringen,,,es ist sehr schwierig mit ihr zu reden! !!

  4. urs sagt:

    Offenbar gibt es Männer die mit einer HPS Ehefrau zusammenleben
    können, ich jedenfalls habe mich für die Trennung entschieden.
    Durch Zufall habe ich meine Frau entschlüsselt, ohne ICD 10.
    Ich habe nämlich 3 Töchter und die werden von dieser Störung massiv geschädigt, weil Sie
    das Gleiche Geschlecht haben wie meine Frau.
    Es folgt offenbar eine Ablehnung der Weiblichkeit und eine Uebertriebene zuwendung mir als Vater
    gegenüber,( an die Beine Klammern). Ich erlebe immer noch HPS in Reinkultur in meiner Familie, wie
    die Geltungssucht, kein Durchhaltevermögen, immer schneller, und noch etwas neueres.
    Extrem beeindruckt, hat mich das mit der Kastrationsangst, das war für mich völlig ein neues Kapitel,kann
    ich aber bestätigen, denn Haareschneiden durch die Mutter, ein Drama wie aus dem Bilderbuch.

  5. Hans sagt:

    In der Tat, der klare Bezug von Hysterie und Dissoziation war das Puzzleteil, das mir zum Verstehen noch gefehlt hat. Es macht die Beziehung zwar nicht leichter und gibt auch keine Hoffnung, es erleichtert aber als Narzist, Helferlein und (ihr) Krisenmanager, wieder zu sich zu finden, vieles nicht mehr so auf sich zu beziehen und der Ehefrau nicht mehr so böse zu sein, weil sie ja nicht anders kann.
    Danke

  6. Jan sagt:

    Der vorangegangene Text und die enthaltenen Informationen haben mir wirklich sehr geholfen meine Partnerin besser zu verstehen und mit der momentan herrschenden „Fernbeziehungs-Situation“ fertig zu werden.
    Ich bin dankbar für jede information die im Zusammenhang mit der „histrionischen Persönlichkeitsstörung“ stehen und die Zeilen dieses Artikels enthalten wirklich sehr viele, sehr interessante Infos.

    Danke für diesen „Kerzenschein in der Dunkelheit“ :-)
    Jan

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