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Das Unaushaltbare aushalten

Jeden Tag dasselbe. Jede Nacht dasselbe. Dieses unaushaltbare, unaufhörliche Das. Nicht nur, wer im Gefängnis sitzt, ist gefangen. Das Alltagsrad lässt keinen Ausgang zu. "Wie lange noch?", fragt man sich, obwohl das Ende der Fahnenstange schon längst erreicht...

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Gleichschwebende (= freischwebende) Aufmerksamkeit in der Psychoanalyse (englisch: evenly suspended attention) und freie Assoziation

Der Psychoanalytiker hört zu, indem er gleichschwebend (= frei schwebend) aufmerksam ist. Das Unbewusste des Analytikers ist dabei auf Empfang gestellt für das Unbewusste des Patienten. Der Patient wiederum assoziiert frei, das heißt, er spricht aus, was immer...

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Neurosenpsychologische Diagnosen: psychoanalytische Diagnosen früher und heute

Früher behandelten Psychoanalytiker eher reifere Patienten mit neurotischen Konflikten - oder sie dachten, sie täten es, da es noch nicht so viel Wissen über frühkindliche Traumatisierungen gab (man denke an "Der kleine Hans" von Freud, der aus heutiger Sicht ...

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Interpersonal Discrimination Exercise (IDE) im CBASP und in der Psychoanalyse

Gerade in nahen Beziehungen finden wir Störendes, Beängstigendes oder Aggressives wieder, was wir doch schon aus vorherigen Beziehungen kennen und schon lange abgelegt haben wollten. Solange uns Dinge unbewusst sind, handeln und sprechen wir oft wie "automatis...

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Schlecht gestimmt? Über Probleme mit der Stimme

Plötzlich bist Du heiser und die Stimme ist weg. Die Heiserkeit wird als „Dysphonie“ bezeichnet („Dys“ = „gestört“), die Stimmlosigkeit als „Aphonie“ („A“ = „weg“, „phon-“ = Ton, Stimme). Doch der HNO-Arzt kann vielleicht nichts feststellen – er sieht höchstens in der Kehlkopfspiegelung (Laryngoskopie), dass sich die Stimmlippen während der Lautbildung (Stimmbildung, Phonation) nicht ganz so annähern, wie sie es bei beschwerdefreien Menschen tun würden. „Das ist psychisch bedingt“, sagt er dann. Und nun? Besonders Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr sind von psychisch bedingten Stimmstörungen betroffen (Ärzteblatt, 8. Mai 2015). Dabei ist man „verstimmt“ und nicht in „guter Stimmung“. Weiterlesen

Dreimonatskoliken – haben Windeln etwas damit zu tun? Elimination Communication

Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo hat in seiner Zürcher Längsschnittstudie gezeigt, dass Kinder früherer Zeiten nicht früher sauber wurden als die Kinder heute, sondern dass die Eltern sie nur viel öfter über das Töpfchen hielten. Beim Kinderarzt hören wir oft, dass die bewusste Kontrolle der Schließmuskeln (Sphincter vesicae der Blase und Sphincter recti des Darmausgangs) erst mit zwei oder drei Jahren möglich sei. Fragend oder gar verächtlich schauen wir manchmal auf die osteuropäischen Länder, wo die Kinder angeblich schon mit einem Jahr trocken sind. Wir können uns das nicht vorstellen. Meistens gehen wir davon aus, dass diese Kinder besonders streng erzogen werden und dadurch Schaden erleiden, denn nach der klassischen psychoanalytischen Theorie gibt es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen einer strengen Sauberkeitserziehung und einer späteren Zwanghaftigkeit beim Kind.Weiterlesen

Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Wie sieht eine Psychoanalyse-Prüfung aus? (Beispiel DPV-Ausbildung)

„Da musstest Du ja sicher viel lesen und Theorien lernen“, hörte ich manchmal, wenn ich sagte, dass ich eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) gemacht (aber nicht abgeschlossen) habe. Doch diese Ausbildung ist anders als ein Medizin- oder anderes verkopftes Studium. Besonders in Prüfungen – sei es im Vorkolloquium, im Zentralseminar oder im Kolloquium – wird das deutlich. Worauf es in einer Psychoanalyse-Prüfung ankommt, zeigt aus meiner Sicht die wunderbare arte-Dokumentation „Dirigenten – jede Bewegung zählt“. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Dirigenten, der an einem Wettbewerb teilnimmt und weit hinten landet, obwohl er über Talent, Musikalität, Technik, Wissen und Können verfügt. Er solle es noch einmal in zwei Jahren versuchen, wird ihm gesagt. Weiterlesen

Die Retterphantasie des Psychotherapeuten

Je schwerer eine Erkrankung, desto größer manchmal die Retterphantasie, könnte man vielleicht sagen. Ärzte, die mit dem Defibrillator zum Herzkranken laufen, sind - je nach Situation - hoch motiviert und wollen helfen. Schaffen sie es, so haben sie den Patient...

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Buchtipp: Richard Reichbart: Anatomy of a Psychotic Experience (Anatomie einer psychotischen Erfahrung)

Der Jurist und Psychoanalytiker Richard Reichbart (IPA) ist einer der wenigen Psychoanalytiker, die sich mit dem Paranormalen beschäftigen. Seine Lehranalyse hat der bei Jule Eisenbud, psi-encyclopedia, gemacht, bei dem er gelernt hat, auf paranormale Phänomen...

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Parapsychologische Erlebnisse: wohin mit aussergewöhnlichen Erfahrungen (AgE)? Zur Freiburger Parapsychologischen Beratungsstelle

Erlebnisse, die wir uns nicht erklären können, hatten die meisten von uns wohl schon einmal: Ein naher Angehöriger starb und wir spürten es, eine Freundin rief an und wir wussten es vorher oder wir träumten etwas von einem anderen Menschen, der uns später erzä...

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