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Wie lassen sich starke Affekte regulieren?

Bei grosser Wut oder starker Angst, ist es nicht leicht, einen klaren Kopf zu behalten. Doch es ist gut, wenn wir auch bei grosser Aufregung weiterhin denken und beobachten können. Wenn der innere Faden nicht abreisst, ist viel gewonnen. Wir können versuchen, durch eine verlängerte Ausatmung unser Nachdenken aufrecht zu erhalten. Je weniger traumatisiert ein Mensch ist, desto länger kann er Intensives fühlen und dabei weiter nachdenken. Weiterlesen

Malignes Introjekt und Täterintrojekt: was tun mit dem Bösen in uns?

„Sagen Sie mir bitte, wie ich es los werden kann!“, sagen manche. Man will ES – oder auch „Das“ genannt – nicht haben. Es scheint hartnäckig in der Psyche zu sitzen wie ein maligner Tumor. Mit gutem Willen kommt man nicht dagegen an. In manchen Lebensphasen er...

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Klaustro-Agoraphobie: Wenn es im Leben zu eng wird

Klaustrophobie ist die Angst vor engen Räumen. Der Begriff setzt sich zusammen aus dem lateinischen Wort „Claustrum“ = „Käfig“ und dem griechischen „Phobos“ = „Furcht, Flucht“. Umgangssprachlich wird die Klaustrophobie auch „Platzangst“ genannt, obwohl damit korrekterweise die Angst vor weiten Plätzen, also die Agoraphobie gemeint ist (agora = altgriechisch: Marktplatz). Die Klaustrophobie wurde insbesondere zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschrieben – interessanterweise zur Zeit der Erfindung des Aufzugs.Weiterlesen

John Bowlby: Aus der Bindungstheorie (Attachment Theory) lässt sich herleiten, wie sich die Psyche gesund entwickelt und was sie krank macht

Sobald ein Ungeborenes das Licht der Welt erblickt, nimmt es Kontakt zur Mutter auf. Seine Stimme und Blicke erreichen sie und die Mutter weiß intuitiv, was zu tun ist. Dieses angeborene Bindungsverhalten sichert uns seit jeher das Überleben. Der britische Arz...

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Anale Phase: Das Nein und das Mein werden stark. Töpfchentraining ist unnötig

Im zweiten und dritten Lebensjahr ist ein Kind in der "analen Phase". In westlichen Ländern lernt es in dieser Zeit Stuhl und Urin bewusst zu halten oder abzugeben. Der Schweizer Kinderarzt Remo Largo hat in der Zürcher Längsschnittstudie erforscht, wie lange ...

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Im Alter von vier bis sechs Jahren sind Kinder in der ödipalen (= phallischen) Phase

Nach psychoanalytischer Theorie ist ein Kind (in unserer Kultur) zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr in der ödipalen Phase, auch „phallische Phase“ genannt (phallus = griechisch: Penis). Hier werden die Themen, die sich rund um das eigene Geschlecht, die Sexualität und die Geschlechterrollen drehen, besonders deutlich. Mädchen und Jungen entdecken intensiv den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doktorspiele sind jetzt beliebt. Weiterlesen

Übertragung und Gegenübertragung (Transference and Countertransference)

Wenn ich krank bin, habe ich Glück, wenn ich an einen weisen, wohlwollenden Arzt gerate. Durch die Krankheit bin ich geschwächt und hoffe nun, dass der Arzt mir hilft. In dieser Situation liegt es nahe, dass ich in dem helfenden Arzt einen "guten Vater" sehe. ...

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Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) hängt oft mit extremen Gewalterfahrungen in der frühen Kindheit zusammen – was hilft?

Wenn Du etwas Einschneidendes erlebst, z.B. einen Unfall, bemerkst Du vielleicht, wie in Dir zwei Filme ablaufen: Einerseits kannst Du klar denken, andererseits merkst Du, dass Du vielleicht wie betäubt und weggetreten bist. Viele Menschen, die einen Unfall haben, empfinden oft keine Schmerzen – oder sie erinnern sich später nicht mehr daran. Obwohl unter Dissoziation oft etwas Krankhaftes verstanden wird, so ist die Fähigkeit zur Dissoziation auch eine Stärke, die uns in extremen Situationen schützt. „Dissoziation“ heißt wörtlich „Auseinanderfallen“. Bei der Dissoziation gehen Denken und Fühlen auseinander. Besonders häufig von Dissoziationen betroffen sind schwer traumatisierte Menschen. Über die dissoziative Identitätsstörung erzählt „DieBonnies“ auf Instagram. Weiterlesen

Ich-Ideal: Ich wäre so gerne so anders

"Ich wäre gerne viel gelassener, disziplinierter, schlanker." Wir alle haben ein Ich-Ideal, also eine Vorstellung davon, wie wir gerne sein würden. Kleine Kinder möchten so sein wie die Grossen. Sie identifizieren sich mit ihnen und idealisieren sie. Erst spät...

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Psychoanalytische Elemente nach Bion: alpha, beta, Hate und Knowing

Als damals die Flugzeuge ins World Trade Center rasten, sah man geschockte Menschen, die sich vor Entsetzen übergaben. Die Eindrücke waren überwältigend. Die Menschen befanden sich in einem Zustand puren Entsetzens und der Verwirrung. Viele Betroffene waren zu...

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