Ich wehre mich nicht mehr

Ich habe meine krallende Hand vom Ufer entkrallt, habe mich in die Fluten sinken lassen. War das anstrengend vorher. Immer nur Widerstand zu leisten. Jetzt muss ich gar nichts mehr. Alles geschieht von selbst. Und während ich mich vom Wasser mitziehen lasse, merke ich, dass das Leben von ganz alleine lebt. Ich muss nicht kämpfen. Es macht einfach weiter und ich lasse mich mitziehen. Wer sich fallen lässt, merkt vielleicht, dass er getragen wird.

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Beitrag vom 4.3.2026 (begonnen am 16.8.2016)

3 thoughts on “Ich wehre mich nicht mehr

  1. Melinas sagt:

    Ja, das/Ihr Bild ist wohltuend …. ich habe in meinem Mystischen Geschichten „Der geheimnisvolle See“ die Titelgeschichte eine ähnlich thematische, da geht es auch um das Loslassen – aber die Protagonistin wird da in den Tod gezogen…oder vielleicht auch die Überwindung des Todes? Jedenfalls liebe ich die Geschichte sehr – aber die Menschen mögen sie nicht so sehr wenn ich sie auf Lesungen lese…sie wollen nichts mit dem Thema sterben zu tun haben…auch nicht wenn danach das Leben kommt.

  2. Dunja Voos sagt:

    Das freut mich :-) Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

  3. Tia Mia sagt:

    Das ist eine sehr angenehme wohltuende Vorstellung. Danke für dieses Bild.

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