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Einschlafphänomene: Hypnagoge Zustände und Halluzinationen führen vom Wachen in den Schlaf, Klarträume finden sich oft vor dem Aufwachen

Wenn wir einschlafen, haben wir eine Phase, in der schwebende Bilder entstehen. Nach einem schlechten Tag verfolgen uns die Szenen. Wenn es uns gut geht, bemerken wir die Bilder kaum bewusst. Während wir zunächst noch in Worten denken, gehen die Wortgedanken b...

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Traumforschung und Psychoanalyse: Hat der Traum einen Sinn?

Wie kann Traumforschung ohne Psychoanalyse eigentlich funktionieren? Wenn Patienten in der Psychoanalyse-Stunde von ihren Träumen erzählen, kann man nur staunen: Wie sehr dieser Traum in die aktuelle Lebensphase und auch zur Kindheit passt! Wie leicht sich ein Tagesrest finden lässt, wie viele Bedeutungen ein Gegenstand oder ein Wort im Traum haben kann, wie der Traum die psychische Situation des Patienten widerspiegelt, wie sich die Träume mit der Entwicklung des Patienten verändern. Weiterlesen

Traumdeutung: Typische Träume und Traumquellen nach Sigmund Freud

Auf einmal bist Du nackt - obwohl Du von vielen Menschen umgeben bist. Doch dann merkst Du: Es ist nur ein Traum. Sigmund Freud hat in seinem Buch "Die Traumdeutung" (1900) einige typische Träume beschrieben - hierzu gehört der "Verlegenheitstraum" der Nackthe...

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Kontinuitätshypothese in der Traumforschung: Übergänge vom Wach- zum Traumgedanken sind gleitend. Uhrzeit bestimmt die Traumtiefe mit

Schon Sigmund Freud beschreibt in seinem Werk „Die Traumdeutung„, dass in den Träumen meistens auch sogenannte „Tagesreste“ enthalten sind. Auch heute wissen Traumforscher: Man träumt vorrangig von dem, was einen auch aktuell im Wachen am Tag zuvor beschäftigt hat (welt.de: Flüchtige Botschaften der Seele, von Wolfgang Merkel). Der Begriff „Kontinuitätshypothese“ bedeutet in diesem Zusammenhang also, dass das, was uns am Tag beschäftigt, uns auch in der Nacht beschäftigt. „Die Träume spiegeln das Wachleben wider“ (Schredl, Michael 2018). Weiterlesen

Träume vom Fliegen: Warum ist die Flughöhe oft relativ gering?

Jugendliche berichten häufiger als Erwachsene vom Fliegen im Traum (Michael Schredl, Brigitte.de). Doch auch viele Erwachsene haben noch Traumflüge und Flugträume. Erstaunlich ist, dass viele sagen, dass sie es genießen, nur wenige Meter über dem Boden zu schweben. Warum ist das so? Wenn man bedenkt, dass sich im Traum auch konkrete körperliche Erfahrungen widerspiegeln, so ist Manches denkbar: Kinder träumen vielleicht auch deshalb oft von Tieren, weil sie mit ihnen auf Augenhöhe sind. Weiterlesen

Ein inneres Denkmal zu errichten kann vor inneren Attacken schützen

Ich las einmal von einem Patienten mit schrecklichen Alpträumen aus dem Vietnam-Krieg. Ein junger Psychoanalytiker hatte sich vorgenommen, dem Patienten zu helfen, die Alpträume los zu werden. Das hatte auch eine Weile funktioniert. Doch dann habe der Patient seine Alpträume wieder geträumt und gesagt: „Ich brauche diese Träume. Sie sind ein Andenken an meine verstorbenen Kameraden.“ Diese Idee ist vielleicht gar nicht so schlecht. „Immer wieder werde ich von heftigen Angstattacken überfallen und ich frage mich: Was war denn jetzt schon wieder?“, sagen manche Patienten mit einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung. Die Psyche erinnert sie daran, dass da mal eine furchtbare Gefahr war, dass da etwas Schreckliches passiert ist.Weiterlesen

Freuds Traum von Irmas Injektion

Sigmund Freud (1856-1939) träumte den Traum von "Irmas Injektion" vom 23. auf den 24. Juli 1895 (Projekt Gutenberg: Die Methode der Traumdeutung, Freud 1900). Freud steht im Traum in einer großen Halle mit vielen Gästen, worunter auch seine Patientin Irma war....

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Parapsychologische Erlebnisse: wohin mit aussergewöhnlichen Erfahrungen (AgE)? Zur Freiburger Parapsychologischen Beratungsstelle

Erlebnisse, die wir uns nicht erklären können, hatten die meisten von uns wohl schon einmal: Ein naher Angehöriger starb und wir spürten es, eine Freundin rief an und wir wussten es vorher oder wir träumten etwas von einem anderen Menschen, der uns später erzä...

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Unser Alptraummann – woher kommt er?

Träume sind eine Verdichtung von vielen Eindrücken, Gefühlen und Erfahrungen. Manche Kinder haben eine Alptraum-Figur, von der sie immer wieder träumen. Diese Alptraumfigur kann uns auch noch als Erwachsene begleiten. Diese Horrorfigur ist so etwas wie der bös...

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Latenter Traumgedanke und manifester Trauminhalt – was dem Traum zugrundeliegt und was wir von ihm erzählen

Als „latente Traumgedanken“ bezeichnete Sigmund Freud die unbewussten Gedanken, Wünsche und Ängste, die den Traum produzieren. Diese Wünsche und Gedanken werden jedoch meistens nicht 1:1 im Traum erkennbar. Die latenten Gedanken werden verschleiert und verändert. Das Ergebnis dieser Veränderung ist der „manifeste“ Traum, an den wir uns erinnern und den wir erzählen können. Wenn der Träumer nach dem Aufwachen seinen Traum erzählt, kann man nur Rückschlüsse darauf ziehen, was der Träumer „wirklich“ bzw. „ursprünglich“ gedacht hat. Man kann den Traum dann deuten und findet so die unbewussten Gedanken, die zum Traum geführt haben, also die „latenten Traumgedanken“. Weiterlesen