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Eckhart Tolle: Wenn der „Pain Body“ auf Sexualität trifft

Wieso ist es mit der Sexualität oft so schwer? Wieso gibt es hier so viele komplizierte Sachverhalte und wie lassen sie sich erklären? Eckhart Tolle beschreibt mit seinem Modell vom „Pain Body“ die Dinge sehr schön, die sich nur so schwer darstellen lassen. In seinem Radio-Interview „Sex and the Pain Body“ (Youtube) erklärt er sehr anschaulich, was passiert, wenn die Sexualität auf den „Pain Body“ trifft. Eckhart Tolle hat ein schönes Modell von „Ich und Mich“, das es auch in der Psychoanalyse in verschiedenen Formen gibt (siehe auch: „Wer ist Ich und wer ist Mich?“). Weiterlesen

Im Alter von vier bis sechs Jahren sind Kinder in der ödipalen (= phallischen) Phase

Nach psychoanalytischer Theorie ist ein Kind (in unserer Kultur) zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr in der ödipalen Phase, auch „phallische Phase“ genannt (phallus = griechisch: Penis). Hier werden die Themen, die sich rund um das eigene Geschlecht, die Sexualität und die Geschlechterrollen drehen, besonders deutlich. Mädchen und Jungen entdecken intensiv den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doktorspiele sind jetzt beliebt. Weiterlesen

Die Nähe-Allergie

Dieses Gebäude ruft alle Schrecken in mir wieder wach. Der Dunst schlägt mir schon am Eingang entgegen. Im Gebäude der sogenannten Liebe, der Beziehung, der Familie, der Ausbildung, der "festen Stelle" ist es sehr dunkel. Und stickig. Es riecht sehr schlecht. ...

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19 Wie werde ich Psychoanalytiker*in? Woher kommt der Druck in der Ausbildung?

„Ich stehe in meiner Psychoanalyse-Ausbildung unter einem ungeheuren Druck“ sagst du vielleicht. Vielleicht ist die finanzielle Belastung zunächst der größte Druck. Du verdienst wenig, hast hohe Kosten und fragst dich, woher das Geld für die Ausbildung kommen soll. Dieser Druck hängt oft auch mit einem anderen Druck zusammen: Du möchtest drängende Lebensthemen bearbeiten, unter denen du selbst schon immer gelitten hast und du witterst in der Ausbildung eine einmalige Chance.Weiterlesen

Kratzen bei Neurodermitis kann zu sexueller Erregung führen

Wer seine Neurodermitis-Stelle kratzt, der spürt dabei vielleicht manchmal sexuelle Erregung. Diese Erregung wird immer stärker und es wird immer schwieriger, mit dem Kratzen aufzuhören. Wenn der Juckreiz aufhört und vielleicht Schmerz einsetzt, wird dies oft als große Erleichterung erlebt. Diese Erleichterung kann dem Erleben eines Orgasmus fast gleich kommen. Danach schmerzt die aufgekratzte Stelle jedoch oft so sehr, dass man sich schwört, nie wieder daran zu kratzen. Man versucht, beim Abtrocknen nicht zu sehr zu „trocknen“ und schon geht es wieder los. Weiterlesen

Atemnot beim Essen oder bei bestimmten Speisen? Ruhig bleiben hilft

Du isst oder trinkst etwas und plötzlich hast du das Gefühl, die Atemwege ziehen sich zusammen: Das Atmen fällt auf einmal schwer. Einige Wissenschaftler vermuten zwar, dass diese Atemnot die Folge von Magensäure ist, die aus dem Magen die Speiseröhre hochstei...

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Gedankenlos

Kind und Nachbarskind sitzen bei Oma auf der Bank. Oma entsteint Kirschen, die Kinder haben nur Badehosen an. Rote Finger, rote Münder – der Saft läuft ihnen über Brust und Bauch. Der erste Einkochtopf steht schon auf dem Herd. Die Kinder sind erst vier oder fünf Jahre alt. Sie klettern von der Bank und rennen nach draußen. Sie springen ins Wasser. Gedankenlos. Das Wasser spritzt, die Sonne scheint, das Wasser glitzert und auf den heißen Steinen sieht man die süßen Spuren der nassen Kinderfüße.Weiterlesen

Übertragung und Gegenübertragung (Transference and Countertransference)

Wenn ich krank bin, habe ich Glück, wenn ich an einen weisen, wohlwollenden Arzt gerate. Durch die Krankheit bin ich geschwächt und hoffe nun, dass der Arzt mir hilft. In dieser Situation liegt es nahe, dass ich in dem helfenden Arzt einen "guten Vater" sehe. ...

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Zerstörung ist eine sichere Sache

Ich habe alles versucht: Ich war freundlich, ehrlich, ich habe mich gut vorbereitet. Ich habe Kuchen mitgebracht, mich angepasst, mich mit meinen Aggressionen und manchmal sogar schlicht mit meiner Meinung zurückgehalten. Doch ich habe auch versucht, mich zu zeigen, über Konflikte zu sprechen, der Auseinanderstzung nicht aus dem Weg zu gehen. Ich war fleißig. Engagiert. Mein Ziel war eine gute Beziehung. Aber ich bin abhängig vom anderen. Wenn ich dem anderen freundlich gesinnt bin, ist es der andere dann auch? Wenn ich gut gestimmt bin, ist es der andere auch? Wenn ich mit dem anderen eine schöne Zeit verbringen will, will der andere es dann auch? Es ist scheinbar Glücksache. Und anscheinend habe ich mehrheitlich Pech. Weiterlesen

Keine Angst vor der Wahrheit mehr

Bild Nr. 668 Wahrheitsangst von Dunja Voos

Im Anfang war der Widerstand. Wenn ich merkte, ich war einsam, rachsüchtig, zerstört und zerstörerisch, sagte ich mir: „Das kann nicht sein!“ Wenn ich merkte, ich hatte jemandem geschadet, wies ich es wütend von mir. Hilflosigkeit zu bemerken, Schuldgefühle auszuhalten und ein böses Ich zu fühlen, war einfach zu schwer. Die Angst dahinter: Die Wahrheit schadet mir. Ich werde ausgestoßen. Ich halte den Schmerz nicht aus. Eines Tages war es anders. Ich nahm einen Schluck Wahrheit und merkte, wie sie sich innerlich ausbreitete. Weiterlesen