Wie lässt sich mit psychischem Dauerschmerz leben? Das eigene Leid zur Lebensmeditation machen

Gewalterfahrungen in der Kindheit haben das Leben ausgebremst. Es gab einen Unfall und schwere Verletzungen. Der eigene Sohn hat sich vor Jahrzehnten abgewendet. Die Angststörung ist trotz Psychotherapie nicht vergangen. Der Junkie greift die Ärztin an – seither hat sie Hepatatis C. Der Kinderwunsch wurde nie erfüllt. Wie lässt sich mit solchen Dauerschmerzen leben?
Da ist der unendliche Groll auf das Geschehene, die Wut auf die Täter, auf sich selbst, auf das Verpasste, auf das Schicksal. Da ist der Neid auf all jene, denen es anders geht. Da ist die unendliche Einsamkeit, weil das eigene Schicksal so individuell ist, dass man es mit niemandem teilen kann.
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In dem Film „Tashi und der Mönch“ wird gezeigt, wie Kinder mit schwierigsten Startbedingungen Großes auf die Beine stellen, z.B. gründete der selbst betroffene Mönch Lobsang Phuntsok das Kinderdorf JhamtseGatsal.org, in Tezpur, Assam, Indien.
Beitrag vom 30.1.2026 (begonnen am 12.7.2017)