Bei der Affektabstimmung (Attunement) von Mutter und Kind gleichen sich Herzschlag und Atmung einander an

Von „Attunement“ (tune [englisch] = Einklang, Harmonie) sprechen Entwicklungspsychologen, wenn Du Dich in Dein Baby einfühlst und ihr Euch verbunden fühlt. Dein Baby äußert sich durch Laute, Bewegungen und Mimik Manchmal kannst Du nur schätzen, was Dein Baby will – andere Male kommst Du mit Deinem Baby in Einklang.

Du spürst, was es braucht und wenn Du Deine Nase an sein Köpfchen hältst, findest Du das ebenso beruhigend wie Dein Baby. Dabei gleichen sich Deine vegetativen Spannungszustände an die Deines Babys an und umgekehrt. Schön ist es, wenn es zu einer gemeinsamen Beruhigung kommt – oft wird Attunement in diesem Sinne verstanden. Du kannst aber auch Spannungszustände Deines Babys erkennen und dann selbst angespannt werden.

Weiterlesen als Mitglied.

Jetzt Mitglied werden

Verwandte Artikel in diesem Blog:

Links:

Reck, Backenstraß, Möhler, Hunt, Resch, Mundt (2001):
Mutter-Kind-Interaktion und postpartale Depression (S. 171-186): Frühes Interaktionsverhalten depressiver Mütter und ihrer Kinder. Interaktion und Affektausdruck. Psychotherapie 6. Jahrg. 2001, Bd. 6, Heft 2, CIP-Medien, München

Beitrag vom 25.4.2026 (begonnen am 24.1.2013)

Schreibe einen Kommentar