Kinderlos: Vom Schmerz des unerfüllten Kinderwunsches

Als Kinder glaubten wir im Vater-Mutter-Kind-Spiel noch, dass unsere erträumte Familie später einmal selbstverständlich Wirklichkeit werde. Doch wenn wir als Kinder – aus welchen Gründen auch immer – zu sehr litten oder in stark neurotischen oder gar psychotischen Familien groß wurden, verloren wir rasch an Lebenszeit. In unserer Orientierungslosigkeit waren wir als junge Erwachsene vielleicht lange damit beschäftigt, Versäumtes aufzuholen und Sonderbares abzuarbeiten. Vielleicht haben wir unseren emotionalen Mangel und die Einsamkeit mit unserem Beruf kompensiert. Möglicherweise sind wir sogar sehr erfolgreich. Aber wir fühlen uns auch sehr einsam.
Viele Akademikerinnen sind jahrelang, vielleicht jahrzehntelang auf Partnersuche. Ist eine Partnerschaft im Studium nicht zustandegekommen oder wieder auseinandergegangen, ist es später oft schwer, einen geeigneten Partner für die Familiengründung zu finden. Vielleicht hast du auch ein Kind in deiner Schwangerschaft oder danach verloren und du betrauerst dein Kind, das durch niemanden ersetzt werden kann.
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Links:
Enora Malagré (2026)
Pourquoi t’as pas d’enfants?
www.france.tv/…
Beitrag vom 2.3.2026 (begonnen am 9.2.2015)
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