Konversionsstörungen und Affektäquivalente lassen sich nicht leicht unterscheiden. Der Begriff „funktionelle neurologische Störung“ FNS hilft

Verbotene Wünsche, Gefühle, Gedanken oder Phantasien drücken sich manchmal in körperlichen Symptomen aus, die den ursprünglichen Gedanken widerspiegeln. Die Symptome stellen das ursprünglich Gedachte, Gefühlte und Phantasierte symbolisch dar. Solche Symptome heißen „Konversionssymptome“. Wenn sie sich zeigen, kann es sich um eine „Konversionsstörung“ handeln.

Normalerweise weinen wir, wenn wir traurig sind, oder wir werden rot, wenn wir uns schämen. Die körperliche Reaktion begleitet dabei die psychische Situation. Bei einer Konversion jedoch tritt die körperliche Reaktion an die Stelle der psychischen Situation. Die psychische Situation selbst wird nicht mehr wahrgenommen.

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Links:

Markus Reuber, Jürgen Bauer:
Psychogene nichtepileptische Anfälle (PNEA). Deutsches Ärzteblatt, 25.7.2003

Was sind funktionelle neurologische Störungen (FNS)? fns-schweiz.ch/…

Beitrag vom 18.4.2026 (begonnen am 3.7.2010)

One thought on “Konversionsstörungen und Affektäquivalente lassen sich nicht leicht unterscheiden. Der Begriff „funktionelle neurologische Störung“ FNS hilft

  1. Hellolover sagt:

    Hallo!

    Ich würde mich freuen, wenn mehr darüber berichtet werden könnte. Ich leide seit einigen Monaten daran und bin sehr verzweifelt. Es ist leider nur sehr wenig Information verbreitet. Und als Betroffene weiß ich dass nicht alle Ärzte und Therapeuten mit dem gut umgehen können, bzw einen gut informieren

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