Psychoanalytiker werden – eine Alternative nicht nur für Ärzte und Psychologen: Auch Akademiker anderer Fachrichtungen können Psychoanalytiker (Laienanalytiker) werden

Wer Psychoanalytiker wird, ist meistens Arzt oder Psychologe – doch auch Akademiker anderer Fachrichtungen können eine Psychoanalyse-Ausbildung machen. Ärzte, die keinen Facharzttitel haben und nicht im Gesundheitssystem arbeiten möchten, können dennoch die Ausbildung z.B. bei der DPV oder DPG machen. Sie sind als Psychoanalytiker dann auf Selbstzahler*innen angewiesen.

Deutschland ist eines der wenigen Länder, in denen die Psychoanalyse (unter dem Namen „Analytische Psychotherapie“) von den gesetzlichen Krarnkenkassen gezahlt wird. Das ist ein Segen.

Doch das Eingebundensein ins Kassensystem bringt den Nachteil mit sich, dass die Psychoanalyse sehr in das medizinische System rutscht und viele gar nicht mehr wissen, dass Psychoanalyse auch außerhalb des Gesundheitssystems praktiziert werden kann.

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Links:

Association Internationale de Psychanalyse Laïque. psychanalyselaique.wordpress.com/

Ludger M. Hermanns (Hrsg.)
Psychoanalyse in Selbstdarstellungen. Buchreihe, Brandes&Apsel

Debatte um Pflichtbereitschaftsdienste ausgelöst. Deutsches Ärzteblatt, 10.2.2017

Arnold WM Rachman, Harold Kooden (Editors):
Different Paths Towards Becoming a Psychoanalyst. Personal Passions, Subjective Experiences and Unusual Journeys, Routledge 2021

Harald Leupold-Löwenthal:
Ein unmöglicher Beruf: Über die schöne Kunst, ein Analytiker zu sein. Böhlau Verlag 1997: S. 70: „Solange ich lebe, werde ich mich dagegen sträuben, dass die Psychoanalyse von der Medizin verschluckt wird.“ (Sigmund Freud), amazon

Manhattan Institute For Psychoanalysis (2018):
MIP’s Licensure Qualifying Program and the History of Lay Analysis. manhattanpsychoanalysis.com/…

Gfäller, Georg:
Interdisziplinäre (Laienanalyse) und Mediation. DGPT-Mitglieder-Rundschreiben 1/2016

Gabriele Junkers (Hg.):
Psychoanalyse leben und bewahren. Für ein kollegiales Miteinander in psychoanalytischen Institutionen. Psychosozial-Verlag, 1. Auflage 2022

Beitrag vom 11.9.2026 (begonnen im Juli 2014)

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