
Was für ein wunderbares Gefühl ist Bettschwere (auch „Schlafdruck“, Sleep Pressure, genannt). Es ist das tiefe Gefühl von angenehmer Schwere, verbunden mit der Sicherheit, dass man gut einschlafen wird, wenn man sich gleich hinlegt. Die Bettschwere hängt eng mit dem Gleichgewichtssinn im Innenohr zusammen. Weiterlesen

„Ich kann nicht schlucken, weil ich immer Angst habe, mich zu verschlucken.“ Sich zu verschlucken, also etwas in die Luftröhre zu bekommen, ist mit das Unangenehmste, was wir erleben können. Kein Wunder, dass manche davor richtig Panik haben. Wenn Du Dich verschluckst, bekommst Du für ein paar Augenblicke (eine gefühlte Ewigkeit) keine Luft mehr. Das Einatmen kann dann furchterregend klingen – Du hast dann einen sogenannten „Inspiratorischen Stridor“, also ein Erstickungsgeräusch beim Einatmen. Besonders, wer unter einer Schluckstörung leidet, kann verzweifeln. Was hilft?Weiterlesen

Viele Frauen beschäftigen sich mit ihren Brüsten nur in der Stillzeit oder wenn sie ängstlich die Brust nach Knötchen abtasten. Dabei kann eine bewusste Brustmassage Gefühle von Entspannung und Geborgenheit hervorbringen. Weiterlesen

„Da muss jetzt unbedingt etwas passieren. Was soll ich tun?“ Nichts. Manchmal einfach nichts. Oder sogar öfter mal nichts. Wir kommen so oft in Bedrängnis, weil wir ständig das Gefühl haben, dass wir aktiv etwas tun sollen. Wir wollen immer sofort reagieren. Im Rechtsstreit, bei medizinischen Problemen, bei psychischen Beschwerden. Schlimmer noch: Wir wollen nicht nur sofort reagieren, wir wollen sogar verhindern, dass etwas passiert. Doch so kann sich nichts entfalten. Gerade in der Meditation oder in der Psychoanalyse entdecken die Menschen häufig unerwünschte Gefühle, die sie sofort wieder loswerden wollen, nachdem sie sie entdeckt haben: „Was soll ich jetzt tun?“, ist die Frage, die sofort kommt. Weiterlesen

„Was mache ich bei einer Panikattacke?“ Vielleicht fragst du die KI (Künstliche Intelligenz). Doch sie ist oft verhaltenstherapeutisch orientiert. Auf diesem Blog findest du Gedankenanstösse aus psychoanalytischer Sicht. Angststörungen, Depressionen, komplexe posttraumatische Belastungsstörung und ihre körperlichen Folgen können sehr hartnäckig sein. Und wenn du schon vieles ausprobiert hast oder mit dem Älterwerden kämpfst, tut es dir vielleicht gut, in diesem Blog zu stöbern und neue Ideen zu bekommen. (Logo-Grafik: Susan, Soul-Designs.com) Weiterlesen

Du isst oder trinkst etwas und plötzlich hast du das Gefühl, die Atemwege ziehen sich zusammen: Das Atmen fällt auf einmal schwer. Einige Wissenschaftler vermuten zwar, dass diese Atemnot die Folge von Magensäure ist, die aus dem Magen die Speiseröhre hochsteigt (Reflux). Doch oft fühlt es sich anders an – sehr direkt. Weiterlesen
Wenn uns übel ist, dann ist der Nervus vagus gereizt. Er ist der 10. Hirnnerv und gehört zum parasympathischen Nervensystem. Der Nervus vagus ist während der Verdauung aktiv und beruhigt uns. Der amerikanische Arzt Stephen Porges (Universität North Carolina, USA) hat dazu beigetragen, den Nervus vagus in einem neuen Licht zu sehen. Der Nervus vagus besteht nach der Polyvagaltheorie aus zwei verschiedenen Teilen: Im vorderen Teil des Vagusnerven sind die Nervenäste von einer schützenden Hülle, der Myelinscheide, umgeben. Der hintere Teil ist frei von Myelin.Weiterlesen

„Unser Barfußpfad ist von November bis März geschlossen“, steht auf dem Schild. Glücklicherweise sind wir nicht auf angelegte Barfußpfade angewiesen. Wir können selbst barfuß durch’s nasse Gras gehen und mit nackten Füßen durch den Wald spazieren. Weiterlesen
Heutzutage kämen die Themen „Schuld, Überich und Selbstbestrafung“ nicht stark genug in der Psychoanalyse vor, höre ich manchmal. Der kanadische Psychoanalytiker Donald L. Carveth hat zu diesem Thema einen Beitrag veröffentlicht: „Self-Punishment as Guilt Evasion: The Case of Harry Guntrip“ (Canadian Journal of Psychoanalyis, 15,1, 2007, PDF), zu deutsch: „Selbstbestrafung als Flucht vor der Schuld: Der Fall Harry Guntrip.“ Hier beschreibt Carveth, wie der Psychoanalytiker Harry Guntrip, der seine Lehranalysen bei Ronald Fairbairn und Donald Winnicott gemacht hat, seine Analyse nicht zu Ende gedacht habe und auf einer Art paranoid-schizoider Position stehengeblieben sei. Weiterlesen

Wenn Dir etwas interessant erscheint, dann spannt sich Dein Trommelfellmuskel an, sodass Du in dem Moment besser hören kannst. Der französische HNO-Arzt Alfred Tomatis, Tomatis.com widmete sich diesem Phänomen ganz besonders. Weiterlesen