
„Ich liebe Dich sehr, aber mit diesen Einbrüchen kann ich echt schlecht leben“, sagt dein Partner vielleicht. Immer wieder gerätst du in Beziehungen unter Spannung – und diese Spannung ist kaum auszuhalten. In dir ist ein Tumult, der nach aussen dringt. Danach fühlst du dich schrecklich einsam. Weiterlesen

Oft erst ab der Pubertät zeigt sich ein vorsprachliches Trauma deutlicher, sodass du merkst: Im Vergleich zu Gleichaltrigen ist das, was ich erlebe und erlebt habe, nicht normal. Plötzlich können Ängste auftreten oder du musst weinen, ohne dass du weisst, warum. Weiterlesen

Wenn Du etwas Einschneidendes erlebst, z.B. einen Unfall, bemerkst Du vielleicht, wie in Dir zwei Filme ablaufen: Einerseits kannst Du klar denken, andererseits merkst Du, dass Du vielleicht wie betäubt und weggetreten bist. Weiterlesen
„Sagen Sie mir bitte, wie ich es los werden kann!“, sagen manche. Man will ES – oder auch „Das“ genannt – nicht haben. Es scheint hartnäckig in der Psyche zu sitzen wie ein maligner Tumor. Weiterlesen

Vielleicht hast Du Dich so gut wie nie geborgen gefühlt. Wer Gewalt oder Vernachlässigung durch die Mutter erlitten hat, der hat oft das Gefühl, dass in ihm selbst etwas Entscheidendes zerstört wurde. Weiterlesen

„Ich gehe mit Dir auf eine Reise zu Deinem inneren sicheren Ort“, sagt der Therapeut. Du sollst Dir einen Ort vorstellen, an dem Du Dich sicher und wohl fühlst. Doch wenn du z.B. komplex traumatisiert bist, dann kann das sehr schwierig werden. Weiterlesen

Psychische Traumata können tödlich sein. Sie führen zu einem empfindlichen Nervensystem. Sie belasten das Herz und verkürzen die Telomere, die Endstücke der Chromosomen, die auf die Lebenserwartung hinweisen. Komische Eindrücke und Gefühle kommen immer wieder hoch. Sie sind in mir. Weiterlesen

„Ich kehre heim“, sagen manche Sterbende und fühlen sich geborgen. Manche rufen den Namen ihres verstorbenen Partners aus, andere freuen sich darauf, ihre Eltern wiederzusehen. „Es wäre für mich der reinste Horror, wenn ich sterbe und als Erstes meine Mutter wiedersehe!“, magst du vielleicht sagen. Weiterlesen

Das Trauma, es ist immer in mir. Ich erinnere mich (nicht). Ich habe (keine) Bilder dazu. Ich sehe außen so vieles davon wieder. In Gesichtern, Absichten, Körperhaltungen, Tageslichtern. Worten. Täglichen Gefängnissen. Doch wie soll ich leben und arbeiten, wenn es immer in mir ist? Ich spüre: Es ist nicht starr. Ich kann es hin- und herbewegen. Und ich kann meinen Körper bewegen. Weiterlesen
„Immer, wenn ich eine Panikattacke habe, habe ich das Gefühl, dass jemand in mich eindringt. Ich glaube in dem Moment, ich fühle mich so unfassbar schlecht, weil meine Mutter mir in eben diesem Moment Böses wünscht. Ich schäme mich, das zu sagen, weil es so psychotisch klingt. Obwohl ich meinen Verstand einsetze, bleibt diese Angst bestehen“, sagte ich als Studentin. Weiterlesen