Wenn wir unsere Hände rasch hin und her drehen, geht das meistens auf beiden Seiten recht schnell. Diese rasche Bewegung, die wie automatisch kommt, heisst „Diadochokinese“ (griechisch: diadechomai = sich ablösen, nachfolgen und kinein = bewegen). Ist diese Bewegung gesund, spricht das unter anderem für ein gesundes Kleinhirn und nennt sich „Eudiadochokinese“ (eu = gut). Ist die Bewegung gestört, heisst sie „Dysdiadochokinese“ und ist sie gar nicht möglich, spricht man von „Adiadochokinese“. Wenn du die schnellen Handbewegungen im Selbsttest einmal ausführst, kannst du vielleicht verschiedenes feststellen.Weiterlesen
Wenn wir etwas Schönes erblicken, hüpft unser Herz vor Freude. Auch das ist eine Art „Auge-Herz-Reflex“. Aber eigentlich ist der folgende körperliche Vorgang damit gemeint: Wird Druck auf den Augapfel ausgelöst, so schlägt das Herz langsamer. Bei einem hohen Augeninnendruck können herzinfarktähnliche Symptome auftreten. Übelkeit, Brechreiz, Schwitzen, Blutdruckerhöhung, Verlangsamung des Herzschlages (Bradykardie) und schließlich Herzstillstand können die Folge des Drucks auf den Augapfel sein. Der Druck auf das Auge beeinflusst die Spannung des Nervus vagus (Vagotonus, Vagusnerv = 10. Hirnnerv). Der Herz-Auge-Reflex wird auch trigemino-vagaler Reflex genannt. Weiterlesen