Triebe (englisch: Drives): Der körperliche Drang in uns

Manchmal fühlen wir uns zu etwas „getrieben“. Ohne Hunger und Durst ist kein Leben möglich. Wir kennen unzählige Triebe. Manchen müssen wir unbedingt nachkommen, z.B. dem „Trieb“, uns zu entleeren.

Das, was uns körperlich oder emotional treibt, wird in unserer Psyche als Vorstellung wiedergegeben: „Ich hab‘ Dich zum Fressen gern!“ Sigmund Freud sagte: „Unter einem ‚Trieb‘ können wir zunächst nichts anderes verstehen als die psychische Repräsentanz einer kontinuierlich fließenden, innersomatischen Reizquelle, zum Unterschiede von ‚Reiz‘, der durch vereinzelte und von außen kommende Erregungen hergestellt wird.“ Schwierig fand ich es beim ersten Durchlesen, den „Trieb“ mit der „psychischen Repräsentanz“ gleichzusetzen; der Körper hat seinen Trieb auch ohne psychische Repräsentanz, dachte ich zuerst. Doch stimmt das?

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Links:

Ebbecke, U (1955):
Hunger, Durst, Sättigung, Übelkeit, Ekel von der physischen und der psychischen Seite betrachtet
Acta Neurovegetativa 10, 409-428 (1955). doi.org/… , link.springer.com/…

Sigmund Freud (1930):
Das Unbehagen in der Kultur. Fischer Psychologie 1994: S. 81, Fischerverlage , reclam

Vanscheidt E., Vanscheidt W. (1989):
Das psychoanalytische Konzept Sigmund Freuds. In: Männliche Sexualität. Birkhäuser, Basel.
doi.org/… , link.springer.com/…

Thomas Köhler:
Freud’s Psychoanalyse. Verlag Kohlhammer, S. 65

Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 23.2.2013
Aktualisiert am 17.7.2023

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