16.05.2012.

Neurasthenie

Die Neurasthenie ist eine Sonderform der Somatisierungsstörung. Früher wurde sie auch als psychovegetatives Syndrom oder vegetative Dystonie bezeichnet. Auch der Begriff Psychasthenie wird verwendet. Asthenie ist vom griechischen Wort für “Schwäche” abgeleitet, so dass der Begriff wörtlich eine “Schwäche der Nerven” bezeichnet. Wenn jemand eine asthenische Persönlichkeit hat, dann heißt das, er ist leicht erschöpfbar. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Maria Lanznaster, PIXELIO) [Weiterlesen...]

Depressions-Tests

Gefühle lassen sich ebenso schwer messen wie Schmerzen. Wer eine Depression hat, der weiß das oft selbst – er fühlt es deutlich. Um jedoch in etwa einzuschätzen, ob jemand depressiv ist oder nicht, gibt es eine Reihe von Tests. Sie bieten einen groben Anhaltspunkt für das Befinden des Betroffenen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Tobias Zeller, Pixelio) [Weiterlesen...]

Transference Focussed Psychotherapy (TFP)

Die Transference Focussed Psychotherapy (TFP) heißt auch “Übertragungs-fokussierte Borderline-Therapie”. Früher wurde sie “Expressive Psychotherapie” genannt. Menschen mit einer Borderline-Störung leiden oft unter ihren unsicheren Beziehungen. Manchmal sehen sie nur einen Teil des anderen und nicht den ganzen Menschen. Der andere soll für sie da sein, um die eigene Angst zu beruhigen. So wird der andere, ähnlich wie früher die Mutter, oft nur zur Befriedigung eigener Bedürfnisse gebraucht. (Text: © Dunja Voos, Bild: © SGS, PIXELIO) [Weiterlesen...]

Schizoide Persönlichkeitsstörung
(Schizoide Neurose, Schizoidie)

Sie sind oft beruflich genial: Menschen mit einer schizoiden Neurose. Ihre Stärke ist das logische und abstrakte Denken. Viele Schizoide sind intellektuelle Menschen – sie beschäftigen sich lieber mit theoretischen Dingen, als einen Nagel in die Wand zu schlagen. Ein Hauptproblem der Betroffenen ist die sehr große Sehnsucht nach Nähe bei gleichzeitiger Angst davor. Häufig wird die Schizoide Persönlichkeitsstörung mit dem Asperger-Syndrom gleichgesetzt. (Text und Bild: © Dunja Voos) [Weiterlesen...]

Frühe Störung

Die sogenannten Frühstörungen sind psychische Störungen, die schon in der frühen Mutter-Kind-Bindung entstanden sind. Hierzu gehören die Persönlichkeitsstörungen, Süchte, Perversionen und Psychosen. Oft leiden die Patienten dabei unter einen schweren Angststörung. [Weiterlesen...]

Narzissmus

“Der Narzissmus ist das Interesse am Selbst.” So einfach definiert es der amerikanische Psychoanalytiker Ben Bursten. Der Begriff leitet sich ab von Ovids Sage über Narziss, dem Jungen, der so in sein Spiegelbild im Teich verliebt ist, dass er davon nicht wegkommt und stirbt. Verachtung für andere, Überbetonung von Erfolg, Ehrgeiz und Eitelkeit sind narzisstische Verhaltensweisen. Auch Neid und Wut, wenn die selbstbezogene Haltung in Gefahr ist, “gehören” zum Narzissmus. Zu relativ nicht-narzisstischen Affekten zählen laut Bursten z.B. Schuld, Reue, Anteilnahme und Respekt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Barbara Thomas, Pixelio) [Weiterlesen...]