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Wo finde ich Trost bei psychischen Störungen? Hier, auf medizin-im-text.de!

„Was mache ich bei einer Panikattacke?“ Vielleicht fragst du die KI (Künstliche Intelligenz). Doch sie ist oft verhaltenstherapeutisch orientiert. Auf diesem Blog findest du Gedankenanstösse aus psychoanalytischer Sicht. Angststörungen, Depressionen, komplexe posttraumatische Belastungsstörung und ihre körperlichen Folgen können sehr hartnäckig sein. Und wenn du schon vieles ausprobiert hast oder mit dem Älterwerden kämpfst, tut es dir vielleicht gut, in diesem Blog zu stöbern und neue Ideen zu bekommen. (Logo-Grafik: Susan, Soul-Designs.com) Weiterlesen

John Bowlby: Aus der Bindungstheorie (Attachment Theory) lässt sich herleiten, wie sich die Psyche gesund entwickelt und was sie krank macht

Sobald ein Ungeborenes das Licht der Welt erblickt, nimmt es Kontakt zur Mutter auf. Seine Stimme und Blicke erreichen sie und die Mutter weiß intuitiv, was zu tun ist. Dieses angeborene Bindungsverhalten sichert uns seit jeher das Überleben. Der britische Arzt und Psychoanalytiker John C. Bowlby (www.sgipt.org) (1907-1990) und die amerikanische Entwicklungspsychologin Mary S. Ainsworth (Wikipedia) (1913-1999) entwickelten die Bindungstheorie. Weiterlesen

Sexueller Missbrauch in der Kindheit führt nicht selten zu einem langen Single-Leben. Auch Vojta-behandelte Kinder sind möglicherweise oft betroffen.

Ein strenges Gewissen, also ein strenges Über-Ich, kann einerseits entstehen, wenn ein Kind sehr streng erzogen wird. Andererseits kann es aber auch dann entstehen, wenn die Eltern die Grenzen zum Kind nicht einhalten, das heißt, wenn Vater und/oder Mutter das Kind z.B. sexuell missbrauchen. Viele missbrauchte Kinder leben oft mit Schuldgefühlen, weil sie das Gefühl haben, irgendwie den Missbrauch hervorgerufen zu haben. Sie sind selbst „beteiligt“ gewesen – daher das Schuldgefühl, das innerpsychisch logisch ist, jedoch trifft sie keine Schuld. Weiterlesen

Wie du dein Burnout verstehen kannst

Nicht nur Menschen mit einer großen beruflichen Verantwortung und einem Haufen Überstunden leiden an der „Manager-Krankheit“. Auch Du bist vielleicht betroffen, obwohl du nur einen „ganz normalen Beruf“ hast. Vielleicht bist du in einer psychoanalytischen Ausbildung, du bist alleinerziehend oder musst Verwandte pflegen. Weiterlesen

Wie kann ich mein Schreibaby beruhigen?

Zuerst bist du noch ganz gelassen – glaubst daran, das Baby beruhigen zu können. Doch wenn es sich wieder und wieder nicht beruhigen lässt, kommen die Selbstzweifel. Es beginnt die Suche nach den Ursachen und Schuldgefühle entstehen. Die Erschöpfung wächst. Vielleiht hast du gerade noch nicht einmal mehr die Kraft, Hilfe zu suchen. Du probierst selbst aus, was helfen könnte. Die psychoanalytische Kleinkindforscherin Beatrice Beebe zeigt in einem Video (Youtube), wie sich eine Mutter und ihr Kind, das an Dreimonatskoliken leidet, aufeinander abstimmen.Weiterlesen

„Diese gesunde Ernährung macht mich ganz krank!“ Wie kann ich mich dennoch gesund ernähren?

Wenn wir depressiv sind und psychische Schmerzen leiden, haben wir oft Hunger auf Fettiges und Süsses. Wir können nicht anders, als uns „ungesund“ zu ernähren, obwohl wir uns in besseren Zeiten anders verhalten. Was gesunde Ernährung ist, das sagen uns unsere Sinne. Auch unsere innere Uhr, das Sättigungsgefühl und unser Energiegefühl sprechen mit. Wir haben ein Gefühl dafür, ob wir uns nach einer Speise müde und energiearm oder kreativ, bewegungsfreudig und energiereich fühlen. Wir spüren, ob wir einen Energieschub brauchen, ob wir uns beruhigen, wärmen oder abkühlen wollen. Weiterlesen

Traumforschung und Psychoanalyse: Hat der Traum einen Sinn?

Wie kann Traumforschung ohne Psychoanalyse eigentlich funktionieren? Wenn Patienten in der Psychoanalyse-Stunde von ihren Träumen erzählen, kann man nur staunen: Wie sehr dieser Traum in die aktuelle Lebensphase und auch zur Kindheit passt! Wie leicht sich ein Tagesrest finden lässt, wie viele Bedeutungen ein Gegenstand oder ein Wort im Traum haben kann, wie der Traum die psychische Situation des Patienten widerspiegelt, wie sich die Träume mit der Entwicklung des Patienten verändern. Weiterlesen

Die Angst, verrückt zu werden ist die Angst, den Zusammenhang zu verlieren

Das Gefühl, verrückt zu werden, ist sehr unangenehm. Es schwirrt im Kopf. Es ist, als ob sich Energien aneinanderrieben. Es ist eine Mischung aus „Ich will das nicht“ und „So ist es aber.“ Weiterlesen

Thalamus – das Tor zum Bewusstsein. Der Hypothalamus liegt gleich darunter

Der Thalamus ist ein Teil des Zwischenhirns und „Tor zum Bewusstsein“. Der Name leitet sich vom Griechischen „thalamos“ = „innere Kammer, Bett, Schlafzimmer“ ab. Sinnesreize, die über die Sinnesorgane hereinkommen, verlaufen durch den Thalamus, bevor sie die Großhirnrinde erreichen, um dort registriert zu werden. Im Thalamus liegen sehr viele Nervenzellkörper (= Neurone). Der Thalamus ist gleichzeitig ein Filter – er entscheidet, ob die ankommenden Sinneseindrücke wichtig oder unwichtig sind. Außerdem spielt der Thalamus eine wichtige Rolle bei der Schmerzwahrnehmung. Weiterlesen

Ich will das nicht so.

Achtung! Ich werde gleich einen Annäherungsversuch starten. Ich habe dich schon im Blick. Im Visier. Ich weiß, dass du mir nicht geben wirst, was ich brauche. Ich habe diese Erfahrung abertausende Male gemacht. Ich werde 100 Arten haben, dich zu fragen, doch ich weiß: Ich bekomme das Gute nicht. Ich komme zu dir. Der Komet nähert sich dem Planeten. Ich komme näher. Frage indirekt. Beschämt. Pein ist dabei. Wie soll ich nur fragen. Ich versuche es anders. Während ich es versuche, bebt meine Stimme. Der andere, er fühlt sich wie gelähmt. „Was will man von mir?“, fragt er sich. Er fühlt sich unwohl. Beschämt. Die Lähmung nimmt ihm den Atem. Es geht runter. Reise eines Handlungsunfähigen. Weiterlesen