Angst vor Sexualität und Impotenz verstehen

Wir sprechen von „Po-Backen“, von „Schamlippen“, vom „Muttermund“ und fürchten uns vor der „Vagina dentata“ (der bezahnten Scheide) – hier zeigt sich schon, wie sehr „oben und unten“ bei sexuellen Phantasien verbunden sind.

Noch komplizierter wird es, wenn wir uns den Gesichtsausdruck während des Geschlechtsverkehrs anschauen – erinnert er doch an den Ausdruck von Schmerz und Aggression. Sowohl der Schmerz als auch die Lust des Orgasmus werden in einer Hirnregion namens „vorderer zingulärer Kortex“ (ACC) verarbeitet.

Die Autoren des Buches „The Science of Orgasm“ (Die Wissenschaft des Orgasmus) nehmen an, dass der „Anteriore zinguläre Kortex“ für den emotionalen Gesichtsausdruck von Schmerz und Orgasmus mit-verantwortlich ist. Doch für das Gefühl von Schmerz und Lust seien möglicherweise unterschiedliche Neurone in dieser Region zuständig.

Das Stöhnen einer Frau während der Geburt ist manchmal kaum zu unterscheiden vom lustvollen Stöhnen während des Beischlafs. Manche Frauen berichten, dass sie während der Entbindung einen Orgasmus erleben. Da Orgasmen schmerzstillend wirken (Ellison, 2000), masturbieren Frauen mitunter, um ihre Menstruationsschmerzen zu lindern. Schmerz, Aggression und sexuelle Erregung sind unmittelbar miteinander verbunden. Die Grenze von „erregendem Schmerz“ und „echtem, unlustvollen Schmerz“ können die meisten Menschen jedoch gut ziehen.

Erregung fängt im Gesicht an – wenn uns der andere ernst nimmt, kann dies nahe am Gesichtsausdruck des Schmerzes liegen.

Unsere Sprache sorgt für weitere Verwirrung – nennen wir doch den Geschlechtsakt „Verkehr“. Ein unerwünschtes Kind wird manchmal als „Verkehrsunfall“ bezeichnet.

Aggressionen werden sichtbar

Bei der Sexualität spielen aggressive Phantasien und eigene Aggressionen eine große Rolle. Besonders, wenn wir Gewalt erlebt haben, schrecken wir vielleicht vor dem „aggressiven Gesicht“ des erregten Partners zurück. Wer als Kind unter Aggressionen der Eltern gelitten hat, dem fällt es oft besonders schwer, eigene Aggressionen wahrzunehmen und sie sich zu erlauben. Das schlechte Gewissen ist oft übergroß – wollte man doch ein ausschließlich „guter Mensch“ sein, empfindet man die eigenen Aggressionen als einen ganz besonderen Störer. Daher können viele Gedanken den Sexualakt stören, wie zum Beispiel der Gedanke: „So darf ich auf keinen Fall gucken oder aussehen!“

Bei der Sexualität ist der „Als-ob-Modus“ sehr wichtig. Zu unterscheiden, was Phantasie ist und was „echt“, ist nicht immer leicht. Wie „ernst“ ist die Sexualität? Gelingt es uns, das Aggressive nur zu „spielen“ oderr ist es echt?

Hingabe kann man lernen

Wer aggressive und gewalttätige Eltern hatte, der tat als Kind gut daran, sich nicht hinzugeben, sondern die Lage unter Kontrolle zu halten. Die „Hab-Acht-Stellung“ wurde zur Gewohnheit und die Vorstellung, sich in die Arme der Mutter zu begeben, war vielleicht schon früh mit Ekel und Abwehr verbunden. Zu nah ist die Mutter vielleicht immer gekommen, sodass ein Sich-Hingeben mit der Gefahr verbunden war, nicht mehr man selbst zu sein. Die Gegenreaktion kann manchmal aus dem Schnellen bestehen – bloss keine Gefühle aufkommen lassen, bloss nichts entstehen oder sichtbar werden lassen, ist dann der Gedanke.

Doch Erektion und Lubrikation entstehen vor allem durch Langsamkeit. Schnelligkeit dient manchmal dazu, die Scham zu überspielen. Es ist nicht leicht, der Scham bewusst Raum zu geben. Interessanterweise lässt die Scham während des Geschlechtsaktes meistens nach (aber natürlich nicht immer).

Im Wort „Orgasmus“ steckt das altgriechische Wort für „Zorn“ („orge“).

Alles, was mit „Untergebung“ zu tun hat, fällt uns schwer, wenn wir schlechte Formen der Abhängigkeit erlebt haben. Manche Menschen wählen beruflich die Selbstständigkeit, weil sie schon das Angestelltendasein als ungute Abhängigkeit erleben. Auch der Gedanke an eine „höhere Macht“ kann Abwehr auslösen. Wir möchten alles selbst im Griff haben. Daher liegen auch der Narzissmus und die „Impotenz“ nah beieinander: Derr Narzisst möchte sich nie mehr von jemandem abhängig machen, möchte immer „oben“ sein. Doch Sexualität gelingt oft nur, wenn Hingabe an einen anderen Menschen möglich ist.

Oft ist da die Sehnsucht, einmal nicht mehr alles unter Kontrolle haben zu müssen und einem anderen mit Hingabe näher zu kommen. Tiere und Kinder erwecken leicht liebevolle Gefühle in uns, weil uns ihre Absichtslosigkeit berührt und ihre unbekümmerte Unterlegenheit Vertrauen in uns hervorruft. Auch wir selbst sind oft gerade dann liebenswert, wenn wir uns nicht beobachtet fühlen. Wir können üben, uns unbeobachtet zu fühlen, indem wir die „innere Beobachtung“ bemerken und sie bewusst loslassen.

Leistungsdenken macht schwach

Die Schwierigkeit, sich einem anderen Menschen hinzugeben, kann zur Impotenz führen. Häufig sind Menschen betroffen, die generell sehr misstrauisch sind, aber auch solche, die immer „liefern“ wollen und auch die Vorstellung haben, dass andere von ihnen Leistung erwarten.

Der fehlenden Erektion des Mannes entspricht das fehlende Feuchtwerden (= die fehlende Lubrikation) der Frau.

Sexualität fängt schon am Tag an. Wenn über Wut, Neid und Eifersucht nicht gesprochen wird, kann sich die gehemmte Stimmung im Bett fortführen: Man/frau hat einfach keine Lust. Alles erscheint wie „tot“, weil die Gefühle die ganze Zeit versteckt werden mussten. Doch ehrliche Gespräche am Tag sind oft die beste Voraussetzung für ein befriedigendes Beieinanderliegen in der Nacht.

Die „unmöglichsten“ Gründe können dazu führen, dass sich Impotenz zeigt. Dazu kann auch die unbewusste Vorstellung gehören, dass der Partner dem Vater/dem Bruder oder die Partnerin der Mutter gleichkommt oder dass man sich in der Anwesenheit des Partners wieder wie ein Kind fühlt.

Die Angst vor Krankheiten oder vor einer ungewollten Schwangerschaft kann ebenso zu Erregungsproblemen führen wie das Gefühl, selbst „ekelig“ oder ungepflegt zu sein. Sprechen über das, was einen belastet oder beim anderen unangenehm auffällt, ist gerade bei der Sexualität enorm schwierig.

Nicht zuletzt spielt die Scham eine sehr große Rolle

Um sich hingeben zu können, brauchen wir ein gutes Gespür für uns selbst – für den eigenen Körper, die eigenen Wünsche, Phantasien und Gedanken. So können wir die Kontrolle über uns behalten. Gut ist es auch, sich zu verdeutlichen, dass deine Gedanken in dir einen sicheren Raum haben. Während des Geschlechtsaktes können wir die unmöglichsten Sachen denken – doch sie gehören zu dir. Deine Gedanken sind dir nicht auf die Stirn geschrieben.

Während du dich hingibst und „Eins“ mit deinem Partner wirst, ist es gut, wenn du dich selbst gut spüren kannst. Das wird mit zunehmendem Alter meistens leichter. „Nein“ zu sagen ist für viele schwierig, doch wir brauchen unser „Nein“, wenn wir uns vom anderen unterscheiden wollen. Andererseits ist es gut, wenn wir uns selbst auch noch vom anderen getrennt fühlen, wenn wir „Ja“ sagen. Das Spiel mit „Ja“ und „Nein“ ist gerade in der Sexualität wichtig. Manchmal kann ein „Nein“ die Erregung bei beiden erhöhen und es ist ein Spiel der Sexualität, „Nein“ zu sagen, während du innerlich „Ja“ sagst.

Unabdingbar ist es jedoch, dass ein echtes „Nein“ ernstgenommen wird.

„Ja“ zu sagen, während der andere auch „Ja“ sagt, lässt die Grenzen verschwimmen. Wenn wir uns selbst gut kennen und weiterhin gut spüren können, auch wenn es mit dem Partner intim wird, dann lässt sich Sexualität leichter genießen, als wenn wir uns in ängstlicher Weise größtenteils fragen, was dem anderen gefällt und gut tut.

Hingabe ist also erlernbar, indem man sich und seinen Körper gut kennenlernt. Das geht besonders gut über Bewegungsmeditationen wie Yoga oder Tai Chi. Auch Psychotherapie und Psychoanalyse helfen dabei. Sich selbst lernt man am besten in einer guten Beziehung kennen – auch in einer therapeutischen Beziehung. Eine gute Beziehung zu einem anderen Menschen zu haben, heißt, ernstgenommen zu werden und selbst den anderen ernst zu nehmen.

Die eigene Beziehungsfähigkeit reifen zu lassen fördert auch das befriedigende Erleben in der Sexualität – daher empfinden viele die Sexualität im höheren Lebensalter auch als befriedigender als in jungen Jahren.

Lass Dir Zeit

„Impotent“ zu sein kann länger anhalten als einem lieb ist. Manche Paare leiden jahrelang darunter. Natürlich können körperliche Probleme dahinterstecken, doch psychische und körperliche Probleme lassen sich nicht so leicht trennen. Alles, was unseren „Nervus vagus“, also unser parasympathisches Nervensystem trainiert, hilft auch der Sexualität. Denn Sexualität erfordert auch, dass wir uns wohlfühlen und so gut es geht auf unsere Gesundheit achten. Sexualität kann auch mit körperlichen Einschränkungen erfüllend sein, doch es braucht oft Zeit, um gute Wege zu finden.

Kreislaufprobleme, Rückenschmerzen, Ekzeme im Schambereich, Fissuren oder Übelkeit und Schwindel können Sexualität schwer machen. Ein gesunder Lebensstil kann sich auch besonders für die intimen Momente lohnen.

Weinen und Sexualität hängen zusammen

Weinen und Lachen sind sich sehr ähnlich – sie sind mit einer verstärkten Ausatmung verbunden. Auch beim Geschlechtsverkehr spielt die Atmung eine große Rolle. Stöhnen und Weinen bewirken Entspannung und sind Zeichen der Intimität. Es zeigt, dass wir loslassen.

Wie sehr Sexualität und das Weinen zusammenhängen, zeigt sich unter anderem daran, dass Antidepressiva häufig gleichzeitig die Fähigkeit zur Erektion/Lubrikation (Lawrenge et al. 1998) und zum Weinen lähmen (Opbroek et al. 2002). Der gute emotionale Kontakt zu sich selbst kann durch Antidepressiva eingeschränkt sein. Die Bearbeitung der Probleme, die zur Depression führten, das Sexualleben wieder befriedigender werden zu lassen – insbesondere dann, wenn die Medikamente wieder abgesetzt werden.

Die Angst vor dem Alleinsein, das Gefühl, vom Partner abhängig zu sein, kann die Sexualität ebenfalls einschränken. „Der Körper lügt nicht“, heißt es. Wichtig ist es, dass wir uns selbst ernst nehmen. Der Wunsch, befriedigende Sexualität zu erleben, führt zur Suche nach dem richtigen Partnern und nach Wegen, Sexualität gut zu leben. Gerade bei Paaren, die noch fruchtbar sind, ist Sexualität auch mit dem Gedanken an Kinder verbunden. Viele Fragen tauchen auf: Hat mein Partner sich sterilisieren lassen, weil er mich nicht wirklich liebt? Will mein Partner durch seine Sterilisation die Macht über das Geschehen haben? Wie sehr ist ein Kinderwunsch vorhanden?

„Ich wollte mit meiner Frau nicht mehr schlafen, weil ich so eine Angsst hatte, dass sie schwanger wird“, sagt ein Mann.

„Ich wollte mit meinem Mann nicht mehr schlafen, weil ich Angst hatte, enttäuscht zu sein, wenn der Schwangerschaftstest wieder negativ ausfällt“, sagt eine Frau, die keine Kinder bekommen hat.

Die Angst der Frau vor der Impotenz des Mannes. Voller Energie fühlt sie sich. Sie will ihn betören. Sie ist jung. All ihre Reize reizt sie aus. Doch er bleibt weich. Und die Frau, sie errötet. Sie fühlt sich impotent.

Die Frage, die viele quält: Werden wir je wieder zu befriedigender Sexualität finden? Ich finde: Mache eine Zen-Meditation daraus. Wie ist es, zu warten und nicht zu wissen? Wie ist es, unbefriedigt zu bleiben? Wir können meistens länger aushalten und warten als wir denken. Die Selbstbeobachtung kann eine gewinnbringende Forschungsarbeit sein. Irgendwann lösen sich die meisten Dinge in die ein oder andere Richtung auf: Du wirst merken, wenn etwas gar nicht mehr geht. Du wirst dich aber wahrscheinlich auch freuen, wenn die Geduld gesiegt hat.

Eckhart Tolle: Wenn der „Pain Body“ auf Sexualität trifft

Eckhart Tolle spricht vom „Ego“ – von dem Ich, das ständig denkt , sich Sorgen macht und die Verletzungen des Lebens angesammelt hat. Dahinter gibt es noch sozusagen ein wahres Ich, das frei von dem allen ist, so etwas wie den göttlichen Funken in uns.

Eckhart Tolle sagt, dass das „Ego“ immer wieder aktiv sein kann und spricht dann von einer bestimmten Frequenz, die der Körper einnimmt. Der Körper komme dann in einen Zustand von „Unconsciousness“ (Unbewusstheit). Das zeige sich zum Beispiel dann, wenn wir uns schrecklich über etwas aufregen. Das ist dann wie eine Sucht nach Ärger. Wir können und wollen dann gar nicht mehr aufhören, wütend zu sein. Dann ist der „Pain Body“ aktiv.

Eckhart Tolle fragt, ob wir jemals versucht hätten, mit dem aktiven „Pain Body“ zu argumentieren und er lacht dann: Der Pain Body ist für Einsicht und Vernunft nicht zugänglich, während er in diesem aufgeregten Status ist. Mich erinnert dies oft an die paranoid-schizoide Position nach Melanie Klein. Der Pain Body kann auch in einen Zustand von grosser Angst und Anspannung geraten.

Der Pain Body habe seine eigene Frequenz, so Eckhart Tolle

Wenn der Pain Body aktiv sei, sei da eine andere Frequenz in unserem Körper und auch das können viele Menschen mit einer psychischen Störung gut nachempfinden: Der furchtbare Zustand kommt und geht mitunter sehr plötzlich.

Eckhart Tolle erklärt, dass auch der sexuelle Teil in uns mit dem Pain Body zusammentreffen kann und dass es dann zu vielfältigen Problemen kommt. Dieses Bild finde ich sehr anschaulich. Tolle sagt, der Pain Body liebe den Schmerz und so komme es, dass Schmerz und Sexualität zusammengemischt werden würden. Der Schmerz werde dann zur Lust – der Pain Body wolle den Schmerz unbedingt haben. (Ich denke darüber hinaus, dass der Lebensschmerz schon in der Sexualität und in der Zeugung sichtbar wird.)

Aber, so sagt Eckhart Tolle: Weder unser (eigentlicher) Körper wolle das, noch unser (eigentliches) „Ich“ wolle das so. Nur der „Pain Body“ suche den Schmerz. So komme es, dass manche Frauen sich gewalttätige Partner aussuchten, dass es Sadismus gebe oder dass manche Paare den Streit brauchten, um miteinander schlafen zu können. Eckhart Tolle sagt, es sei die Kunst, sich dieser Zusammenhänge bewusst zu werden. Unser eigentliches „Ich“ kann all das beobachten: Es kann den „Pain Body“ beobachten und es kann beobachten, wie unser sexueller Anteil den Pain Body kreuzt.

Eckhart Tolle sagt, wenn wir uns dessen bewusst werden, dann haben wir die Wahl, ob wir dem Pain Body folgen wollen oder ob wir uns dagegen entscheiden. Wir sind dann nicht mehr mit dem Pain Body identifiziert und wissen, dass es da in uns noch etwas anderes gibt. Er sagt, dass unerwünschte alte Muster noch Jahre erhalten bleiben könnten und dass wir diese Situation immer wieder beobachten und intensiv fühlen könnten. Aber wir müssten dem nicht folgen, wenn wir uns dessen bewusst seien, was da geschieht.

Verwandte Artikel in diesem Blog:

Links:

Carol Rinkleib Ellison (2000):
Women’s Sexualities: Generations of Women Share Intimate Secrets of Sexual Self-Acceptance.
Oakland, CA: New Harbinger, tandfonline.com ..

Ann-Marlene Henning:
Wundermittel Sex: Gert Scobel und Ann-Marlene Henning. Youtube, 2020, doch-noch.de/

Claus-Steffen Mahnkopf und Ann-Marlene Henning: Rätsel Orgasmus – Philosophie des Orgasmus. Sternstunde Philosophie vom 3.3.2019, www.srf.ch/…

Kamasutra: The Art of Love. According to the Kamasutra, intimate union between man and woman represents cosmic union. Resurgence & Ecologist, Issue 2012, May/Jun 2002, resurgence.org/…

Barry Komisaruk, Carlos Beyer-Flores, Beverly Whipple:
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Moses Laufer (1976):
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Claus-Steffen Mahnkopf (2019):
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Eyal Matsliah:
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A. Opbroek A et al. (2002):
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Thierry Postel (2013):
Childbirth climax: The revealing of obstetrical orgasm. Sexologies, Vol. 22, Issue 4, October-December 2013, sciencedirect.com/… : „Out of 956 midwives contacted, 109 usable responses were received … This sample made it possible to estimate that the investigation covered nearly 206,000 assisted or monitored childbirths … The analysis of the survey results established the fact that obstetrical pleasure exists. It was declared by the mother in more than 0.3% of deliveries. In fact, 668 moms have dared to confide in their midwife … Anatomical, neuroendocrine, psychological and cultural hypotheses may explain this unique link between pain and pleasure.“

Sigmund Freud (1917):
Ein Kind wird geschlagen. Ein Beitrag zur Kenntnis der Entstehung sexueller Perversionen. Gesammelte Werke, Band 12, S. 179 ff.

Orgasmus, Sex, Beziehung. Sternstunde Philosophie, SRF Kultur, Ann-Marlene Henning und Claus-Steffen Mahnkopf im Gespräch mit Wolfram Eilenberger, youtu.be/IT5p3mJFpCQ, 5.3.2019

Eckhart Tolle:
How are sex and the pain body connected? youtube.com/…

Beitrag vom 23.4.2026 (begonnen am 21.6.2022)

One thought on “Angst vor Sexualität und Impotenz verstehen

  1. uwe sagt:

    vielen Dank für die guten Erläuterungen, es hilft mir mich ein bisschen besser selbst zu verstehen.

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