„Wenn’s mir gut geht, geht’s mir schlecht.“

„Wenn ich mich entspanne und mich eigentlich wohlfühle, geht’s mir auf einmal ganz schlecht“, sagst du vielleicht. Manche fühlen sich depressiv, kurz nachdem sie von körperlichen Schmerzen befreit worden sind oder wenn eine beschwerliche Zeit beendet ist.
Die Psyche hat da manchmal ihre ganz eigene Logik. Wer von der Mutter früh und andauernd gequält wurde, der empfindet unter Umständen unbewusst: Abwesenheit von Schmerz gleich Abwesenheit der Mutter. Der Schmerz, um den man sich kümmern muss und der einen „im Griff“ hat, ist etwas, das „da“ ist – auch, wenn man ganz alleine ist. Fehlt er, kann das unangenehme Gefühl des Verlassenseins auftauchen.
Da irgendwie Bindungen und Zusammenhänge zu fehlen scheinen, kannst du in guten Situationen vielleicht sogar das Gefühl haben, verrückt zu werden. Dieses Gefühl entsteht oft, wenn Zusammenhänge fehlen, wie wenn du z.B. ein Wort lange anschaust und es dadurch aus dem Satz herausnimmst.
Vielleicht hast du auch nicht gefunden, was du wirklich suchtest. Die glückliche Situation gibt dir irgendwie das Gefühl, du müsstest dich jetzt freuen. Vielleicht bist du auch glücklich, weil du verliebt bist, doch dann kommt sofort die Phantasie hinterher, dass du dich nicht mehr frei bewegen dürftest und dein Leben nicht mehr leben dürftest.
Es kann auch sein, dass du meinst, nun alles Schlechte verstecken zu müssen und keinen Gesprächsraum mehr für deine inneren Qualen findest. Wenn es uns schlecht geht, dann fühlen wir uns wenigstens vom schlechten Wetter verstanden. Wenn es uns gut geht, fühlen wir uns vielleicht wie auf einem Zehnmeterbrett.
Die glückliche Situation ist nur schwer zu ertragen: Du glaubst, du müsstest dich nun überanpassen und dürftest das Wahre nicht mehr zeigen. Es kann helfen, das Glück etwas aus der Ferne zu betrachten – so wie wir einen geliebten Menschen wieder mehr spüren können, wenn wir einen Schritt zurückgehen, anstatt ihn verschlingen und kontrollieren zu wollen. Manchmal lässt sich das Unglücklichsein im Glück auch gar nicht erklären. Wir können es vielleicht aber immerhin beobachten.
Wenn Glück depressiv macht
Die „Melancholie der Erfüllung“ kennen vielleicht viele von uns – wir schaffen die Prüfung und sind endlich in dem Beruf, den wir uns gewünscht haben. Doch die erwartete Freude bleibt aus. Da ist bist du endlich genesen von einer langwierigen Krankheit oder du bist endlich Mama geworden. Und doch fühlst du dich vielleicht seltsam schwer, gedrückt, unglücklich, einsam und gequält.
Wenn Glück depressiv macht, kann das viele verschiedene Ursachen haben, die oft weit in die Kindheit, ja vielleicht sogar bis in die Babyzeit oder vorgeburtliche Zeit zurückreichen.
Welche Erfahrungen haben wir mit Entwicklung und Beziehung gemacht? Haben wir es zu Beginn unseres Lebens selbst auf die Welt geschafft oder überlebten wir nur, weil uns ein Chirurg aus dem Bauch der Mutter holte? Kamen wir in die Arme einer Mutter, der es insgesamt recht gut ging?
Oder hatten wir eine schwer depressive Mutter? Erhielten wir vielleicht die Vojta-Therapie oder andere medizinische Eingriffe als Kind? Wurden wir mit Gewalt, Strenge, Alkoholismus der Eltern oder Vernachlässigung groß?
Wenn’s außen ruhig wird, wird der innere Krieg laut
Wenn wir ein Ziel erreichen, dann wird die Welt draußen ruhig. Wir haben keine Gegner mehr, das Böse außen (z.B. der Lehrer oder Vater, der uns nicht weiterkommen ließ) ist verschwunden, aber auch der Sinn ist weg – die Entwicklung ist geschafft, der Kampf zu Ende. Was nun?
„Wenn die Wunde weg ist – wohin geht der Verwundete?“ Kommentar in einem meiner Videos mit Zenmeister Muho, Youtube.
Wenn es außen ruhig wird, wenn außen alles gut ist, dann wird unsere Innenwelt wieder lauter. Unser innerer Tumult meldet sich zurück und auch unser strenges Überich, das ja oft aus Angst geformt ist, wird wieder stark.
Vielleicht hast du auch schon mal erlebt, dass du depressiv wurdest, obwohl du gerade frisch verliebt warst. Wie lässt sich das verstehen? Unser Glück hängt eng mit unseren Beziehungen zusammen – und die wichtigste Frage scheint oft zu sein: Kann ich „trotz“ einer Beziehung zu mir selbst finden? Es ist manchmal schwer vorstellbar, dass wir gerade „durch“ eine Beziehung zu uns selbst finden können.
Eine der wichtigsten Erfahrungen, die wir als Kind mit der Mutter machen konnten, ist das gute Alleinsein im Beisein der Mutter (siehe Donald Winnicott). Wenn wir ganz bei uns selbst sein können in Anwesenheit eines anderen, dann können Wohlbefinden, Geborgenheit, Freiheitsgefühle und ein tiefer innerer Frieden auftauchen.
Manchmal geben wir uns völlig auf, um anderen zu gefallen. Das kann depressiv machen. Wichtig ist vielleicht, dass sich eine Vorstellung davon entwickelt, dass es so etwas gibt: Wohlbefinden in sich selbst im Beisein eines anderen. Ein Bei-Sich-Sein-Können, „obwohl“ der andere daneben ist oder gerade „weil“ der andere da ist, ist eine Fähigkeit, die wir manchmal erst wieder – oder ganz neu – erlernen müssen.
Besonders nach einer schwierigen Kindheit kann dies ein lebenslanger Weg sein, den du immer wieder neu suchst. Manchmal findest du zu dir und fühlst dich wohl und dann geht es wieder verloren. Es gibt einen ständigen Wechsel. Manchmal hilft längeres Warten und ein bewusstes „In-sich-Gehen“, wenn uns das Glück auch Gefühle von Druck, Sinnlosigkeit oder Zwang beschert.
„Als Solon weggegangen war, da kam von seiten der Gottheit über Kroisos schwere Strafe, vermutlich, weil er glaubte, er sei von allen Menschen der Glücklichste.“ Träume der Mächtigen; Schicksal und Todesverhängnis: König Kroisos und sein Sohn Atys. 12: Herodot 34 (1). In: Träume in der Antike. reclam 2006: S. 63
Der Angriff auf Zufriedenheit und Verbindungen
Wenn ein anderer zufrieden wirkt, während wir uns in innerer Aufruhr fühlen, kann das sehr schwer auszuhalten sein. Manchmal spüren wir dann den Drang, den Frieden des anderen zu stören und den anderen zu terrorisieren.
Es kann jedoch auch sein, dass wir selbst manchmal zufrieden sind und ein Teil von uns selbst unsere eigene Zufriedenheit angreift: Wir schlafen nicht mehr, wir sind unruhig, haben Schmerzen. Es ist manchmal, als ob unser traumatisierter Körper wieder wach wird und unser strenges Über-Ich uns lahmlegt, sodass wir uns leblos und verzweifelt fühlen, obwohl doch sich doch gerade die Nähe zu anderen und Erfolge im Beruf aufbauen.
Der Psychoanalytiker Wilfred Bion prägte den Begriff „Angriff auf Verbindungen“ (Attacks on Liniking). Dieser Mechanismus kann sich zeigen, wenn wir klarer sehen (wollen). Unsere Verbindungen – innerlich wie äusserlich – erscheinen uns gefährlich, weil wir Schmerzliches erkennen oder uns an die gequälte Bindung zur Mutter erinnern.
Wir merken vielleicht sogar, dass wir quasi „gegen unseren Willen“ an diese Welt gebunden sind. Wenn wir an einer „Agonie des Bewusstseins“ leiden, stellen wir erschrocken fest, dass uns auch eine glücklichere Situation nicht glücklicher macht, denn das Problem ist für uns das bewusste Leben an sich. Hierunter leiden nicht wenige Menschen, die sehr früh im Leben traumatisiert worden sind.
Das Baby, das die Brust der Mutter sucht, verbindet sich mit ihr. Es verbindet sich nicht nur körperlich, indem es die „gute Milch“ erhält, sondern auch psychisch. Ein wichtiger psychischer Vorgang, der zwischen Mutter und Kind stattfindet, ist die „projektive Identifikation“.
Das Kind spürt z.B. „böse Anteile“ in sich wie Neid, Angst oder Wut und zeigt der Mutter diese Gefühle. Eine ausgeglichene, selbst gehaltene Mutter, kann diese Regungen aufnehmen, darüber nachdenken und sie verdauen. Dadurch mildert sie den furchtbaren Tumult, den das Baby in sich spürt. Die Mutter beruhigt das Baby, indem sie den psychischen Austausch zulässt.
Eine traumatisierte, verlassene, sich allein fühlende Mutter kann diese Art der Kommunikation oft nur schlecht zulassen. Vielleicht schreit sie ihr Baby an, vielleicht lässt sie es viel zu lange schreien. Dann erhält das Baby symbolisch gesehen „verdorbene Milch“ von der Mutter.
Möglicherweise legt die Mutter ihre eigenen Ängste und Aggressionen in das Baby hinein, sieht im Baby nur das böse Monster und verabscheut das Baby, das ihr die Freiheit nimmt und sie unbewusst an schlimme Gefühle erinnert, die sie selbst als Baby hatte. So manche Art der Angst, vergiftet zu werden, lässt sich auf die frühe „giftige“ Beziehung zurückführen.
Das Baby lernt: Anstatt dass es ihm besser geht, wenn es sich mit der Mutter verbindet, geht es ihm nur noch schlechter, weil es die schlechte Stimmung der Mutter mit aufnimmt und weil die Mutter seine Bedürfnisse nach Ruhe und wohligem Sattsein nicht richtig erfüllen kann.
Manchmal wollen wir aktiv unser Verstehen verhindern, weil die Erkenntnis zu schmerzlich wäre.
Und nach Melanie Klein gibt es noch einen Grund für die Unzufriedenheit: Das Baby beneidet die Mutter darum, dass sie eine Brust hat. Die Mutter scheint offensichtlich satt zu sein, hat in der Vorstellung des Babys ihre eigene Nahrungsquelle am Körper, während das Baby selbst Hunger leidet. Das Baby spürt seine Abhängigkeit: Es braucht die Mutter, um satt zu werden, während die Mutter anscheinend selbstständig leben kann.
Das Kind spürt seinen eigenen ungeheuren Mangel, während die Mutter emotional ausgeglichen ist. Dieser Neid kann sehr groß und zerstörerisch werden. Wenn wir an unsere täglichen Beziehungen denken, kennen wir das vielleicht: Wir selbst liegen nachts wach, während der andere schlafen kann. Uns selbst geht es schlecht, während andere psychisch satt und sorglos erscheinen. Das ruft in uns teilweise schwer auszuhaltenden Neid hervor. Und Neid ist oft auch eine Form von Trauer über den Mangel.
Es ist dann manchmal, als wollten wir den anderen terrorisieren, nur, damit er versteht, wie wir uns gerade fühlen. Wir wollen die beneidenswerte Ruhe des anderen kaputtmachen. Im besten Fall spüren wir unsere Angriffslust und meditieren darüber oder wir gehen dem anderen aus dem Weg, bis es uns wieder besser geht.
Wenn die Beziehung zur Mutter schon sehr früh sehr gestört war, dann versucht das Baby bzw. das heranwachsende Kind mit der Zeit, die Verbindung zu ihr zu vermeiden. Es vermeidet dann möglicherweise sogar, an die Mutter zu denken. Auch die Verbindung zu anderen kann verschiedenste Symptome hervorrufen wie unaushaltbare Ängste, Zwangsgrübeleien, Verzweiflung und Depression.
Verbindungen attackieren und reparieren
Um sich selbst besser verstehen zu können, ist es wichtig, innere Verbindungen herzustellen, z.B. Gefühle mit Gedanken, Erinnerungen mit jetzigen Situationen oder Wünsche und Vorstellungen mit Realitäten. In Psychoanalysen wird der „Widerstand“ der Patienten gegen Verbindungen, die Sinn ergeben könnten, manchmal deutlich spürbar. Auch vermeiden die Patienten die emotionale Verbindung zum Analytiker und entwickeln Symptome, sobald die Verbindung droht, näher zu werden.
Ein sehr komplizierter Vorgang kann in Gang kommen, wenn wir selbst eine „schlechte Mutter“ hatten und es uns selbst irgendwann gut geht. Ein neidischer Teil in uns selbst oder auch die „neidische Mutter in uns selbst“ greift uns dann an.
Sobald wir verstehen, was wir da machen und warum wir Verbindungen verhindern oder aktiv angreifen, haben wir ein wichtiges Handwerkszeug in der Hand. Den „Angriff auf die Verbindungen“ zu entdecken, ist zwar nicht immer leicht. Diese Theorie kann jedoch ein sehr wertvoller Helfer sein, um solche Mechanismen zu erkennen. Wenn es uns gelingt, diese Mechanismen zu beobachten und unsere Angriffe sein zu lassen, können sich mit der Zeit sehr quälende Symptome verringern.
Wenn Gutes plötzlich kippt
Wenn ein Baby Hunger hat und nach der Mutter schreit, dann beruhigt es sich, wenn es etwas zu essen bekommt. Es kommt dann der Punkt, an dem es satt und zufrieden ist. Die gesunde Mutter erkennt das, nimmt Abstand und lässt das Kind in Ruhe. Wenn es hier an Feinfühligkeit fehlt, überfüttert sie das Kind vielleicht. Aus der „guten Brust“ wird sozusagen eine „verfolgende Brust“, um es mit Worten der Psychoanalytikerin Melanie Klein (1882-1960) auszudrücken. Das, was zuerst gut war für das Baby, die Nahrung, wird zum verfolgenden Fluch.
Alles Gute kann zum Bösen werden. Wir wünschen uns Berührung und Zärtlichkeit, doch wenn der andere nicht erkennt, wann wir genug haben, wird es unangenehm. Bekommen wir zu viele gute Nachrichten oder gab es ein paar gute Feiertage hintereinander, dann fühlen wir uns merkwürdig übersättigt.
Wir können gut mit dem Guten umgehen, wenn es „häppchenweise“ kommt, oft aber nicht, wenn es uns überschüttet – da besteht kaum ein Unterschied zu den Frustrationen: Wir werden gut mit ihnen fertig, wenn es nicht zu viele werden.
’n bisschen was Bitteres
Wird es „zu viel des Guten“, dann streben wir wieder zurück zum Gleichgewicht. Vielleicht führen wir sogar etwas Schlechtes herbei. Bitterstoffe können Speisen verfeinern. Manche Menschen haben als Kind oft ein Verwöhntwerden erlebt, das sie unglücklich machte. Manche haben erfahren, wie aus Zärtlichkeit Übergriffigkeit wurde. Solche oder ähnliche Erfahrungen haben wir vielleicht auch gemacht. Sobald wir etwas Gutes erleben, stellt sich rasch die merkwürdige Angst ein, dass das Gute plötzlich verfolgend wird und in etwas Schädliches kippt.
Zu den schwierigsten Dingen im Leben gehört es, das Glück gut in den Händen zu halten und es zu „ertragen“.
Der fade Beigeschmack des erfüllten Wunsches
Auf einmal fühlen wir uns nicht mehr frei. „Ich hatte mir immer einen Hund gewünscht und als er da war, freute ich mich auch zuerst. Aber dann wurde er zu einer furchtbaren Last.“ Wir wollen vielleicht so gut zu unseren Tieren, Kindern oder unserem Partner sein, dass wir uns völlig verausgaben. Das kann dann in Erschöpfung und Wut umschlagen. Aus unserem Wollen und Wünschen ist ein „Müssen“ geworden.
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ – es ist wichtig, sich darüber bewusst zu sein, dass der Anfang wirklich etwas ganz Besonderes ist. Die Kunst ist es dann, auf gute Weise einen Abstand zu bewahren, damit man sich das Gute auch noch angucken kann, ohne dass es zum Ungeheuer wird und einen auffrisst. Es liegt oft auch ein bisschen Desillusionierung und Enttäuschung kurz hinter dem Neuanfang. Diese Dinge auszutarieren, ist oft nicht so leicht.
Verfolgt von der eigenen Gier
Das Abwesende verursacht in uns eine Sehnsucht, die so groß werden kann, dass wir uns vom Abwesenden oder von unseren Sehnsüchten „verfolgt“ fühlen. Wir müssen immer daran denken, was uns fehlt.
Wenn wir dann das bekommen, was wir uns gewünscht haben und es passt nicht ganz, dann entsteht wiederum Gier. Wir wollen es 100%ig passend machen!
Dabei wäre es doch interessant, die Unterschiede zu spüren zwischen den „hundert Prozent“ und dem, was wir bekommen haben. Wir wollen dann immer mehr haben, weil wir glauben, dass es uns besser ginge. Besser geht es uns aber, wenn wir das interessante Gefühl der „Frustration des Unterschieds“ erkunden. Der Unterschied lässt uns spüren, wer wir selbst sind. Manche Menschen glauben, dass man hier auf Erden nie „richtig satt“ werden könne und wirkliche Erfüllung nur „im Himmel“ finde.
„Es ist nie genug“, davon sind manche überzeugt.
Doch viele machen die Erfahrung, dass es die Erfüllung auch hier und jetzt gibt: Es gibt den richtigen Partner, es gibt die Liebe, die erfüllt, und es gibt Beziehungen, Speisen, Natur, Aufgaben, Gespräche und andere Dinge, die satt machen. Wo nichts mehr fehlt. Wo wir uns Eins fühlen mit uns selbst und dem anderen. Und wo auch nichts mehr umschlägt. Es sind oft nur kurze Momente, aber oft auch längere Lebensphasen. Sie geschehen oft, wenn wir uns überraschen lassen. Wenn wir dem Guten den Weg geebnet haben.
„Wissen Sie, das Alter ist für mich der schönste Lebensabschnitt. Diese tiefe, anhaltende Zufriedenheit … Das habe ich früher so nie empfunden“, sagt mir eine 80-Jährige im Schwimmbad. Ich glaube es ihr sofort. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Ende des Lebens langsam greifbar wird.
Verwandte Artikel in diesem Blog:
Links:
Wilfred Bion:
Attacks on Linking. Originally published in the International Journal of Psycho-Analysis in 1959
Alicia Jean Mireles Christoff:
Linking with W. R. Bion. Published online by Cambridge University Press: 07 December 2018
Plenker
Betrachtungen zur Konzeption des Neids bei Melanie Klein. Forum Psychoanal 25, 119-135 (2009)
https://doi.org/10.1007/s00451-009-0007-y, link.springer.com/…
Nixon, Mignon
Bad Enough Mother. October, vol. 71, 1995, pp. 71-92. JSTOR, www.jstor.org/stable/778742. Accessed 28 May 2021, https://www.jstor.org/stable/778742?seq=1
Spilt Milk
Perinatal Loss and Breakdown. By Joan Raphael-Leff, Copyright Year 2000, routledge.com/…
Beitrag vom 18.6.2026 (begonnen am 12.8.2025)