Das Drei-Uhr-Morgens-Phänomen: das Gefühl, sofort handeln zu müssen
„Ich steh jetzt auf und schreib‘ dem sofort eine E-Mail!“, denken wir im Rechtsstreit. Drängende Gedanken, Angst und furchtbare Gefühle können sich nachts breitmachen. Wenn es zwischen zwei und vier Uhr morgens ist, ist es, als seien alle Probleme unter einer Riesen-Lupe. Wir fühlen uns eingequetscht von Anforderungen, inneren Bildern, von Wut und Bedrohungen. Alles scheint uns zu überwältigen. Und alles scheint auf der Kippe zu stehen. Als stünden wir vor dem Abgrund oder vor einer fürchterlichen Katastrophe.
Wir führen unsere Gefühle und Anspannungen normalerweise durch Bewegung ab. Wenn wir nachts unbeweglich sind, dann wachsen die Sorgen allein schon durch das Liegen im Bett. Wir sind zu müde zum Aufstehen und zu wach zum Einschlafen.
„Sofort!“ kann warten
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R. Sriram:
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Beitrag vom 30.4.2026 (begonnen am 18.2.2017)
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