Remote Viewing und Psychoanalyse
„No memory, no desire, no understanding“, sagte der Psychoanalytiker Wilfred Bion einst. Mit dieser Haltung solle der Psychoanalytiker in die Stunde gehen, um den Patienten wirklich zu verstehen. Und das ist gar nicht so einfach.
Unsere Wünsche, Befürchtungen und Theorien können uns während einer psychoanalytischen Sitzung innerlich in die Quere kommen und manchmal verhindern, dass wir den Patienten genauer verstehen. Andererseits ist das Nachdenken über den Patienten wichtig, wozu eben auch gehört, seine Erzählungen in Konzepte und Theorien einzubetten. Es ist vielleicht sinnvoll, die richtige Mischung zwischen absichtslosem Zuhören und reichhaltigem Nachdenken zu finden.
Ähnlich, wie wir in der psychoanalytischen Ausbildung Theorien erlernen, die uns helfen, den Patienten besser zu verstehen, so können wir auch Techniken erlernen, mit denen wir das bewusste Denken ein wenig ausschalten.
Weiterlesen als Mitglied.
Verwandte Artikel in diesem Blog:
- Psychoanalyse und Quantenphysik
- Angst vor Ufos und Orbs?
- Telepathie und Psychoanalyse: Warum uns Telepathie Angst macht
Links:
Wolfgang Leuschner (2004):
Telepathie und das Unbewusste. Edition Discord, amazon
Beitrag vom 11.9.2026