„Ich habe Angst, meinem Baby etwas anzutun.“ Über Zwangsimpulse nach der Geburt

Das Baby fallen zu lassen, es mit dem Messer zu erstechen oder es aus dem dritten Stock zu werfen – solche Gedanken oder auch Impulse sind zutiefst erschreckend. Vielleicht fühlst du dich nach der Geburt deines Babys genau so.

Innerlich ist es eine furchtbare Anspannung, die es schwer macht, über dein Problem zu sprechen. Du kannst vielleicht noch nicht einmal weinen, was ebenfalls ein Zeichen für die hohe Spannung ist. Du fühlst dich dir selbst ausgeliefert. Was hilft?

Unser Unbewusstes ist in Gegensätzen aufgebaut. Wenn du dich passiv dem Zwangsimpuls ausgeliefert fühlst, kannst du einmal versuchen, dein Denken in etwas Aktives zu drehen, also etwa so: „Vielleicht will ich ja meinem Baby etwas antun? Vielleicht bin ich ja aggressiv?“ Wenn das denkst, dann fühlst du dich innerlich vielleicht aktiver. Wenn du einen Wunsch spürst, kannst du aktiv auch „Nein“ dazu sagen.

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Beitrag vom 16.5.2026 (begonnen am 8.4.2025)

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