In Raucherentwöhnungskursen werden den Teilnehmern allerhand Zahlen präsentiert – manche sollen der “Abschreckung” dienen, andere der Motivation. In der Broschüre “Richtig aufatmen” der Deutschen Krebshilfe sind viele, viele Zahlen enthalten. Hier habe ich einmal einige Eckdaten zusammengestellt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © CFalk, Pixelio) [Read more...]
Raucherentwöhnung Teil 5: Zahlen rund um’s Rauchen
Raucherentwöhnung Teil 4:
Die Beratung nach den 5 “R” – Ihre Meinung?
Relevanz aufzeigen, Risiken benennen, Vorteile des Rauchstopps verdeutlichen (Rewards = Belohnungen), “Roadblocks” (Hindernisse) des Rauchstopps ansprechen und Repetition (Wiederholung) – das sind die fünf “R”, nach denen sich Ärzte bei der Raucherberatung richten sollen. Der Arzt soll dem Patienten also aufzeigen, warum es so wichtig ist, mit dem Rauchen aufzuhören (Relevanz). Er soll mit dem Patienten erarbeiten, welche Risiken sich aus dem Rauchen ergeben (Risiko). Er bespricht mit dem Raucher die Vorteile des Rauchstopps (Rewards) und analysiert mit ihm die Hindernisse, die sich auf dem Weg zum Nichtraucher ergeben (Roadblocks). Bei jedem erneuten Kontakt soll der Arzt die “Aufhörmotivation” des Rauchers erkunden (Repetition). Macht so ein Vorgehen Sinn? (Text: © Dunja Voos, Bild: © Didi01, Pixelio) [Read more...]
Raucherentwöhnung Teil 3: Motivierende Gesprächsführung
Die Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing) nach dem amerikanischen Psychologen William Miller und dem britischen Psychologen Stephen Rollnick wird häufig von Therapeuten bei der Raucherentwöhnung angewandt. Ziel ist es, die Motivation für eine Veränderung zu erhöhen. Die Prinzipien sind nicht neu. Der Begriff “Motivierende Gesprächsführung” steht für eine “Technik”, die viele Therapeuten “sowieso” beherzigen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Uschi Dreiucker, Pixelio) [Read more...]
Raucherentwöhnung Teil 2: Test zur Nikotinabhängigkeit
Um festzustellen, wie abhängig Sie von Ihren Zigaretten sind, benötigen Sie wahrscheinlich selbst keinen Test. Sie können wahrscheinlich sehr gut sagen, ob Sie sich selbst als sehr starken, starken oder mäßigen Raucher sehen. Um Ihre Nikotinabhängigkeit zu “objektivieren”, können Sie jedoch den Fagerström-Test zur Nikotinabhängigkeit (FTND) (www.rauchfrei-info.de) machen. Dieser Test wird manchmal in Raucherentwöhnungskursen angeboten. 0-2 Punkte bedeuten sehr geringe Abhängigkeit, 3-4 Punkte geringe Abhängigkeit, 5 Punkte = mittlere Abhängigkeit, 6-7 Punkte = starke Abhängigkeit, 8-10 Punkte = sehr starke Abhängigkeit. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Maren Beßler, Pixelio) [Read more...]
Raucherentwöhnung Teil 1: Medikamentöse Unterstützung
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, hat in der ersten Zeit oft unter Entzugssymptomen zu leiden: Unruhe, Zittern, Angst, Schweißausbrüche und das Schmachten nach der Zigarette gehören dazu. Vielen “Rauchstopp-Willigen” hilft es, anfangs Medikamente zur Unterstützung einzunehmen. Viele Raucher setzen große Hoffnung in diese Medikamente, doch ähnlich wie bei Programmen zum Abnehmen kommt nach der anfänglichen Euphorie oft der Zweifel. Studien haben gezeigt, dass Medikamente im Vergleich zu Plazebos (Scheinmedikamenten) den Erfolg des Rauchstopps erhöhen können (Deutsches Ärzteblatt, 19. August 2011). Dennoch sollten Sie sich nicht zu einer Medikamentenanwendung “überreden” lassen und die Medikamente nur anwenden, wenn Sie selbst dahinterstehen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Thommy Weiss, Pixelio) [Read more...]
Rauchen aus Sicht des Psychoanalytikers Martin Grotjahn
Einen sehr interessanten und mutmachenden Beitrag zum Thema Rauchen fand ich heute hier: Martin Grotjahn: Rauchen, Husten, Lachen und Beifall – eine vergleichende Studie zur Symbolik des Atmens. Martin Grotjahn (1904-1990) war ein deutscher Psychoanalytiker, der 1936 mit seiner Frau Etelka und Sohn Michael in die USA emigrierte (Quelle: Wikipedia). (Text: © Dunja Voos, Bild: © Uwe Schoknecht, Pixelio) [Read more...]



