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Einsamkeit lindern: Es ist ot schwer, die emotionale Verbindung zu sich und anderen zu finden

Jedes Lebensschicksal ist einzigartig und hoch individuell. Wir laufen so oft mit unserem schwer aushaltbaren Zustand umher. „Je tiefer die Wunde, desto privater der Schmerz“, las ich einmal. Das ganz individuelle Grausame, der ganz individuelle Mangel, quält uns und trennt uns vom anderen, so meinen wir. Gleichzeitig kann es aber genau dieses quälende Gefühl sein, das uns mit anderen Verzweifelten verbindet. Wenn wir darüber nachdenken, dass dieses Grundgefühl bei jedem Schicksal sehr ähnlich sein kann, fühlen wir uns von anderen Einsamen, von anderen Menschen, vielleicht nicht mehr so abgetrennt.Weiterlesen

Wüste

Es brennt brutal. Diese innere Hitze, diese innere Glut. Die Sehnsucht. So groß, dass sie alles um einen herum verschwimmen lässt. Keiner da. Man geht allein, schleppt sich allein, atmet schwer. Kein Ufer in Sicht. Fatamorganas ziehen vorbei. Plötzlich, wie im Traum, taucht in echt ein Mensch auf. Er steht ganz nah. Er macht Angst. Er merkt, dass er Angst macht. Er verschwindet wieder. Ruhig wird es. Nur noch der eigene Atem ist zu hören. Die Mauer der Angst ist zu hoch. Die Wüste, sie wird noch eine Weile dauern. Weiterlesen

Podcast: Wer braucht eine Psychoanalyse? Danke an „Der 8. Tag“

Ausreden dürfen in einem Interview – es ist eine Seltenheit und es ist eine große Freude, wenn das möglich ist. Diese Woche (Juni 2021) durfte ich zu Gast sein im Podcast „Der 8. Tag“ und wurde von der Journalistin Alev Dogan zum Thema „Psychoanalyse“ interviewt. Sie fragte unter anderem: „Wer braucht eine Psychoanalyse?“ In diesem Podcast geht es auch um frühe Bindung und ich konnte ausführlich darstellen, warum ich die Vojta-Therapie bei Babys für schwer traumatisierend halte. Obwohl ich schon viele Medien auf dieses Thema aufmerksam gemacht hatte, konnte ich erst hier Gehör finden. Ich freue mich sehr über dieses Podcast und bedanke mich herzlich bei Alev Dogan, Marc Saha und dem Team von „ThePioneer.de“.