Mit den Lücken des Lebens leben lernen

Wir hatten es uns so schön vorgestellt: Wir werden eine Familie haben, Vater, Mutter, Kind sein. Wir werden ein Haus haben, einen Garten, einen Beruf, eine Arbeit. Wir werden glücklich sein. Alles wird ganz sein. Und dann kommt irgendwann die Zeit, in der wir merken: Es gibt Lücken im Leben, die schließen sich nicht.

Manche Lücken haben wir selbst verursacht, andere wurden uns zugefügt oder waren schon immer da. Wir haben eine Psychoanalyse gemacht, um die innere böse Mutter doch noch gut werden zu lassen. Wir haben vielleicht eine Paartherapie gemacht und unzählige Befruchtungsversuche unternommen.

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Beitrag vom 3.5.2026 (begonnen am 30.10.2015)

5 thoughts on “Mit den Lücken des Lebens leben lernen

  1. Dunja Voos sagt:

    Liebe annimal,
    vielen Dank für Ihre Worte. Ihnen ein gutes Neues Jahr!
    Herzliche Grüße, Dunja Voos

  2. annimal sagt:

    Hallo Frau Voos, den Artikel finde ich sehr berührend, traurig und tröstlich zugleich… liebe Grüße Anna

  3. Dunja Voos sagt:

    Liebe Sila,
    ich weiß, die Antworten auf Kommentare wie Ihren können immer nur irgendwie unbefriedigend ausfallen.
    Dennoch:
    ganz herzlichen Dank für Ihre Worte.
    Alle guten Wünsche!
    Dunja Voos

  4. Sila sagt:

    Liebe Frau Voos,

    lieben Dank für diesen wundervollen Text. Ich fühle mich seit langer Zeit dadurch sehr getröstet.

    Jemand hat vor noch nicht langer Zeit mein Leben als eine “ Anhäufung von Schrecklichkeiten “ bezeichnet.

    Dank Ihrer wundervollen Website habe ich gelernt, daß mein Leben ganz „normal“ ist.

    Leid, Tod und Schrecklichkeiten gehören nunmal zu jedem Leben dazu, Gute und weniger gute Zeiten wechseln sich ab und das Leben ist ein ständiges Auf und Ab.
    Es wird leichter wenn ich versuche die Wellenbewegungen mitzugehen und mich nicht dagegen zu
    wehren.
    Meine Familie und ich haben dieses Jahr sieben Familienmitglieder durch den Tod verloren.
    Wir waren wie betäubt durch Schmerz und Trauer.

    Es geht weiter…..und jeden Tag geht die Sonne wieder auf und auch wieder unter….

    Lieben Dank und herzlichste Grüße von Sila

  5. Kate sagt:

    Liebe Frau Dr. Voos,

    ein guter Artikel, danke. Während dem Lesen kam etwas anderes in mir auf. Ich habe mich gefragt, was bedeutet es, wenn ich wiederholt etwas schmerzliches erlebt habe, wie das hilflose Schreien von Kindern oder das Sterben und dann eines Tages bemerke ich, dass es wieder geschehen ist und ich fühle nichts mehr dabei, einfach nichts, keine Trauer, kein Schmerz, keine Hilflosigkeit. Ich dachte eher etwas genervt und angeödet sowas wie… „Schon wieder, passiert halt.“ und wenn Jemand bemerkte wie es mir ging, waren die Menschen oft ratlos gegenüber meiner Unberührtheit und ich dachte… Ich versteh sie schon, aber auch mich, ich kann mir doch nicht dauernd die Augen aus weinen, wieder und wieder und ich war der Dinge auch überdrüssig.Ich war es müde.

    Heute als Erwachsene kann ich sagen, dass sich das auf bestimmte sich wiederholend Dinge bezog und ich im Allgemeinen nicht so denke öder fühle. Manchmal stellt es sich noch ein, dann bemerke ich es sofort und kann auch damit umgehen. Aber mich interessiert, was Sie dazu sagen würden.

    Liebe Grüße,
    Kate

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