Mehr als ein Teddy: Winnicott über das Übergangsobjekt und den Übergangsraum. Warum er keine Mandalas mochte und das Squiggle-Spiel erfand.
Donald Woods Winnicott (1896-1971) war ein britischer Kinderarzt und Kinderpsychoanalytiker. Er prägte die Begriffe „Übergangsobjekt“ (1953) und „Übergangsraum“. Ein Übergangsobjekt ist ein Objekt, das die Verbindung zwischen Säugling und Mutter herstellt, wenn sie nicht da ist.
Das Übergangsobjekt macht es dem Kind möglich, eine Trennung von der Mutter besser auszuhalten. Es dient als Verbindungsstück zwischen ihm selbst und der Mutter, also zwischen Subjekt und Objekt, zwischen Innenwelt und Außenwelt.
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Links:
Winnicott, Donald (1953):
Transitional objects and transitional phenomena. International Journal of Psychoanalysis, 34: 89-97
C.G. Jung (1875-1961):
Mandala – Bilder aus dem Unbewussten. Edition C.G. Jung, Verlagsgruppe Patmos, shop.verlagsgruppe-patmos.de/…
Mandala – Das universelle Zeichen in Natur, Kunst und Religion. Drikung Sherab Migched Ling, Zentrum für tibetischen Buddhismus, drikung-aachen.de/…
Michael Günter:
Psychotherapeutische Erstinterviews mit Kindern. Winnicotts Squiggletechnik in der Praxis. Klett-Cotta, 2012, 2017
René Roussillon (1991): Le paradoxe de la déstructivité ou l’utlilisation de l’objet selon Winnicott. Pages 119-129, Presses Universitaires de France, shs.cairn.info/…
Christiane Ludwig-Körner:
Der Selbstbegriff in Psychologie und Psychotherapie. DUV Springer.com, Wiesbaden 1992: S. 232 ff.
Michael Eigen
Incommunicado core and boundless supporting unknown. European Journal of Psychotherapy & Counselling, Volume 9, 2007 – Issue 4: The Unknown, Pages 415-422 | Published online: 17 Jun 2008
doi.org/10.1080/13642530701725940, tandfonline.com/…
Margaret Boyle Spelman (2013):
The Evolution of Winnicotts Thinking. Examining the Growth of Psychoanalytic Thought Over Three Generations, Karnac Books 2013: S. 283
Beitrag vom 20.5.2026 (begonnen am 8.2.2013)