Das unerfüllte Bedürfnis – wenn wir kurz vor dem Ziel aufgeben müssen

Unerfüllte Bedürfnisse und Wünsche begleiten uns ein Leben lang. Es sind Hintergrundqualen, die vielleicht immer bei uns bleiben werden. Das Abwesende, das Nicht-Erlangte tut uns weh. Das Vergebliche schmerzt uns zutiefst.

Das Unerfüllte nehmen wir mit ins Grab. Es gehört genauso zum Leben wie die Erfüllung. Es ist wie eine ständige Qual im Hintergrund. Und wenn wir eines gemeinsam haben, dann ist es das: die Erfahrung des Vergeblichen.

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„Aufzugeben bedeutet, eine Beendigung anzuerkennen: zu wissen, insoweit dies möglich ist, wann eine Sache abgeschlossen ist. Dieses Gefühl für das Ende geht nicht zwangsläufig mit dem Gefühl der Vollendung oder Vollständigkeit einher. Oft endet etwas, bevor es zur Vollendung gebracht wurde: Es gibt Brüche und Abbrüche und nervliches Versagen, Unerledigtes, das uns weiterhin zusetzt.“ Adam Phillips: Aufgeben. Psychosozial Verlag 2026

Beitrag vom 18.6.2026 (begonnen am 8.1.2017)

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