Warum gibt es „Impfgegner“? Unbewusste Phantasien und Gewalterfahrungen in früher Kindheit wollen mitbedacht werden

Am Ende sei es die Aufklärung, die erforderlich sei, um einen Impfgegner vom Impfen zu überzeugen, höre ich. Mit den aufklärenden Informationen verhält es sich aber ähnlich wie mit anderen Argumenten der Vernunft: Sie kommen nicht an, wenn die Entscheidung das Ergebnis von mehr oder weniger bewussten Phantasien, Lebenserinnerungen und Affekten ist.
Viele gehen davon aus, dass es sozusagen etwas „Dummes“ sei, sich nicht impfen zu lassen, wohingegen es die Vernünftigen und „Intelligenten“ seien, die sich für die Impfung aussprächen. Tatsächlich lassen sich Menschen mit einem niedrigeren Bildungsgrad seltener impfen (von Lengerke, T et al., 2021). Doch was ist es vielleicht noch, was in der Diskussion fehlt?
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Links:
Daniels, Alfred (1995)
Perspectives on needle phobia.
The Journal of Family Practice, 41(5), 437.
psycnet.apa.org/record/1996-23120-001
von Lengerke T et al. (2021):
Education Level and Attitudes to Vaccination in the General Population:
An Analysis of Representative Surveys Conducted by the German Federal Centre for Health Education, 2012 to 2018. Dtsch Arztebl Int. 2021 Feb 12;118(6):96-97
doi: 10.3238/arztebl.m2021.0134.
www.ncbi.nlm.nih.gov/…
Stephanie Seneff et al. (June 2022):
Innate immune suppression by SARS-CoV-2 mRNA vaccinations:
The role of G-quadruplexes, exosomes, and MicroRNAs
Food and Chemical Toxicology, Volume 164, June 2022, 113008
www.sciencedirect.com/…
Isabel Garrido et al. (Dec 2021):
Autoimmune hepatitis after COVID-19 vaccine – more than a coincidence
Journal of Autoimmunity, Volume 125, December 2021, 102741
www.sciencedirect.com/…
Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 11.9.2021
Aktualisiert am 27.12.2025
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2 thoughts on “Warum gibt es „Impfgegner“? Unbewusste Phantasien und Gewalterfahrungen in früher Kindheit wollen mitbedacht werden”
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In Ergänzung meines obigen Kommentar für den geneigten Leser hier noch ein aktueller Appell der Holocaust-Überlebenden Vera Sharav vom 20.8.2022::
https://uncutnews.ch/holocaust-ueberlebende-vera-sharav-wenn-wir-nicht-alle-widerstand-leisten-wird-es-nie-wieder-so-sein-vollstaendige-rede-nuernberg-20-august-2022/
Liebe Frau Voos –
Ihre o.g. Ausführungen befremden mich sehr. Ich habe so viele hilfreiche Beiträge von Ihnen gelesen – daß Sie zum jetzigen Zeitpunkt noch implizit der seit zwei Jahren aufgeführten Corona-Inszenierung inkl. Impfung das Wort reden, empfinde ich allerdings als fahrlässig und medizinisch unverantwortlich. Es geht doch nicht um diverse von Ihnen angetippte Bedenken, sondern um die Tatsache, daß seit Dezember 2019 unter Federführung der WHO in einer Art gaslighting versucht wird, uns Menschen Angst vor einem zum Leben gehörenden Virus einzujagen, das (wenn überhaupt) nur minimal gefährlicher als jedes Grippevirus ist (s. http://www.wodarg.com).
Daß der ‚Krieg gegen ein Virus‘ inzwischen in einen ‚Krieg gegen Russland‘ übergegangen ist, kann den tiefenseelisch orientierten Berufsgruppen ebenso wenig entgangen sein, wie die unter dem Deckmantel der Virusbekämpfung erodierte Rechtsstaatlichkeit in unserem Land, von den psychosozialen und wirtschaftlichen Verheerungen ganz abgesehen.
Sie sind ja nicht nur Ärztin, sondern auch (Anmerkung: In Ausbildung zur) Psychoanalytikerin und dürften mit der ‚Psychologie der Massen‘ ebenso vertraut sein, wie mit den Mechanismen der Täter-Opfer-Dynamik; ich wünsche mir, daß anno 2022 das Jahrhundertwerk von Sigmund Freud von den Vertretern seines Fachs auf Augenhöhe und in aufrichtiger Empathie mit allen Opfern die ihm zustehende Würdigung entgegengebracht und nicht in wie auch immer verklausulierter Weise den Tätern (wieder) nach dem Munde geredet wird… – möge die Übung gelingen!
Herzlichen Gruß
Karin Wienbreyer