02.08.2014

Asthma und die Psyche – Hilft Psychotherapie bei Asthma?

Wem die Luft wegbleibt, dem wird angst und bange. Zu lachen gibt’s da nichts mehr, denn ein Asthmaanfall ist bedrohlich. Und wenn er vergeht, dann ist man in Hab-Acht-Stellung – man hält die Luft an. Wann passiert es wieder? Wie schlimm wird es werden? Noch ist nicht eindeutig geklärt, ob Psychotherapie bei Asthma hilft (Fleming et al., 2006). Doch kleinere Studien weisen darauf hin, dass Psychotherapie die Beschwerden zumindest lindern kann. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Andreas Hermsdorf, Pixelio)

Die Psychosomatose Asthma

Immer wieder hört man, dass Asthma auch psychisch bedingt ist. Schon der Arzt Franz Alexander zählte sie 1950 zu den sieben psychosomatischen Erkrankungen, den Holy Seven. Doch das System Asthma mit seiner Atemwegsverkrampfung (Bronchospasmus), Überempfindlichkeit (Hyperreagibilität) und gesteigerter Schleimproduktion (Hypersekretion) ist komplex. Der Universitätsprofessor und Psychologe Rainer Richter erklärt, dass der Asthmatiker bei einem Anfall gleich fünffach leidet: nervöse Ängstlichkeit, Beschwerden durch die Verengung der Atemwege selbst, ärgerliche Gereiztheit, Symptome der Hyperventilation und Müdigkeit gehören dazu.

Wut, Freude, Erschrecken, Weinen – Gefühle beeinflussen unsere Atmung

Nicht selten tritt Asthma erstmals in einer angespannten Situation oder nach einer Trennung auf. Viele Patienten leiden unter Atemnot, während Gefühle von Traurigkeit, Scham oder Ärger völlig wegrücken – kein Wunder, denn während der Atemnot befindet man sich in einer körperlichen Ausnahmesituation. Gefühle sind da zweitrangig. Doch Gefühle, die nicht ausreichend Platz erhalten, können sich in einem Asthmaanfall ausdrücken. Manchmal spiegelt unsere Alltagssprache die Zusammenhänge wider: Wir wollen jemandem etwas husten, wir halten vor Schreck den Atem an, wir kommen aus der Puste oder jemand nimmt uns die Luft zum Atmen.

Psychotherapie kann Asthma möglicherweise lindern

Bereits 1987 wiesen die Psychosomatiker Gebhard Allert und Hans-Christian Deter nach, dass auch ein Jahr nach Abschluss einer Gruppenpsychotherapie das Asthma der Teilnehmer messbar gebessert war (Deter & Allert, 1987). Der emeritierte Professor für Geschichte der Psychoanalyse Helmut Junker hat seine eigene Linderung von Asthma im Buch Nachanalyse dargestellt.

Gefühltes und Gemessenes müssen nicht übereinstimmen

Wie sehr die Atemwege verengt sind, lässt sich leicht messen: Man atmet dabei in einem Stoß in ein kleines Handgerät aus, in den sogenannten Peak-Flow-Messer (Beispiel: Peakflowmesser von Omron, ca. 19€, amazon). Was das Gerät anzeigt, muss aber nicht mit dem übereinstimmen, was der Patient fühlt. Viele Patienten holen schon bei geringer Atemwegs-Verengung den Notarzt, andere nehmen erst sehr spät ihre Beschwerden wahr.

Anspannen und loslassen: das Zwerchfell

Wie sehr sich die Atemwegsmuskulatur verengt, darauf haben wir nur wenig oder gar keinen Einfluss. Die Bronchien sind von sogenannter glatter Muskulatur umgeben, die wir – ebenso wie die Muskulatur des Magens – nicht – oder nur kaum – steuern können. Aber wir können das Zwerchfell (Diaphragma) steuern. Diesen Atemmuskel können wir bewusst verkrampfen oder entspannen. Hier setzen Atemtherapeuten in ihrer Behandlung an. Denn je mehr wir das Zwerchfell verkrampfen, desto stärker empfinden wir Atemnot, selbst, wenn die Atemwege selbst relativ frei sind. Die Verkrampfung des Zwerchfells hängt stark von unserer psychischen Verfassung ab.

Asthmaschulungen und Selbsthilfe

In Asthmaschulungen können Patienten lernen, wie sie ihre Atemwegsverengung selbst messen und ihre Medikamente daraufhin einstellen. In der Schulmedizin kommen insbesondere Sprays zum Einsatz, die die Atemwegsmuskulatur entspannen, sogenannte Bronchospasmolytika (spasmus = lateinisch “Krampf”, -lyse = griechisch “Auflösung”). Adressen von Fachkliniken finden Sie auf der Homepage der Deutschen Atemwegsliga.

Auch in Selbsthilfegruppen finden viele Betroffene Halt – immerhin leiden nach Angaben der hausärztlichen Leitliniengruppe Hessen 5% der Erwachsenen und 10% der Kinder unter Asthma (Jahr: 2006, www.pmvforschungsgruppe.de/pdf/03_publikationen/asthma_ll.pdf). Adressen finden Sie z.B. beim Deutschen Allergie- und Asthmabund.

Umstritten: Das Gelsenkirchender Modell

Kritisch sollte man allgemeinen “Heilsversprechen” gegenüberstehen. Beispielsweise ist das “Gelsenkirchener Modell” von Ernst August Stemmann sehr umstritten.

Beginn in der Kindheit – Ende offen

Meistens beginnt die Erkrankung im ersten Lebensjahrzehnt. Oft trifft es Neurodermitiker und Allergiker. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. In der Pubertät hat rund die Hälfte der Kinder mit Asthma das Glück, vollständig gesund zu werden. Bei den Erwachsenen sind Frauen öfter betroffen als Männer. Doch auch bei 6% der erwachsenen Asthmatiker heilt das Asthma spontan aus.

Atemübung zur Vorbeugung von Asthma

Rudra Shivananda zeigt Atemübungen, um Asthmaanfällen vorzubeugen. Interessant: Das “Einatmen in Häppchen” und lange Ausatmen erinnert an die Atmung beim Weinen.

Verwandte Artikel in diesem Blog:

Hyperventilation
Respiratorische Psychophysiologie

Literatur:

Eukalyptusbaum_Stephan_LandgrafEukalyptus (Cineol) hilft bei Asthma:
Juergens UR et al. (Uni Bonn):
Anti-inflammatory activity of 1.8-cineol (eucalyptol) in bronchial asthma: a double-blind placebo-controlled trial
Respiratory Medicine, Volume 97, Issue 3, March 2003, Pages 250–256
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0954611103914326
(Bild: © Stephan Landgraf, Pixelio)



yoga_aktuell_sonder_Nr2_2012Zeitschrift YOGA AKTUELL SPEZIAL NR. 2 – YOGA & ATEM (2012)
http://shop.yoga-aktuell.de/Yoga-Aktuell-Spezial-Nr-2-Yoga-Atem.html


Jose Barchilon:
Emotions and Respiration
Regulation of Respiration.
Annals of the New York Academy of Sciences, Vol. 109: 619–630, September 1963
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1749-6632.1963.tb13492.x/abstract:

“… depression of tuberal hypothalamus predominantly effected decrease in rate; depression of mammillary hypothalamus predominantly effected decrease in volume.”

Der Psychoanalytiker Wolfgang Woeller hat einiges zum Thema “Asthma” publiziert:
Publikationen

Stephan Ahrens:
Lehrbuch der psychotherapeutischen Medizin.
Schattauer, Stuttgart 1996: 398-408

Janelle Yorke, Sharon L. Fleming, Caroline Shuldham:
Psychological interventions for adults with asthma
The Cochrane Library 2006

Rainer Richter und Bernhard Dahme (1982):
Bronchial asthma in adults: There is little evidence for the effectiveness of behavioral therapy and relaxation.
Journal of Psychosomatic Research, Volume 26, Issue 5, 1982, Pages 533-540
doi:10.1016/0022-3999(82)90094-0

Deter HC, Allert G (1983):
Group Therapy for Asthma Patients: A Concept for the Psychosomatic Treatment of Patients in a Medical Clinic – A Controlled Study.
Psychotherapy and Psychosomatics 1983, Vol. 40, No. 1-4: 95-105,
DOI: 10.1159/000287757

Fleming SL, Pagliari C, Churchill R, Shuldham CM, McKean M. (2006):
Psychotherapeutic interventions for adults with asthma.
Cochrane Database Syst Rev. 2006 Jan 25;(1): CD002982

LI Ting et al. (2008):
Influences of the psychological intervention on bronchial asthma.
Journal of Shandong University, China, 2008-12

Thomas Ritz
Psychophysiologische Reaktivität der Atemwege bei Asthma bronchiale
Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, Heft 1 – 1999

Weitere Links:

Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.

Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht am 27.12.2011
Aktualisiert am 27.9.2013

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    Comments

    1. Der obige Beitrag ist sehr wertvoll! Ich hatte im Alter von einem Jahr schweren Keuschhusten, als Kind oft Angina bis zur Entfernung der Mandeln; danach oft Bronchitis und trockenen Reizhusten. Vor etwa zehn Jahren hörte das nicht mehr auf, ich lag ein paar Tage stationär in einer Lungenklinik (Bronchoskopie). Wegen Tinnitus und depressive Phasen ließ ich mich auf Psychotherapie (später) ein, in der der chronische Husten auch eine Rolle spielte. Insbesondere morgens huste ich oft verkrampft, bis mir schwarz vor den Augen wird. Auch beim Autofahren hatte ich schon asthmaähnliche Hustenkrampfanfälle. Möglicherweise könnte es auch allergisch sein, was noch zu untersuchen wäre. An sich bin ich Nichtraucher. Was mir heute klar ist, daß ich bei Atemnot nicht gleich sterbe, auch wenn das Licht vorübergehend ausgeht. Phasenweise hatte ich Sprays dabei, derzeit nicht mehr. Mit dem Alter kommt auch etwas Ruhe und Gelassenheit in das Leben, was mir weitergeholfen hat im Umgang mit Hustanfällen.

    2. Stefan Meier says:

      Hatte auch von Kindesalter an (ca.5-6) Asthma, bis ich 40 wurde. Später in der Schulzeit erhielt ich dann vom Hausarzt einen Spray. Dieser wirkte mit der Zeit nicht mehr so gut. Mit ca. 20-25 Jahren erhielt ich dann in Pulverform das vorbeugende Medikament, dieses half mir sehr.
      Es war wie Tag und Nacht. Ich war viel freier als früher. Nach Jahren inhalierte ich dann nur noch jeden 2 Tag.

      Und jetzt kam für mich das Wunder. Ich lernte meine jetztige Frau kennen, habe mich ziemlich umgestellt in meinem Alltag. Mein Leben wurde auf einmal anders.
      Nach einigen Monaten war mein Asthma GANZ weg, bis heute (6Jahre später). Nie wieder irgend ein Medikamt gegen das Asthma gebraucht.
      Ich kann mich anstrengen, auch draussen bei ziemlichen Minusgraden, nichts passiert kein Asthma.

      Hinterher denke ich das mein Asthama psychischer Natur war.

    3. Richard Friedel says:

      Asthmaursache – Neuartige Atemtrainer werfen ein anderes Licht auf das brisante und sehr sensible Thema.
      Geräte wie z. B. Powerbreathe, Expand-a-lung, etc etc. mit großem Verkaufserfolg haben in wissenschaftlichen Studien die für klassische Medizin erstaunliche Wirkung einer Drosselung des Atemstromes bei der Einatmung unter Beweis gestellt. Die Lungenfunktion wird verbessert. Zwar weiß man im Hinterkopf von dem Zusammenhang zwischen Asthma und reduzierter Drosselung, nämlich bei Mundatmung, man hat aber dabei gar keinen wissenschaftlichen Beweis einer Verursachung. Experimente an Gesunden wären hier offensichtlich unethisch.
      Von daher könnte das Asthmamysterium, d. h. das Fehlen organischer und nicht auf die asthmatische Atmung selber wahrscheinlich hervorgerufener Unterschiede zwischen Asthmabetroffenen und gesunden Menschen, durch angeborene oder anerzogene Denkweisen erklärbar sein. Schlicht und ergreifend wäre die Ursache der Fehler bei den Betroffenen, dass sie nicht merken, dass ein Bremsen des Atemluftstromes Symptomen wie Kurzatmigkeit entgegen wirkt.
      Zwar werden die Atemtrainer hauptsächlich als Geräte zur Stärkung der Einatmungsmuskeln angepriesen (nämlich zum „inspiratory muscle training”), was nicht gerade eine Vertrautheit mit Asthma vermuten lässt, wo Patienten oft wegen dem Widerstand in den Atemwegen unwillkürlich ihre Muskeln stärken müssen, eine Korrektur des Atmungsmusters mit mehr Bauchatmung scheint wahrscheinlicher.
      Experimente mit einem Gerät zeigen schnell die positive Wirkung auf die Einatmung. Wenn die Engstelle zwischen einem zwischen den Lippen gelegten Finger gebildet wird, geht alles viel flotter und billiger. Da hat man den Vorteil einer gewollten Änderung der Stenosis noch während der Einatmung, was bei den Geräten nicht gelingt. RF.

    4. Ein wirklich faszinierender Beitrag zu einem Thema, das leider immer mehr – vor allem Kinder – betrifft, bei dem aber noch viel zu häufig seelisch-psychische Einflussfaktoren außen vor gelassen werden. Wie viele Ärzte überweisen schon einen jungen Patienten als eine Behandlungsmaßnahme an einen Psychologen, wenn er mit Asthma zu ihm kommt?

    5. Toller Beitrag, aber langsam bekomme ich Angst ein Mann zu sein! ;-)

    6. Richard Friedel says:

      Einseitiges Denken in der Asthmafachwelt
      Bei japanischen Quellen über Atemtechniken steht der Druck im Bauch ganz im Mittelpunkt der Überlegungen, siehe z. B. http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf Seite 98-101 aus “Deep Breath” von Osamu Tatsumura

      Warum dieser Faktor im Westen nicht mit dem Verstand wahrgenommen wird ist ein ungeheueres Rätsel, denn im Umkehrschluss beim Lockerlassen der Muskeln um den Bauch wird die Atmung unerträglich schwach und fast asthmatisch.

      Wenn ich also als gewesener Asthmatiker schnell mit “Bauchmuskelatmung” spazieren gehe, ist das ein etwas ungewöhnliches Gefühl, aber das Asthma bleibt aus.

      Eigentlich eine fast triviale Erkenntnis. Ich habe aber oft diese Atmung auf dem Crosstrainer im Fitness-Studio eingeübt.

      Der Bestsellerstatus von “Hara: Die Erdmitte des Menschen” vor ein paar Jahrzehnten bewies die Zuwendung zu japanischen Heilmethoden, bislang sind aber verschiedene technische Details nicht direkt aus Japan übernommen worden. Richard Friedel

    7. Vielen Dank für diesen Beitrag. So etwas kommt gar nicht so selten vor – auch andere psychosomatische Erkrankungen wie Neurodermitis oder Rheumatoide Arthritis lassen nach oder verschwinden ganz, wenn die Betroffenen als junge Erwachsene von zu Hause ausziehen. Indem sich der Jugendliche von den chronischen Spannungen befreit, denen er zu Hause ausgesetzt war, kann er sich dann endlich erholen. Zwar bedeutet das nicht das Ende der Probleme – manchmal werden die Beschwerden durch eine Partnerschaft oder das Berufsleben “reaktiviert”. Es kann auch passieren, dass die körperlichen Symptome zurückgehen, aber dafür psychische Beschwerden entstehen – z. B. Ängste oder Depressionen. Doch hier kann eine Therapie sehr hilfreich sein. Manchmal aber geht es den Betroffenen auch dauerhaft gut nach dem Auszug von zu Hause. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    8. Bodo says:

      ich habe seit meiner Kindheit an schwere Asthma gelitten.Unzählige Arztbesuche.Muste ständig mein spray bei mir haben.Selbst nachts hatte ich schwere Anfälle.Bis das unglaubliche passierte.Mit ca.18 Jahren zog ich von zu Hause aus.Meine Anfälle nahmen ab.Nach ca.8 Jahren war ich Beschwerde frei,ich benötigte kein spray mehr.Ich bin heute 43 Jahre alt und raucher ,treibe sport wie Radfahren und Laufen.Habe absulut keine Beschwerden.Mein Hausarzt sagte mir ,das es sich um Psychosomatisches Asthma handeln könnte,under selber kann es nicht versehen das ich keinerlei Beschwerden mehr habe.ich denke das in meiner Kindheit irgend etwas gewesen sein muß.daßdas asthma ausgelöst hat.

    9. Sehr geehrter Herr Ott,

      die sogenannte “Gender Medizin” ist noch ein junger Zweig der Medizin. Sie beschäftigt sich mit dem Thema “Krankheit bei Mann und Frau”. Eine gute Informationsquelle bietet das Bundesfamilienministerium hier: http://www.bmfsfj.de/Politikbereiche/gleichstellung,did=21838.html

      Viele Grüße von Dunja Voos

    10. erwin ott says:

      wieder ist es das männl. geschl. das hier in der mehrzahl der betroffenen vorkommt, wie bei ad(h)s auch. gibt es literatur über solche “geschlechts-krankheiten”?

    11. Danke für die Antwort. Man merkt, ich bin wohl doch eher VTler… Ich kann zwar jetzt nicht die Studienlage überblicken, aber gefühlsmässig wäre ich doch eher geneigt einen Patienten psychoedukativ und problemorientiert sowie mit einigen Anleitungen zur Relaxation oder Immagination zu helfen. Ich fand Ihren Blog einfach sehr interssant, weil ich mich mit der Frage beschäftigt hatte, warum die klassischen Psychosomatosen eben in psychosomatischen Kliniken (und nur dafür kann ich sprechen bzw. schreiben) nicht mehr vorkommen. Oder würde man heute Magengeschwüre psychoanalytisch wegtherapieren? Wohl kaum, wenn man nicht erst eine Helicobacter Eradication versucht hätte.

    12. Sehr geehrter Herr Winkler,
      sicher kann man nur in Einzelfällen von “Heilung” sprechen. Außerdem spielt die Definition von Heilung eine Rolle. Die Disposition (Neigung) für Asthma bleibt natürlich lebenslang bestehen. Sie kann man nicht beeinflussen.
      Aber wenn die Symptome ganz verschwinden, dann ist der Patient geheilt, egal, was die Gene sagen. Und das ist bei einer Psychotherapie/Psychoanalyse bei manchen Patienten der Fall – gerade auch bei Psychosomatosen, sogar bei hartnäckiger Schuppenflechte. Einzelfälle sind mir bekannt.

    13. Von Heilung durch Psychoanalyse bei Asthma zu sprechen finde ich mutig. Die klassischen Psychosomatosen haben sich doch eher als sehr somatisch orientierte Störungen erwiesen. Was natürlich nicht heissen soll, dass psychotherapeutische Methoden in der Behandlung angezeigt wären. Aber Psychoanalyse bei Asthma bronchiale ? Ich weiss nicht…

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