Psychose und die Welt der unbelebten Dinge

Bei schweren psychischen Störungen spielen unbelebte Dinge oft eine sehr große Rolle: Messies häufen Müll an, zwanghafte Menschen sammeln Briefmarken, Fetischisten erregen sich an Stöckelschuhen und narzisstische Menschen brauchen dicke Autos.

Bei Psychosen werden Dinge oft ganz speziell verwendet. Beispielsweise versuchen manche Psychotiker, sich mit Alufolie vor Strahlen zu schützen. Andere verwenden einen Schrank als Symbol für den psychischen Container, nutzen ihn als Projektionsfläche und fürchten sich vor dem Dunklen darin.

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Links:

Salman Akhtar (2003):
Things: Developmental, Psychopathological, and Technical Aspects of Inanimate Objects. Can. J. Psychoanal., (11)(1):1-44, pep-web.org/search/document/CJP.011.0001A

Joseph D. Lichtenberg (1925-2021) (1991):
Psychoanalysis and infant research. How Can We Examine the Beginning Sense of Self and Object?
Routledge

Edward Tronick (1986)
Psychoanalysis and Infant Research. 1986, Journal of the American Psychoanalytic Association, academia.edu/106261860/…

Beitrag vom 8.10.2026 (begonnen am 27.9.2022)

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