Wahn und Halluzination – wie kommt man raus? Auch die negative Halluzination kann schlimm sein

Bei einem Wahn hat man überstarke Phantasien, Sinneseindrücke und Gedanken, die scheinbar weit entfernt von der äußeren Realität sind. Man kann sich zum Beispiel verfolgt fühlen (Verfolgungswahn), großartig fühlen (Größenwahn) oder man ist überzeugt, an einer bestimmten Erkrankung erkrankt zu sein (hypochondrischer Wahn). Es ist nicht immer leicht zu sagen, ab wann eine Vorstellung ein Wahn ist.
Manchen Menschen wirft man „Wahn“ vor und stellt hinterher fest, dass ihr Gefühl, ihre Erinnerung oder Vermutung richtig war. Bei anderen Menschen denkt man, es ist „normal“, was sie fühlen, denken und sagen, doch dann stellt sich heraus, dass es ein Wahn ist.
„… wenn sich das Ich von der Realität der Aussenwelt ablöst, verfällt es unter dem Einfluss der Innenwelt in die Psychose.“ Sigmund Freud: Abriss der Psychoanalyse, Gesammelte Werke, Band 17, Kapitel 6, S. 98.
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Links:
M Garrett et al.(2020)
The Bayesian Brain and Psychoanalytic Dimensions of Hyper-salience in Psychosis. Current Behavioral Neuroscience Reports Volume 7, pages 158–164, (2020), doi.org/10.1007/s40473-020-00211-8
link.springer.com/article/10.1007/s40473-020-00211-8: „Personal meaning embedded in a delusion expressive of an individual’s life history may help explain the persistence of the ideational content of a delusion despite appropriate pharmacological treatment.“
P. Hartocollis (1977)
Affects in borderline disorders. In P. Hartocollis (Ed.): Borderline Personality Disorders. The Concept, the Syndrome, the Patient. New York: International Universities Press, pp. 495-507, amazon
Beitrag vom 11.10.2026 (begonnen am 17.9.2016)