19.05.2013.

Dissoziation

dissoziationWer etwas Einschneidendes erlebt, wird möglicherweise feststellen, dass innerlich “zwei Filme ablaufen”: Einerseits kann man vielleicht klar denken, andererseits erlebt man so starke Gefühle, dass sie das Denken eigentlich vernebeln müssten. Menschen, die einen Unfall haben, empfinden oft keine Schmerzen – oder sie erinnern sich später nicht mehr daran. Obwohl die Dissoziation in manchen Lehrbüchern schlicht als “psychische Funktionsstörung” beschrieben wird, ist die Fähigkeit zur Dissoziation auch eine Stärke, die uns in extremen Situationen schützt. “Dissoziation” heißt wörtlich “Auseinanderfallen”, “Abtrennung”, “Zerfall”. Bei der Dissoziation gehen Denken und Fühlen auseinander. (Text: © Dunja Voos, Bild: Karl-Heinz Laube, Pixelio) [Read more...]

Die ödipale Phase (= Phallische Phase)

Ödipale PhaseNach der Theorie der Psychoanalytiker ist ein Kind (in unserer Kultur) zwischen dem vierten und dem sechsten Lebensjahr in der “ödipalen Phase”, auch “phallische Phase” genannt. Der Zeitraum ist nicht unbedingt so eng begrenzt, doch hier werden die Themen, die sich rund um das eigene Geschlecht, die Sexualität und die Geschlechterrollen drehen, besonders deutlich. Mädchen und Jungen entdecken intensiv den Unterschied zwischen den Geschlechtern. Doktorspiele sind jetzt sehr beliebt. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Sassi, Pixelio) [Read more...]

Hysterische Neurose

Hysterie“Du bist ja hysterisch!”, werfen Männer manchmal ihren Frauen vor. “Hystera” kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Gebärmutter”. Hysterische Persönlichkeitszüge können den Betroffenen viele Schwierigkeiten bereiten, wenn sie zu stark ausgeprägt sind. Doch jeder Mensch kann in einer Überforderungssituation “hysterisch” reagieren. (Text: © Dunja Voos, Bild: © berwis, Pixelio) [Read more...]

Konversionsstörung und Arc de Cercle

Verbotene Wünsche drücken sich manchmal in körperlichen Symptomen aus, die den ursprünglichen Gedanken widerspiegeln. Normalerweise weinen wir, wenn wir traurig sind oder werden rot, wenn wir uns schämen. Die körperliche Reaktion begleitet dabei die psychische Situation. Bei einer Konversion jedoch tritt die körperliche Reaktion an die Stelle der psychischen Reaktion. Die psychische Reaktion selbst wird nicht mehr wahrgenommen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Thomas Schommler, Pixelio) [Read more...]