22.05.2013.

Ein Kind. Erlebt. Gewalt.

Erich_Westendarp_BachlaufEin Kind. Die Mutter hütet es, die Mutter liebt es. Die Mutter liebt es und sperrt es ein. Die Mutter hasst es und schlägt es. Eines Tages, das Kind ist 8, bringt es die Mutter fast um. Die Mutter hat das Kind fest im Griff. Auf dem Bett. Zum Schreien hat das Kind keine Luft mehr. Das Kind blickt flehentlich. Eine Ewigkeit. Die Mutter lässt los. Sie läuft weg. Mit seinem Blick hat das Kind sich selbst gerettet. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Erich Westendarp, Pixelio) [Read more...]

Einsamkeit: Am schlimmsten sind die Sonntage

Sonn- und Feiertage – einsame Menschen würden sie am liebsten abschaffen. Auch die Abende oder schlaflosen Nächte können die Einsamkeit verstärken. Viele Menschen sind davon betroffen. Aber darüber sprechen – das tun nur die wenigsten. Meistens schämen sich die Einsamen ihrer Einsamkeit. Eine stille Wut auf die anderen und ein schmerzender Neid auf alle, die nicht einsam sind, macht sich breit. Dabei sind nicht nur alte und kranke Menschen oder “komische Kauze” betroffen – gerade die Singles in den besten Jahren, beruflich erfolgreiche und attraktive Frauen und Männer sind einsam und halten die Stille kaum länger aus. Geplatzte Träume oder Kinderlosigkeit wider Willen lässt den Schmerz an manchen (Feier-)Tagen sehr, sehr groß werden. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Heinz Lampe, Pixelio) [Read more...]

Panikattacken in der Nacht

Bild: Rainer Sturm, Pixelio

Für sehr viele Menschen mit einer Angststörung ist das ein ganz besonderes Problem: Panikattacken in der Nacht. Man wacht auf, zittert, bekommt schwer Luft. Da ist der Schwindel, der Schweiß, das Herzrasen, vielleicht der Durchfall. Da sind die Gedanken, die sich immer wieder im Kreis drehen. Man hat Sorge, verrückt zu werden oder schwer krank zu sein. Kurzum: Man ist verzweifelt. Was die Ängste in der Nacht so schlimm macht, ist oft der Gedanke, dass man völlig alleine ist. Es ist still um einen herum und man kann weder Freunde noch Ärzte anrufen, weil es ja eben Nacht ist. Diese Einsamkeit ist sicher mit das größte Problem. Man zählt die Stunden, wartet auf den frühen Morgen – bis man vielleicht im Morgengrauen endlich erschöpft einschläft. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) [Read more...]

Einsamkeit macht dick

Dicke Kinder (und Erwachsene) sitzen nicht den ganzen Tag vor dem Fernseher, weil es ihnen Spaß macht. Sie sitzen davor, weil sich niemand mit ihnen beschäftigt, weil sie ein zu geringes Selbstwertgefühl haben, um Freundschaften zu schließen oder weil sie in einer Hochhaussiedlung wohnen, in der es sich nur schwer spielen lässt. Und ihre Mütter sind isoliert – sie müssen die überwiegende Zeit selbst zusehen, wie sie mit ihrem Kind klar kommen. Isolation, Stress, möglicherweise Armut und Einsamkeit tagein tagaus sind für viele so unerträglich, dass das Essen manchmal der einzige Trost zu sein scheint. Amerikanische Wissenschaftler um Afton Koball (Bowling Green State University, Ohio) haben außerdem herausgefunden, dass besonders Langeweile ein Grund zum Essen ist.(Text: Dunja Voos. Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) [Read more...]

Bluthochdruck und die Psyche

Fette, wenig Bewegung, Rauchen, Stress – diese Faktoren werden als Ursache für hohen Blutdruck (Hypertonie) angesehen. Bei einem chronischen Blutdruck von 160/95 mmHg lautet die Diagnose meistens “essenzielle Hypertonie”. Das bedeutet, dass sich die Ursache nicht wirklich erklären lässt. Doch die Hypertonie zählt auch zu den klassischen psychosomatischen Erkrankungen (Holy Seven). Was hat es damit auf sich? (Text: © Dunja Voos, Bild: © Verena N., Pixelio) [Read more...]

Einsamkeit kann Blutdruck erhöhen

Eine Untersuchung mit 200 Menschen im Alter von 50-68 Jahren hat ergeben: Einsame Menschen haben gegenüber nicht einsamen Menschen einen um 10-30 mmHg erhöhten Blutdruck. Das ist das Erbgebnis einer Studie der Psychologin Louise Hawkley, Universität Chicago. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Günter Havlena, Pixelio) [Read more...]

Partnersuche für Akademikerinnen schwierig

Online-Partnerbörsen wie “Parship”, “Elite-Partner” oder “Academicpartner” machen es sich leicht: Sie benutzen Computerprogramme, mit denen “psychologisch” ausgetestet werden soll, wer zu wem passt. Dabei fühlen sich viele Akademikerinnen veräppelt. Denn was sie suchen, ist ein gebildeter Partner. Bildung erkennt man an der Berufsbezeichnung, an einigen wenigen Sätzen des Mannes und möglicherweise am Bild. Diese Informationen würden den meisten Akademikerinnen wohl reichen. Genervt wenden sich viele von den Online-Partnerbörsen ab. Sie finden nicht, was sie suchen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) [Read more...]