Paar- und Trennungskonflikte, Konflikte mit Kindern und Streit vor dem Familiengericht belasten heute viele Menschen. Manche haben schon alles auprobiert: Mediatoren, Erziehungsberatungsstellen, Jugendamt. Mit “lösungsorientierten” Ansätzen kommt man oft nicht weiter, weil es zu heiklen Familienthemen scheinbar keine “Lösung” gibt. Sehr hilfreich kann es dann sein, mit psychoanalytisch orientierten Therapeuten gemeinsam zu schauen, welche unbewussten Wünsche, Gefühle und Gedanken die Situation so schwierig werden lassen. Aus verfahrenen Situationen lässt sich dann oft ein Ausweg finden. Auf der Website des Bundesverbandes Psychoanalytischer Paar- und Familientherapie finden Sie Therapeutenadressen.
Bundesverband Psychoanalytische Paar- und Familientherapie (BVPPF)
Zum Wohle des Kindes
Wenn ich den Ausdruck “Zum Wohle des Kindes” höre, wird mir manchmal ganz unwohl. Oft sagen es Fachleute, wenn sie nicht so recht weiterwissen. “Zum Wohle des Kindes” bedeutet doch oft auch, dass entweder Vater oder Mutter zurückstecken müssen. “Zum Unwohl eines oder beider Elternteile” könnte man manchmal sagen. Doch das Kind fühlt sich meistens dann wohl, wenn sich beide Elternteile auch wohl fühlen. Dieser Aspekt kommt meistens zu kurz, vor allem, wenn ein Dritter (z.B. ein Richter) zum Unwohl eines Elternteiles entscheidet.(Text: © Dunja Voos, Bild: © Ingrid Ruthe, Pixelio) [Read more...]
Schichten durchmischen: Fehlanzeige?
Man sagt ja, dass man gerade das bei anderen ablehnt, was man bei sich selbst am meisten fürchtet. Wer das eigene homosexuelle Fünkchen in sich zutiefst verabscheut, der lehnt auch Homosexuelle stärker ab als der, der in dieser Hinsicht “lockerer” auf sich selbst blicken kann. Menschen, die selbst behindert sind, können leichter Witze über Behinderte machen als überkorrekte “Gesunde”. Nun bin ich ja vor wenigen Jahren in den Rotary-Club gekommen. Ich selbst stamme nicht “aus solchen Kreisen” und hatte zunächst große Vorbehalte: Ist das nicht der Club der “Reichen und Arroganten”? Die Mercedesse stapelten sich auf dem Parkplatz, als ich mit meinem kleinen Smart (irgendwie ja auch ein Mercedes) das erste Mal dort hinfuhr. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) [Read more...]
Familienpatinnen beim Sozialdienst katholischer Frauen (SKF)
Gestern habe ich als Referentin zum Thema “ADHS” das Familienzentrum St. Margareta in Brühl (www.kkib.de, > Einrichtungen > Kindertagesstätten) besucht. Hier habe ich ein paar wunderbare Frauen kennengelernt, die als sogenannte “Familienpatinnen” arbeiten – sie sind ehrenamtlich beim Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) im Rhein-Erft-Kreis tätig. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screehshot SKF Rhein-Erft) [Read more...]
Unterstützerverein des DJV-NRW tut viel Gutes
Der Unterstützerverein des Deutschen Jounralisten Verbandes Nordrhein-Westfalen (DJV-NRW) ist eine tolle Sache! Journalisten, die in Not geraten sind, werden durch ihn unterstützt. Sven Hamann (68) ist Vorsitzender des “U-Vereins” und erklärt im DJV-NRW-Journal 1/2013: “Wir haben momentan 230 Mitglieder … Jedes Mitglied entscheidet selbst, wie hoch sein Jahresbeitrag sein soll – das Minimum sind 15 Euro … In der Regel zahlen wir einmal im Sommer und einmal zu Weihnachten einen Betrag … aus.” Mehr Informationen zum Unterstützungsverein des DJV-NRW finden Sie hier.
Weihnachten – das Fest der Trauer
Weihnachten ist für viele Menschen ein großes Problem. Der Alltag ist eingefroren und die sozialen Beziehungen schlafen für eine gefühlte Ewigkeit ein. Seelische Störungen verstärken sich – ebenso wie Konflikte in der Familie. Viele Singles, viele “Kinder”, die keinen (vertrauensvollen) Kontakt zu ihren Eltern und ihrer Familie haben, sind Weihnachten alleine. Die Kombination aus Wochenende und Weihnachten am Montag, so wie in diesem Jahr (2012), ist für viele besonders schwer auszuhalten. Mich würden Ihre Erfahrungen interessieren – wie geht es Ihnen an Weihnachten? Über Kommentare in den nächsten Tagen würde ich mich sehr freuen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio)
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Postpartale Depression: Es gibt Wege heraus
Wäscheberge, Isolation und Babygeschrei. Wie ist das alles zu schaffen? Wo bleibt das Mutterglück? Anders als beim “Babyblues”, den Heultagen, finden die Frauen bei einer Postpartalen Depression aus ihrer Erschöpfung und inneren Leere oft nur mit viel Mühe und langsam heraus. (Text und Bild: © Dunja Voos) [Read more...]
Palme®-Elterntraining für Alleinerziehende
Es ist schon spät am Abend, aber das Kind will nicht schlafen. Und es wird kein Vater nach Hause kommen, der die Mutter ablöst. Viele Alleinerziehende sind erschöpft, nicht selten leidet darunter auch die Mutter-Kind-Bindung. Das “Präventive Elterntraining für alleinerziehende Mütter, geleitet von Erzieherinnen” (Palme®) kann helfen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) [Read more...]
Keiner fällt durch’s Netz
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