Im englischsprachigen Raum wird eine schwere Depression als “Major Depression” bezeichnet. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) schreibt in seiner Leitliniensynopse zum Thema “Depression” aus dem Jahr 2009: (Text: © Dunja Voos. Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) [Weiterlesen...]
Major Depression (Majore Depression)
Persönlichkeitsstörung
Persönlichkeitsgestörte Menschen erkennt man oft auf den ersten Blick. Es sind manchmal die “bunten Früchtchen” unter uns: der eigenbrödlerische Professor, der cholerische Chef, der komische Kauz von nebenan. Auch viele Stars sind persönlichkeitsgestört. Doch Persönlichkeitsstörungen müssen nicht so auffällig sein. Sie sind relativ weit verbreitet: Etwa 10% der Bevölkerung sind hierzulande betroffen (AWMF-Leitlinie “Persönlichkeitsstörungen”, 2008). Doch auch, wenn dieser schonungslose Begriff scheinbar nichts Gutes verheißt, gibt es Aussicht auf ein glücklicheres Leben. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Renate Franke, Pixelio) [Weiterlesen...]
Magersucht – wie ein Strich in der Landschaft
Magersüchtige Mädchen wollen einfach nur sie selbst sein. Manche leiden unter einer zu engen Beziehung zur Mutter und wollen da raus. Doch das ist für sie nicht einfach. Denn sie spüren, wie zerbrechlich die Mutter ist. Sie kämpft vielleicht selbst mit vielen Problemen und nimmt – oft unbewusst – die Tochter völlig in Beschlag. Möglicherweise findet in der Familie auch sexueller Missbrauch statt oder die Tochter wird in Probleme einbezogen, vor denen sie eigentlich beschützt werden sollte. In solch einer engen Beziehung wissen die Töchter dann nicht, was sie tun sollen. Einerseits möchten sie ausbrechen, ganz “sie selbst” sein, andererseits sind sie oft einfach noch zu jung, um von zu Hause auszuziehen, oder sie fürchten sich (unbewusst) davor, mit einer Trennung die Eltern zu verletzen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © João Freitas – Fotolia.com) [Weiterlesen...]
Hilfe suchen und annehmen ist schwierig
Hilfe zu suchen und anzunehmen ist gar nicht so einfach. Je schlechter es einem geht, umso weniger Kraft hat man manchmal, Hilfe zu suchen und umso schwieriger kann es sein, auf die eigenen Probleme hinzuweisen. Viele können gar nicht in Worte fassen, was sie empfinden und wenden sich mit allerlei körperlichen Beschwerden an ihren Hausarzt – dies ist beispielsweise einer von vielen Gründen, warum psychische Störungen wie Angststörungen und Depressionen so spät erkannt werden. Wer in einer psychisch schlechten Verfassung ist, hat zudem oft ganz besonders große Angst davor, sich von einem Therapeuten abhängig zu machen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Günter Havlena, Pixelio) [Weiterlesen...]
Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine psychische Störung, die nach einer seelischen Verletzung (Traumatisierung) auftreten kann. Eine PTBS kann sich nach einem einzigen Ereignis, z. B. nach einem Autounfall, entwickeln. Sie kann jedoch auch die Folge von wiederkehrenden seelischen Verletzungen sein: Menschen, die in ihrer Familie Gewalt erleben mussten oder Soldaten, die von Kriegserlebnissen erschüttert sind, können schließlich an einer PTBS leiden. (Text: Dunja Voos. Bild: © Dagmar Zechel, Pixelio) [Weiterlesen...]
Zwangsstörung – Zählen statt Fühlen
Das eine ist zum Schmunzeln: Die Familie fährt in den Urlaub und Tina denkt eine Stunde lang darüber nach, ob der Herd aus ist. Das andere ist zum Verrücktwerden: Immer wieder muss Susanne kontrollieren, ob sie den Herd ausgemacht hat und verpasst dadurch fast den Bus. Während Tina bald die Fahrt genießen und den Herd vergessen kann, leidet Susanne immer mehr unter ihren Kontrollzwängen. Sobald sich Leidensdruck bemerkbar macht, ist es Zeit, sich die Zwänge genauer anzusehen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © S. Hainz, Pixelio) [Weiterlesen...]
Psychotherapie im Alter
Wer glaubt, Psychotherapie sei nur etwas für jüngere Leute, der irrt. Psychotherapie kann bis ins hohe Alter wirken und bringt älteren und alten Menschen ebenso Entlastung wie jüngeren. Wieviel Bewegung es auf dem Gebiet gibt, zeigen diese Websites: (Text: © Dunja Voos, Bild: © joujou, Pixelio) [Weiterlesen...]
Ich-Schwäche
Viele Patienten, die einen Psychotherapeuten aufsuchen, leiden unter einer Ich-Schwäche. Das bedeutet, dass bei diesen Menschen die Ich-Funktionen teilweise eingeschränkt sind. Zu den Ich-Funktionen gehören das Denken, das Fühlen, die Steuerung der Affekte und das Wahrnehmen der inneren und äußeren Welt. Wer hier geschwächt ist, der kann nur schwer innere Spannungen aushalten. Eine besonders ausgeprägte Ich-Schwäche heißt Ich-Defekt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Huber, Pixelio) [Weiterlesen...]
Dissoziation
Wer etwas Einschneidendes erlebt, wird möglicherweise feststellen, dass innerlich “zwei Filme ablaufen”: Einerseits kann man klar denken, andererseits erlebt man starke Gefühle. Menschen, die einen Unfall haben, empfinden oft keine Schmerzen – oder sie erinnern sich später nicht mehr daran. Obwohl die Dissoziation in manchen Lehrbüchern schlicht als psychische Funktionsstörung beschrieben wird, ist die Fähigkeit zur Dissoziation auch eine Stärke, die uns in extremen Situationen schützt. Denken und Fühlen gehen dabei auseinander. (Text: © Dunja Voos, Bild: Karl-Heinz Laube, Pixelio) [Weiterlesen...]
Hysterische Neurose
“Du bist ja hysterisch!”, werfen Männer manchmal ihren Frauen vor. “Hystera” kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Gebärmutter”. Hysterische Persönlichkeitszüge können den Betroffenen viele Schwierigkeiten bereiten, wenn sie zu stark ausgeprägt sind. Doch jeder Mensch kann in einer Überforderungssituation “hysterisch” reagieren. (Text: © Dunja Voos, Bild: © berwis, Pixelio) [Weiterlesen...]
Burnout bei freien Journalisten:
DJV-Seminar am 9.9.2011 in Düsseldorf
Viel Arbeit bei wenig Lohn und Angst um den Job sind häufige Gründe für ein Burnout. Freie Journalisten haben oft auf vielen Ebenen zu kämpfen. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) bietet am Freitag, dem 9. September 2011, von 10-17 Uhr ein interessantes Seminar an: “Burnout, Stress und Existenzangst bei freien Journalisten – Prävention und Lösungsansätze”. Dozentin ist die Kölner Journalistin und Diplom-Psychologin Inga Rapp. Die Veranstaltung findet in der DJV-Geschäftsstelle, Humboldtstraße 9 in 40237 Düsseldorf statt; sie kostet 50 Euro für DJV-Mitglieder und 100 Euro für Nicht-Mitglieder. Hier geht’s zur Anmeldung. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot www.djv-seminare.de) [Weiterlesen...]
Burnout bei Ärzten – Bericht vom Kammerkolloquium der Ärztekammer Nordrhein (16.7.2011)
Jetzt ist es schon wieder vier Wochen her, dass die Ärztekammer Nordrhein das Kammerkolloquium “Burnout bei Ärzten” (Samstag, 16.7.2011) angeboten hat. Doch da das Gesagte dort aktuell bleibt, will ich hier berichten: “Über 300 Anmeldungen konnte die Ärztekammer Nordrhein zu dieser Veranstaltung verzeichnen”, sagte zur Begrüßung Dr. med. Christiane Groß, Vorsitzende des Ausschusses Ärztegesundheit der Ärztekammer Nordrhein (aekno). Helfende Freiberufler seien besonders von Burnout betroffen, wobei die Ärzte an der Spitze der Statistik stünden, so Groß. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot Ärztekammer Nordrhein) [Weiterlesen...]



