23.02.2012.

Buchtipp: “Vergiss Alzheimer!”

Und ich hatte mich schon immmer so gewundert: Hatte ich doch im Medizinstudium gelernt, dass man die Alzheimer-Erkrankung eigentlich nur am Gehirn eines toten Menschen diagnostizieren kann. Wurde doch die Erkrankung nach dem Nervenarzt Alois Alzheimer benannt, der nach dem Tod der geistig verwirrten, 51-jährigen Auguste Deter im Jahre 1906 unter dem Mikroskop Plaques und Fibrillen fand. Fühlte ich mich doch oft genug schlecht ausgebildet, wenn andere so genau die Demenzen diagnostizierten und klassifizierten, während ich selbst dachte: Wie wollen sie sich so sicher sein? Jetzt hat mir die Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze viele wertvolle Antworten geliefert. Ihr Buch “Vergiss Alzheimer!” zeigt mir: Ja, ich hatte im Studium gut aufgepasst und meine Zweifel waren oft genug gerechtfertigt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © KiWi-Verlag) [Weiterlesen...]

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Psychoanalyse tut gut – ein Ratgeber für Hilfesuchende

Mein Buch “Psychoanalyse tut gut – ein Ratgeber für Hilfesuchende” ist im August 2011 im Psychosozial-Verlag erschienen. Ich wende mich mit diesem Buch an Menschen mit psychischen Beschwerden, die auf der Suche nach Hilfe sind. Klar und einfach erkläre ich, wie psychoanalytische Therapien heute aussehen. Dabei muss niemand auf die Couch, der das nicht will. Die psychoanalytische Therapie “funktionert” auch sehr gut im Sitzen. Das Buch kostet 16,90 Euro. (Bild: © Psychosozial-Verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Zurück auf Start

Sind Sie pleite? Dann müssen Sie unbedingt das Buch von Anne Koark, “Zurück auf Start” lesen. Anne Koark, geboren 1963 in England, war eine erfolgreiche Geschäftsfrau. Doch dann konnten einige Kunden nicht mehr zahlen, so dass sie selbst ihre Mitarbeiter nicht mehr entlohnen konnte und 2003 schließlich Insolvenz anmelden musste. Alleinerziehend, zwei Kinder, kein Geld mehr. Sechs Jahre dauert in Deutschland die sogenannte “Wohlverhaltensperiode”. Dann sind die Schulden erlassen und man kann von vorne beginnen – eben, “zurück auf Start” gehen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Eichborn-Verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Depression und Neuroplastizität

Depressionen sind zäh. Das weiß wohl jeder Betroffene, der aus der Depression herausfinden möchte. Depressionen können unter anderem durch starke emotionale Erfahrungen wie Trennung und Verlust entstehen. Sind depressive Verarbeitungsweisen erst einmal im Gehirn verankert, dann ist es mitunter ein langer Weg, bis der Betroffene die Welt wieder anders wahrnehmen und Geschehnisse neu verarbeiten kann. Zur Depressionsentstehung und Behandlung gibt es viele Sichtweisen, doch einige Theorien lassen sich miteinander verbinden: Die Erkenntnisse der Neurowissenschaften und der Psychoanalyse nähern sich an. Ein kompakte Zusammenschau liefert das Buch von Marinne Leuzinger-Bohleber und Kollegen: “Depression und Neuroplastizität”, 2010 erschienen bei Brandes und Apsel. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Verlag Brandes&Apsel) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Harold F. Searles:
Der psychoanalytische Beitrag zur Schizophrenieforschung

Die “Collected Papers on Schizophrenia and Related Subjects” des Psychoanalytikers Harold F. Searles wurden erstmals im Jahr 1965 veröffentlicht. 2008 legte sie der Psychosozial-Verlag neu auf: Das Buch “Der psychoanalytische Beitrag zur Schizophrenieforschung” ist 275 Seiten stark, eng bedruckt und herrlich gemütlich. Es wurde mit großer Sorgfalt aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Die Sprache stammt ungewohnterweise aus der Zeit vor dem Internet. Man kann schmunzeln, wenn man Formulierungen wie diese liest: “so aber dünkt es mir völlig natürlich …” (S. 84). Erholsamerweise gibt es keine Info-, Merkkästen oder sonstige Marginalien. In aller Seelenruhe und höchst präzise beschreibt Searles seine Arbeit mit schizophrenen Patienten. Gänzlich unaufgeregt, sehr nüchtern und logisch erklärt er, wie das “Verrücktsein” entstehen und wie die psychoanalytische Behandlung helfen kann. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Psychosozial-Verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: “Echtleben”

Echtleben – von Katja Kullmann. Eichborn-Verlag. Ich hatte es mir als Rezensionsexemplar bestellt – und war erst einmal beeindruckt von dem gelungenen Einband, der zeigt, wovon das Buch unter anderem handelt: Vom ermüdenden Selbstmarketing, vom äußeren Glanz und vom Blanken, Puren, das übrigbleibt, wenn man allen Glamour abzieht. Das ist jedenfalls meine Interpretation. Ich machte es mir abends gemütlich und wollte das Buch zum Einschlafen lesen – doch ich war erschrocken: Das Buch machte mir Angst. Gehöre ich doch selbst zu den “freien Kreativen”, die Auftragslücken kennen. So viel war klar: Zum Einschlafen eignet sich dieses Buch nicht. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Eichborn-Verlag 2011) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe

Ich bekam es geschickt und es verschwand zunächst im Bücherschrank: das Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe. Doch obwohl das Buch ein “dicker Wälzer” von rund 900 Seiten ist, lohnt es sich, direkt einmal hineinzuschauen, denn die psychoanalytischen Begriffe werden verständlich und alltagsnah erklärt. Für interessierte Laien, Studenten und Therapeuten ein sehr gutes Werk, das immer in Griffnähe sein sollte. Herausgeber sind Professor Wolfgang Mertens (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Dr. Bruno Waldvogel, Psychoanalytiker in eigener Praxis. Das Buch ist in der 3. Auflage 2008 im Kohlhammer-Verlag erschienen und kostet 79 Euro. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Kohlhammer-Verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Lob der Pause

Ich hetzte nach Hause und schaltete das Radio ein. Ein älterer Herr sprach davon, wie wir über die Autobahnen huschen, dabei immer schneller werden und den Sinn für unsere Umgebung verlieren. Die Zeit, in der wir so schnell unterwegs seien, erlebten wir gar nicht richtig. Es war der Wirtschaftspädagoge Professor Karlheinz Geißler, den ich da hörte – in der WDR5-Sendung “Scala” vom 23.5.2011. Er ist Autor des Buches “Lob der Pause”. (Text: © Dunja Voos, Bild: © oekom verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: “Wenn Kinder den Kontakt abbrechen”

Unzählige Eltern sind heute davon betroffen, doch es ist immer noch ein Tabuthema: Kinder brechen den Kontakt zu ihren Eltern ab und melden sich nicht mehr. Die Diplom-Politologin Angelika Kindt ist seit 2006 selbst eine betroffene Mutter. Sie hat ein Buch darüber geschrieben, wie es ihr mit der ungewollten Trennung von ihrer Tochter ergangen ist und welche Strategien sie entwickelt hat, um mit dem Bruch klarzukommen. Damit macht sie betroffene Eltern darauf aufmerksam, dass sie nicht allein mit ihrem Problem dastehen. Ihr Buch “Wenn Kinder den Kontakt abbrechen” ist im April 2011 im Südwest-Verlag erschienen und kostet 16,99 Euro. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Südwest-Verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Lasst eure Kinder in Ruhe!

Eltern sorgen sich darum, dass ihr Kind früh genug “gefördert” wird – dass es Sprachen und Sprechen lernt, dass es bei kleinsten “Auffälligkeiten” Ergotherapie erhält, dass es “Sozialsein lernt”. Der Erziehungsexperte Wolfgang Bergmann fragt besorgt: “Aber warum sorgen sie sich nicht mindestens genauso um eine frohe unbeschwerte (und nicht an Leistung gebundene) Kindheit?” (S. 40). Bergmanns Buch “Lasst eure Kinder in Ruhe!” ist die reinste Erholung für fördergeplagte Eltern. Wer dieses Buch liest, kann erst mal aufatmen und einen Gang zurückschalten. Bergmann nimmt den Leser mit auf eine wunderbare Reise durch kindliches Erleben. Während das Kind seine Welt im freien Spiel erobert, lernt es alles, was es braucht. Bergmann beschreibt, wie Frühförderung im Gegensatz dazu das Kind einzwängt und wie sie die Intelligenz der Kinder sogar behindern kann. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Kösel-Verlag) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Die 10 größten Erziehungsirrtümer

“Erziehen Sie noch selbst? Oder wollen Sie dies bei nächster Gelegnheit tun? Dann könnte dieses Buch ein Gewinn für Sie sein.” So beginnen die Autoren Ralph Dawirs und Gunther Moll ihr Buch “Die 10 größten Erziehungsirrtümer – und wir wir es besser machen können”. Ralph Dawirs ist Professor für Neurobiologie und Gunther Moll Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Erlangen (www.kinder-kompetenz.com und www.gunther-moll.de). (Text: © Dunja Voos, Bild: © Beltz) [Weiterlesen...]

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Buchtipp: Arme Superkinder

“Sind Sie einverstanden damit, dass Ihr Kind ausgequetscht wird wie eine Zitrone, um sich dann später im Job weiterhin selbst auszubeuten? Und halten Sie es für sinnvoll, unsere Kinder von Geburt an einem gnadenlosen Wettbewerb auszusetzen? Ich nicht. Und genau deshalb habe ich dieses Buch geschrieben.” Das schreibt Felicitas Römer in ihrem Vorwort zu “Arme Superkinder – Wie unsere Kinder der Wirtschaft geopfert werden”. Die Autorin ist Familienberaterin und selbst Mutter von vier Kindern. Sie weiß, wovon sie schreibt – und gerade deshalb ist ihr Buch so spannend und so leicht zu lesen. Es kommt ganz offensichtlich von Herzen. Das Buch ist 2011 im Beltz-Verlag erschienen und kostet 17,95 Euro. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Beltz) [Weiterlesen...]

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