Wer sich für Aktuelles aus der Psychoanalyse interessiert, der findet zahlreiche Informationen auf der Website des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt (SFI). Außerdem kann man sich als Patient mit seinen seelischen Nöten in der Ambulanz vorstellen und am Institut auch eine psychoanalytische Therapie beginnen. Zur Zeit wird eine Spezialsprechstunde für Patienten mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) eingerichtet. Das “Forschungsinstitut für Psychoanalyse und ihre Anwendungen”, wie sich das SFI heute nennt, wurde 1959 gegründet. Geleitet wird das Institut von Professor Rolf Haubl und Frau Professor Marianne Leuzinger-Bohleber. (Text: © Dunja Voos, Bild: Screenshot © Sigmund-Freud-Institut Frankfurt) [Weiterlesen...]
Sigmund-Freud-Institut Frankfurt
THOP – Verhaltenstherapie bei ADHS
THOP steht für “Therapieprogramm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten”. Das Programm wurde unter anderem von Professor Manfred Döpfner der Universität Köln entworfen. Es handelt sich um ein verhaltenstherapeutisches Konzept für Kinder mit dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS). Es kann sowohl von Eltern als auch von Erziehern gemeinsam mit einem Therapeuten durchgeführt werden. Das Buch zum Programm ist im Beltz-Verlag erhältlich. (Text: © Dunja Voos, Bild: © S. Hofschläger, PIXELIO) [Weiterlesen...]
Dopamin
Dopamin (DA) ist ein “Botenstoff im Nervensystem” (Neurotransmitter) (Strukturformel auf Wikipedia.de). Dopamin ermöglicht es, dass die Erregung von einer Nervenzelle auf die nächste weitergeleitet wird. Die Übergangsstelle von einer auf die nächste Nervenzelle heißt “Synapse”. Zwischen den beiden Nervenendigungen gibt es einen Spalt. Er wird als “synaptischer Spalt” bezeichnet. Dopamin wird von der ersten Nervenzelle in diesen Spalt ausgeschüttet. Es dockt dann an die nachfolgende Nervenzelle an. Die Andockstelle wird als “Rezeptor” bezeichnet. Sobald das Dopamin an der nächsten Nervenzelle angedockt ist, wird diese Nervenzelle erregt. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Rolf van Melis, PIXELIO) [Weiterlesen...]
MCD – minimale zerebrale Dysfunktion
Die “minimale zerebrale Dysfunktion” (MCD) ist ein Sammelbegriff für eine geringfügige Funktionsstörung des kindlichen Gehirns. Hierzu zählen beispielsweise Teilleistungsschwächen und Störungen der Feinmotorik. Der Begriff ist jedoch problematisch, da alle möglichen (Verhaltens-)auffälligkeiten im Kindesalter als “MCD” bezeichnet werden. Das war besonders in den 80iger Jahren der Fall. Seit den 90iger Jahren geht die Diagnose “MCD” jedoch zurück. Stattdessen setzt sich die Diagnose “ADHS” durch. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Dieter Schütz, PIXELIO) [Weiterlesen...]
Hyperfokussieren
“Hyperfokussieren” heißt, sich auf etwas besonders stark zu konzentrieren. Der Begriff wird vor allem bei Patienten mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) verwendet, denen es häufig schwer fällt, sich zu konzentrieren (“Hyper” [griechisch] = über, sehr; focus [lateinisch] = Blickpunkt). Einige Wissenschaftler behaupten, ADHS-Patienten könnten sich grundsätzlich nicht konzentrieren und der Hyperfokus sei eine gelegentliche Ausnahme. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Jürgen Acker, PIXELIO) [Weiterlesen...]
ADHS bei Erwachsenen
Erwachsene, die am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) leiden, müssen oft länger suchen, um für sich passende Informationen zu finden. Doch immer häufiger lassen sich Beiträge hierzu finden. Die Arbeitsgruppe “ADHS im Erwachsenenalter” des Zentralinstituts für seelische Gesundheit in Mannheim listet einige Veröffentlichungen hierzu auf. Auch an der Uniklinik Freiburg beschäftigt sich eine Forschungsgruppe unter Leitung von Dr. Alexandra Philipsen mit diesem Thema. Und das (vorwiegend verhaltenstherapeutisch orientierte) Zentrale ADHS-Netz liefert Informationen zur Diagnostik der ADHS beim Erwachsenen. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Johannes Schätzler, PIXELIO) [Weiterlesen...]
ADHS-Diagnosekriterien nach DSM-IV
Um ein Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) festzustellen, sollen sich Ärzte und Psychologen nach den offiziellen Leitlinien ärztlicher Gesellschaften an zwei Klassifikationssystemen orientieren: Zum einen gibt es die ADHS-Diagnosekriterien nach ICD-10, zum anderen die Kriterien nach dem DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders). (Text: Dunja Voos. Bild: © Birgit H., Pixelio) [Weiterlesen...]
ADHS-Diagnosekriterien nach ICD-10
Die Diagnose ADHS kann anhand der International Classification of Diseases (ICD-10) gestellt werden. Die ICD-10 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erarbeitet. Hiernach wird die ADHS als “Hyperkinetisches Syndrom (HKS)” bezeichnet. Eine weitere Diagnose-Möglichkeit ist die Diagnosestellung nach DSM-IV. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Freni, Pixelio) [Weiterlesen...]
Methylphenidat (Ritalin®)
Methylphenidat (MPH) ist ein Wirkstoff, der zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) eingesetzt wird. Es ist vor allem unter dem Namen Ritalin® (Firma Novartis) bekannt geworden. Aber auch die Medikamente namens Medikinet® (Firma Medice), Equasym® (UCB Pharma) und Concerta® (Janssen-Cilag) sind Methylphenidat-Präparate. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Ernst Rose, Pixelio) [Weiterlesen...]
Adressen von analytischen Kindertherapeuten
Wer einen analytischen Kinderpsychotherapeuten sucht, ist mit der Adressliste der Vereinigung Analytischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten e.V. (VAKJP) gut beraten. Die Adressen sind nach Postleitzahl geordnet. Mitglieder der Vereinigung sind Ärzte oder Psychologen mit einer psychoanalytischen Ausbildung für Kinder und Jugendliche. (Text: © Dunja Voos, Bild: Screenshot © VAKJP) [Weiterlesen...]



