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	<title>Kommentare für medizin-im-text</title>
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	<link>http://www.medizin-im-text.de/blog</link>
	<description>Das Blog rund um die Psychoanalyse und Psychosomatik</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Feb 2012 14:08:13 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Angst vor dem Zahnarzt (Zahnarztphobie) von Lutz</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/118/zahnarztphobie/comment-page-1/#comment-7284</link>
		<dc:creator>Lutz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 14:08:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ Rainer - Ich litt mit zunehmendem Alter an Zahnarzt-Angst und habe mich von meinem alten Zahnarzt getrennt, um mir einen f&#252;r mich passenden Zahnarzt zu suchen. Daher kann ich auch nur best&#228;tigen wie wichtig dieses Verh&#228;ltnis ist bzw. was ein geschulter Zahnarzt ausmachen kann</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Rainer &#8211; Ich litt mit zunehmendem Alter an Zahnarzt-Angst und habe mich von meinem alten Zahnarzt getrennt, um mir einen f&#252;r mich passenden Zahnarzt zu suchen. Daher kann ich auch nur best&#228;tigen wie wichtig dieses Verh&#228;ltnis ist bzw. was ein geschulter Zahnarzt ausmachen kann</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tinnitus und die Psyche von Roland Kopp-Wichmann</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2012/417/tinnitus-und-die-psyche/comment-page-1/#comment-7281</link>
		<dc:creator>Roland Kopp-Wichmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 05:10:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=417#comment-7281</guid>
		<description>Liebe Frau Dr. Voos,
kein Wunder, dass Psychologen, Psychotherapeuten und alle anderen Psychos in der &#214;ffentlichkeit mitunter einen schlechten Ruf haben, wenn ich diese einseitige und gro&#223;sprecherische Art von Herr Tillmann lese:
&quot;Schuld am Tinnitus ist die Globalisierung&quot;, &quot;So gesehen, ist das Ohrensausen ein hysterisches Konversionssymptom, das als k&#246;rperliche Funktionsst&#246;rung des Wahrnehmungssystems in symbolischer Weise einen unbewussten Konflikt ausdr&#252;ckt.&quot; &quot;Tinnitus kann vollst&#228;ndig geheilt werden, weil was kommt kann auch wieder gehen.&quot;  (Den letzten Satz k&#246;nnte man ja nun auch auf jede Krankheit anwenden.

Nichts gegen eine psychische Betrachtung von Stress, &#220;berlastung, die Vernachl&#228;ssigung von Grenzen bei der psychologischen Behandlung eines Tinnitus. Aber die guruhafte Gewissheit, mit der Herr Tillmann hier suggeriert, jeder Tinnitus sei heilbar, ist genauso fehl am Platz, wie der Ansatz der HNO-&#196;rzte, die gleich auf Durchblutungsbehandlung dr&#228;ngen. 

Ich bin 63 Jahre alt, tiefenpsychologischer Psychotherapeut seit dreissig Jahren und seit mehreren Jahren von Tinnitus betroffen. Ich habe alles ausprobiert: HNO-Ma&#223;nahmen, orthop&#228;idsche Interventionen, Osteopathie, Cranio, chinesische Medizin und f&#252;nf Jahre Psychoanalyse.

Mein Fazit: keiner wei&#223;, wie Tinnitus entsteht - und wieder weggeht. Zuf&#228;llig bin ich auf etwas gesto&#223;en, was die meiste Linderung und Beschwerdefreiheit brachte: Orthomol audio (soll keine Schleichwerbung sein) aber dadurch ging mein Tinnitus, den ich &#252;ber zehn Jahre habe, zu achtzig Prozent zur&#252;ck.

Mit kollegialen Gr&#252;&#223;en und Dank f&#252;r Ihren ausgezeichneten Blog, 
mit dem Sie psychoanalytisches Gedankengut einer breiten &#214;ffentlichkeit verstehbar machen. Etwas &#196;hnliches versuche ich ja auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Frau Dr. Voos,<br />
kein Wunder, dass Psychologen, Psychotherapeuten und alle anderen Psychos in der &#214;ffentlichkeit mitunter einen schlechten Ruf haben, wenn ich diese einseitige und gro&#223;sprecherische Art von Herr Tillmann lese:<br />
&#8220;Schuld am Tinnitus ist die Globalisierung&#8221;, &#8220;So gesehen, ist das Ohrensausen ein hysterisches Konversionssymptom, das als k&#246;rperliche Funktionsst&#246;rung des Wahrnehmungssystems in symbolischer Weise einen unbewussten Konflikt ausdr&#252;ckt.&#8221; &#8220;Tinnitus kann vollst&#228;ndig geheilt werden, weil was kommt kann auch wieder gehen.&#8221;  (Den letzten Satz k&#246;nnte man ja nun auch auf jede Krankheit anwenden.</p>
<p>Nichts gegen eine psychische Betrachtung von Stress, &#220;berlastung, die Vernachl&#228;ssigung von Grenzen bei der psychologischen Behandlung eines Tinnitus. Aber die guruhafte Gewissheit, mit der Herr Tillmann hier suggeriert, jeder Tinnitus sei heilbar, ist genauso fehl am Platz, wie der Ansatz der HNO-&#196;rzte, die gleich auf Durchblutungsbehandlung dr&#228;ngen. </p>
<p>Ich bin 63 Jahre alt, tiefenpsychologischer Psychotherapeut seit dreissig Jahren und seit mehreren Jahren von Tinnitus betroffen. Ich habe alles ausprobiert: HNO-Ma&#223;nahmen, orthop&#228;idsche Interventionen, Osteopathie, Cranio, chinesische Medizin und f&#252;nf Jahre Psychoanalyse.</p>
<p>Mein Fazit: keiner wei&#223;, wie Tinnitus entsteht &#8211; und wieder weggeht. Zuf&#228;llig bin ich auf etwas gesto&#223;en, was die meiste Linderung und Beschwerdefreiheit brachte: Orthomol audio (soll keine Schleichwerbung sein) aber dadurch ging mein Tinnitus, den ich &#252;ber zehn Jahre habe, zu achtzig Prozent zur&#252;ck.</p>
<p>Mit kollegialen Gr&#252;&#223;en und Dank f&#252;r Ihren ausgezeichneten Blog,<br />
mit dem Sie psychoanalytisches Gedankengut einer breiten &#214;ffentlichkeit verstehbar machen. Etwas &#196;hnliches versuche ich ja auch.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Flimmerskotom &#8211; wenn das Bild verschwimmt von Norma</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2008/449/flimmerskotom-wenn-das-bild-verschwimmt/comment-page-2/#comment-7278</link>
		<dc:creator>Norma</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 09:23:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=449#comment-7278</guid>
		<description>Hallo,
ich habe das Symptom gerade zum ersten mal. Es ist wirklich be&#228;ngstigend. Zun&#228;chst dachte ich, ich h&#228;tte irgendwie in die Sonne geguckt, aber dem war nicht so. Der flimmernde Bereich (etwa bananenf&#246;rmig und horizontal orientiert befand sich erst am linken Rand meines Sehfeldes. Ich habe abwechselnd je ein Auge geschlossen und konnte so ausschlie&#223;en, dass etwas mit einem meiner Augen nciht stimmt. Also muss es irgendwas mit meinem Gehirn zu tun haben. Da mir zudem etwas schlecht wurde (wahrscheinlich durch den komischen Seheindruck), dachte ich zun&#228;chst an einen Schlaganfall in der rechten Hemisph&#228;re des Gehirns oder eine kleine Blutung. Als sich das Flimmern dann &#252;ber mein komplettes linkes Sehfeld und auch ins rechte hinein ausbreitete, war ich sehr beunruhigt. Habe dann sofort im Internet nachgelesen und in vielen Foren Informationen gesammelt. 
Es gibt wohl keine Erkl&#228;rung f&#252;r das Auftreten deises sogenannten Flimmerskotoms, aber m&#246;gliche Ursachen sind wohl Stress, psychische Anspannung allgemein, Migr&#228;ne, hormonelle Schwankungen etc.
Ich denke / hoffe, dass es bei mir das letzte ist, da ich gerade meine Pille abgesetzt habe und mein K&#246;rper sich jetzt nach einigen Jahren mit ihr wieder umgew&#246;hnen muss.
Ich muss mich &#252;brigens f&#252;r eventuelle Schreibfehler entschuldigen, aber ich kann immer nur einen Buchstaben scharf sehen, und der liegt dann auch noch au&#223;erhalb der Stelle sch&#228;rfsten Sehens, ich k ann ihn also nie genau fixieren. Schrecklich...
Es hat jetzt vor etwa 20 Minuten angefangen und wird langsam besser. 
Hoffe, meine Schilderungen helfen auch anderen Ratlosen!
Alles Gute!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich habe das Symptom gerade zum ersten mal. Es ist wirklich be&#228;ngstigend. Zun&#228;chst dachte ich, ich h&#228;tte irgendwie in die Sonne geguckt, aber dem war nicht so. Der flimmernde Bereich (etwa bananenf&#246;rmig und horizontal orientiert befand sich erst am linken Rand meines Sehfeldes. Ich habe abwechselnd je ein Auge geschlossen und konnte so ausschlie&#223;en, dass etwas mit einem meiner Augen nciht stimmt. Also muss es irgendwas mit meinem Gehirn zu tun haben. Da mir zudem etwas schlecht wurde (wahrscheinlich durch den komischen Seheindruck), dachte ich zun&#228;chst an einen Schlaganfall in der rechten Hemisph&#228;re des Gehirns oder eine kleine Blutung. Als sich das Flimmern dann &#252;ber mein komplettes linkes Sehfeld und auch ins rechte hinein ausbreitete, war ich sehr beunruhigt. Habe dann sofort im Internet nachgelesen und in vielen Foren Informationen gesammelt.<br />
Es gibt wohl keine Erkl&#228;rung f&#252;r das Auftreten deises sogenannten Flimmerskotoms, aber m&#246;gliche Ursachen sind wohl Stress, psychische Anspannung allgemein, Migr&#228;ne, hormonelle Schwankungen etc.<br />
Ich denke / hoffe, dass es bei mir das letzte ist, da ich gerade meine Pille abgesetzt habe und mein K&#246;rper sich jetzt nach einigen Jahren mit ihr wieder umgew&#246;hnen muss.<br />
Ich muss mich &#252;brigens f&#252;r eventuelle Schreibfehler entschuldigen, aber ich kann immer nur einen Buchstaben scharf sehen, und der liegt dann auch noch au&#223;erhalb der Stelle sch&#228;rfsten Sehens, ich k ann ihn also nie genau fixieren. Schrecklich&#8230;<br />
Es hat jetzt vor etwa 20 Minuten angefangen und wird langsam besser.<br />
Hoffe, meine Schilderungen helfen auch anderen Ratlosen!<br />
Alles Gute!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Panikattacken in der Nacht von Micha</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10809/panikattacken-in-der-nacht/comment-page-1/#comment-7272</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 19:04:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=10809#comment-7272</guid>
		<description>Hall&#246;chen....

ich habe heute morgen auf dem Weg zur Arbeit auch wieder eine Panik-Ohrfeige bekommen.Ich gehe seit 2 Wochen endlich wieder arbeiten und alles war gut. Bei den Kollegen im Auto auf dem Weg ins Sauerland ist es dann passiert. Der Doc sagt ich habe mich so weit weg nicht wohlgef&#252;hlt. Ich &#252;berlege gerade die Arbeit wieder aufzugeben. Ich arbeite als Sicherungsposten an Gleisen... Meine Laune ist wieder ganz unten. Ich bin dann alleine mit dem Zug zur&#252;ckgefahren. Dann ging es etwas besser.
Ich weiss nicht wirklich was ich machen soll!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hall&#246;chen&#8230;.</p>
<p>ich habe heute morgen auf dem Weg zur Arbeit auch wieder eine Panik-Ohrfeige bekommen.Ich gehe seit 2 Wochen endlich wieder arbeiten und alles war gut. Bei den Kollegen im Auto auf dem Weg ins Sauerland ist es dann passiert. Der Doc sagt ich habe mich so weit weg nicht wohlgef&#252;hlt. Ich &#252;berlege gerade die Arbeit wieder aufzugeben. Ich arbeite als Sicherungsposten an Gleisen&#8230; Meine Laune ist wieder ganz unten. Ich bin dann alleine mit dem Zug zur&#252;ckgefahren. Dann ging es etwas besser.<br />
Ich weiss nicht wirklich was ich machen soll!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Panikattacken in der Nacht von Deborah</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10809/panikattacken-in-der-nacht/comment-page-1/#comment-7271</link>
		<dc:creator>Deborah</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 04:29:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=10809#comment-7271</guid>
		<description>Hallo zusammen. 

ich hatte vor einem halben Jahr einen Nervenzusammenbruch. Bin seit dem krank geschrieben.

Ich warte noch auf einen Therapieplatz, habe schwere Depressionen. An manchen Tagen merke ich allerdings nichts davon, an anderen geht es mir so unbeschreiblich schlecht.

Hatte in den letzten 2 1/2 Monaten mehrere Panickattacken neuerdings auch in der Nacht. ich tr&#228;ume das mein Kind etwas schlimmes zust&#246;&#223;t oder ich sterbe und mein Sohn ist ganz alleine auf der Welt. Au&#223;erdem mache ich mir immerzu schreckliche Vorw&#252;rfe.

Selbst Abends einen Rotwein trinken hilft nicht mehr.
Ich muss dazu sagen ich habe niemanden mehr( Freundeskreistechnisch) leben jetzt seit 2 Jahren mit meinem Lebensgef&#228;hrten zusammen sind also umgezogen in ein Neues Umfeld indem es uns auch viel besser geht. Aber Freunde oder bekannte habe ich hier keine.
Meine Tage bestehen seit 6 Monaten darin zuhause zu sitzen. Einige wenige soziale Kontakte via Telefon oder Internet.
Am Sylvesterabend hatte ich eine Panikattacke die war so schlimm, dass wir erst dachten ich hab einen Schlaganfall, konnte keinen Satz mehr reden.
Nun ja, jetzt ist dies schon die 3.Nacht in diesem Jahr in der ich heulend und schreiend wach werde. dann ruf ich den Hund zu mir aber auch das hilft nicht mehr.
Vor April brauch ich nicht mit einem Therapieplatz rechnen ich habe Angst meinen Verstand zu verlieren.

(Angst ist wie ein Virus, ist man einmal infiziert kehrt es laufend zur&#252;ck)

W&#252;nsche allen Mitleidenden alles Gute</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen. </p>
<p>ich hatte vor einem halben Jahr einen Nervenzusammenbruch. Bin seit dem krank geschrieben.</p>
<p>Ich warte noch auf einen Therapieplatz, habe schwere Depressionen. An manchen Tagen merke ich allerdings nichts davon, an anderen geht es mir so unbeschreiblich schlecht.</p>
<p>Hatte in den letzten 2 1/2 Monaten mehrere Panickattacken neuerdings auch in der Nacht. ich tr&#228;ume das mein Kind etwas schlimmes zust&#246;&#223;t oder ich sterbe und mein Sohn ist ganz alleine auf der Welt. Au&#223;erdem mache ich mir immerzu schreckliche Vorw&#252;rfe.</p>
<p>Selbst Abends einen Rotwein trinken hilft nicht mehr.<br />
Ich muss dazu sagen ich habe niemanden mehr( Freundeskreistechnisch) leben jetzt seit 2 Jahren mit meinem Lebensgef&#228;hrten zusammen sind also umgezogen in ein Neues Umfeld indem es uns auch viel besser geht. Aber Freunde oder bekannte habe ich hier keine.<br />
Meine Tage bestehen seit 6 Monaten darin zuhause zu sitzen. Einige wenige soziale Kontakte via Telefon oder Internet.<br />
Am Sylvesterabend hatte ich eine Panikattacke die war so schlimm, dass wir erst dachten ich hab einen Schlaganfall, konnte keinen Satz mehr reden.<br />
Nun ja, jetzt ist dies schon die 3.Nacht in diesem Jahr in der ich heulend und schreiend wach werde. dann ruf ich den Hund zu mir aber auch das hilft nicht mehr.<br />
Vor April brauch ich nicht mit einem Therapieplatz rechnen ich habe Angst meinen Verstand zu verlieren.</p>
<p>(Angst ist wie ein Virus, ist man einmal infiziert kehrt es laufend zur&#252;ck)</p>
<p>W&#252;nsche allen Mitleidenden alles Gute</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Panikattacken in der Nacht von Evelyn</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10809/panikattacken-in-der-nacht/comment-page-1/#comment-7264</link>
		<dc:creator>Evelyn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 00:19:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=10809#comment-7264</guid>
		<description>Hallo ihr lieben,
Hallo Dunja Voos, bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und finde den Bericht und eure Tipps ganz gut. Ich leide schon l&#228;nger an Angst- und Panikattacken etwa 5 Jahren, wollte es aber vorher nie war haben. Bin jetzt seid 3 Jahren in einer Behandlung auch in einer Kur wo ich sagen muss das Sie mir sehr gut getan hat. Irgendwann habe ich die Tabletten abgesetzt und die &#196;ngste und Paniken wurden danach schlimmer. Ich wohne zur Zeit nicht alleine oder Sorge daf&#252;r das ich Nacht nicht alleine bin da mein Partner B&#228;cker ist. Doch jetzt ist es so das die Person ab M&#228;rz Arbeiten geht und ich ein paar Stunden in diesen gro&#223;en Haus alleine sein m&#252;sste und mit graust es davor. Meine &#196;ngste sind das mir oder meinen Kinder was passiert und uns keiner helfen kann, wie kann man sowas ablegen oder los werden? Erst dachte ich das diese Depressionen mit den Tod meines Vaters zu tun haben also Verlust &#196;ngste aber vorhin habe ich ein Bericht auf Sat.1 gesehen und viele Symthomen die da Beschrieben werden passen auch auf mich bin jetzt total verwirrt ob ich dich die Postportale Depression habe. Ich habe eine frage kennt jemand jemanden oder ist sogar selbst er selbst der &#196;ngste und Paniken hatte der Gesund wurde. Ich will entlich normal leben und nicht immer denken hoffentlich bin ich nicht alleine. 
Liebe Gr&#252;sse
Evelyn</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr lieben,<br />
Hallo Dunja Voos, bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und finde den Bericht und eure Tipps ganz gut. Ich leide schon l&#228;nger an Angst- und Panikattacken etwa 5 Jahren, wollte es aber vorher nie war haben. Bin jetzt seid 3 Jahren in einer Behandlung auch in einer Kur wo ich sagen muss das Sie mir sehr gut getan hat. Irgendwann habe ich die Tabletten abgesetzt und die &#196;ngste und Paniken wurden danach schlimmer. Ich wohne zur Zeit nicht alleine oder Sorge daf&#252;r das ich Nacht nicht alleine bin da mein Partner B&#228;cker ist. Doch jetzt ist es so das die Person ab M&#228;rz Arbeiten geht und ich ein paar Stunden in diesen gro&#223;en Haus alleine sein m&#252;sste und mit graust es davor. Meine &#196;ngste sind das mir oder meinen Kinder was passiert und uns keiner helfen kann, wie kann man sowas ablegen oder los werden? Erst dachte ich das diese Depressionen mit den Tod meines Vaters zu tun haben also Verlust &#196;ngste aber vorhin habe ich ein Bericht auf Sat.1 gesehen und viele Symthomen die da Beschrieben werden passen auch auf mich bin jetzt total verwirrt ob ich dich die Postportale Depression habe. Ich habe eine frage kennt jemand jemanden oder ist sogar selbst er selbst der &#196;ngste und Paniken hatte der Gesund wurde. Ich will entlich normal leben und nicht immer denken hoffentlich bin ich nicht alleine.<br />
Liebe Gr&#252;sse<br />
Evelyn</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Buchtipp: &#8220;Wenn Kinder den Kontakt abbrechen&#8221; von Maxi Musterfrau (= Pseudonym)</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10424/buchtipp-wenn-kinder-den-kontakt-abbrechen/comment-page-1/#comment-7262</link>
		<dc:creator>Maxi Musterfrau (= Pseudonym)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:23:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=10424#comment-7262</guid>
		<description>Sehr geehrte Frau Dr. Voos,

in Ihrer Antwort an „gr&#252;nes Blatt“ am 16.01.2012 schreiben Sie: „Die Bandbreite der Leser hier ist riesig und unter ihnen sind doch “&#252;berraschend” (?) viele “Kinder”, die psychische/k&#246;rperliche Gewalt erlebt haben.“

Auch ich bin eine – wenn auch sporadische – Leserin Ihres Blogs. Jedoch habe ich das Thema Eltern-Kind-Kontakt sowie die dazugeh&#246;rigen Kommentare hier auf Ihrem Blog etwas regelm&#228;&#223;iger verfolgt, weil dieses Thema auch mit mir zu tun hat.

Ich habe ebenfalls in meiner Kindheit, meiner Jugend und meinem jungen Erwachsenenalter von meinen Eltern regelm&#228;&#223;ig psychische und physische Gewalt erfahren, f&#252;r die ich leider keine Beweise und keine Zeugen habe. Ebenfalls drohten meine Eltern mir in meiner Kindheit, meiner Jugend und sogar in meinem jungen Erwachsenenalter damit, es w&#252;rde mir etwas Schlimmes passieren, wenn ich anderen Menschen etwas davon erz&#228;hlte. Und somit verschloss ich &#252;ber mehrere Jahrzehnte aus Angst meinen Mund.
Dieser grobe Umriss mag sich vielleicht sachlich-n&#252;chtern lesen, jedoch m&#246;chte ich &#252;ber meine – schmerzlichen – elterlichen Gewalterfahrungen keine Details &#246;ffentlich im Internet schreiben. Nur so viel: Aufgrund der Gewalterfahrungen habe ich den Kontakt zu meinen Eltern, meinem Geschwister und der gesamten Verwandtschaft eingestellt. Dieser Schritt hat mich gro&#223;e &#220;berwindung und sehr viel Angstschwei&#223; gekostet. Zu meinem Geschwister (Lieblingskind und deshalb keinerlei Gewalterfahrungen) und der gesamten Verwandtschaft deswegen, weil all diese Menschen meine Eltern in den Schutz nehmen. Ja, ich stehe sprichw&#246;rtlich mit dem R&#252;cken an der Wand.
Den Grund f&#252;r das Einstellen des Kontaktes habe ich meinen Eltern per Einschreiben mit R&#252;ckschein mitgeteilt ... Die vorhergehenden mehrmaligen Gespr&#228;chsversuche kosteten mich ebenfalls sehr viel &#220;berwindung. Jedes Mal hatte ich einen dicken Klo&#223; im Hals.
Jedoch lie&#223;en meine Eltern meinen Grund nicht gelten. Zuerst leugneten sie alles (ich sei laut ihren Aussagen ja wohl verr&#252;ckt), anschlie&#223;end gaben sie die Gewalt zu, mit dem Kommentar, das h&#228;tte ‚man‘ aber fr&#252;her mit Kindern so gemacht, ich solle nicht so &#252;berempfindlich sein ... Abgrenzung und meinen Eltern Grenzen zu setzen war mir nicht gestattet. Mein gro&#223;er seelischer Schmerz interessierte meine Eltern nicht im Geringsten, stattdessen lachten sie mich aus. &#220;ber Dritte habe ich erfahren, meine Eltern w&#252;rden so schrecklich unter meinem grundlosen (man lese und staune!) Einstellen des Kontaktes leiden und meine Mutter w&#252;rde immerzu weinen.

Sie, Frau Dr. Voos, schreiben, unter den Lesern seien „&#252;berraschend“ (?)  viele „Kinder“, die psychische/k&#246;rperliche Gewalt erlebt haben. Ich pers&#246;nlich finde es ganz ehrlich gesagt, sehr traurig und sehr schlimm, dass anscheinend sehr viele Eltern (meine eingeschlossen) sich sowohl der psychischen als auch der physischen Gewalt bedient haben und unsere Eltern dann von uns erwachsenen T&#246;chtern und S&#246;hnen trotzdem (!) in selbstgerechter Manier fordern, gegen unseren Willen den Kontakt um jeden Preis aufrechtzuerhalten – ein Gro&#223;teil der Menschen unserer Gesellschaft fordert dies ebenfalls. Und als Skandal empfinde ich pers&#246;nlich, dass es fr&#252;her w&#228;hrend der Gewaltaus&#252;bung keine einschreitenden Zeugen und somit keine Hilfe f&#252;r uns damaligen Kinder gab, und dass unsere gewaltt&#228;tigen Eltern keine juristischen Konsequenzen sp&#252;ren brauchten.

Ganz stark betonen m&#246;chte ich (denn dies geht in unserer Gesellschaft immer wieder unter): Als Kinder waren wir T&#246;chter und S&#246;hne unseren gewaltt&#228;tigen Eltern und deren f&#252;rchterlichen Macht &#252;ber uns vollkommen hilflos und wehrlos ausgeliefert, denn die Gewalt spielte sich hinter verschlossenen T&#252;ren und Fenstern ab. Und ja, auch Verwandte, Bekannte oder Freunde der Eltern oder auch Nachbarn schauten ‚lieber‘ weg, wenn diese etwas davon mitbekommen hatten.

Mir pers&#246;nlich ist es egal, was meine Eltern selbst fr&#252;her als Kind erlebt haben. Ich habe f&#252;r ihre an mir ausge&#252;bte Gewalt keinerlei Verst&#228;ndnis – nein, auch dann nicht, wenn manche &#196;rzte, Psychologen, Therapeuten oder der Gro&#223;teil der Menschen in unserer Gesellschaft dies von mir erbarmungslos immer und immer wieder einfordern. ...

Inzwischen habe ich erfahren, dass ca. Ende Februar 2012 beim Klett-Cotta-Verlag ein Buch speziell &#252;ber uns heutige Erwachsene, die als Kind physische und psychische Gewalt erfahren haben, erscheint – geschrieben von der Journalistin Ingrid M&#252;ller-M&#252;nch. Es tr&#228;gt des Titel: &quot;Die gepr&#252;gelte Generation&quot;. 
Der nachstehende Link vom Klett-Cotta-Verlag enth&#228;lt eine Leseprobe: http://gepruegelte-generation.de/das-buch/leseprobe

Gr&#252;&#223;e
eine sich fragende und wachsam seiende Maxi Musterfrau (= Pseudonym)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Dr. Voos,</p>
<p>in Ihrer Antwort an „gr&#252;nes Blatt“ am 16.01.2012 schreiben Sie: „Die Bandbreite der Leser hier ist riesig und unter ihnen sind doch “&#252;berraschend” (?) viele “Kinder”, die psychische/k&#246;rperliche Gewalt erlebt haben.“</p>
<p>Auch ich bin eine – wenn auch sporadische – Leserin Ihres Blogs. Jedoch habe ich das Thema Eltern-Kind-Kontakt sowie die dazugeh&#246;rigen Kommentare hier auf Ihrem Blog etwas regelm&#228;&#223;iger verfolgt, weil dieses Thema auch mit mir zu tun hat.</p>
<p>Ich habe ebenfalls in meiner Kindheit, meiner Jugend und meinem jungen Erwachsenenalter von meinen Eltern regelm&#228;&#223;ig psychische und physische Gewalt erfahren, f&#252;r die ich leider keine Beweise und keine Zeugen habe. Ebenfalls drohten meine Eltern mir in meiner Kindheit, meiner Jugend und sogar in meinem jungen Erwachsenenalter damit, es w&#252;rde mir etwas Schlimmes passieren, wenn ich anderen Menschen etwas davon erz&#228;hlte. Und somit verschloss ich &#252;ber mehrere Jahrzehnte aus Angst meinen Mund.<br />
Dieser grobe Umriss mag sich vielleicht sachlich-n&#252;chtern lesen, jedoch m&#246;chte ich &#252;ber meine – schmerzlichen – elterlichen Gewalterfahrungen keine Details &#246;ffentlich im Internet schreiben. Nur so viel: Aufgrund der Gewalterfahrungen habe ich den Kontakt zu meinen Eltern, meinem Geschwister und der gesamten Verwandtschaft eingestellt. Dieser Schritt hat mich gro&#223;e &#220;berwindung und sehr viel Angstschwei&#223; gekostet. Zu meinem Geschwister (Lieblingskind und deshalb keinerlei Gewalterfahrungen) und der gesamten Verwandtschaft deswegen, weil all diese Menschen meine Eltern in den Schutz nehmen. Ja, ich stehe sprichw&#246;rtlich mit dem R&#252;cken an der Wand.<br />
Den Grund f&#252;r das Einstellen des Kontaktes habe ich meinen Eltern per Einschreiben mit R&#252;ckschein mitgeteilt &#8230; Die vorhergehenden mehrmaligen Gespr&#228;chsversuche kosteten mich ebenfalls sehr viel &#220;berwindung. Jedes Mal hatte ich einen dicken Klo&#223; im Hals.<br />
Jedoch lie&#223;en meine Eltern meinen Grund nicht gelten. Zuerst leugneten sie alles (ich sei laut ihren Aussagen ja wohl verr&#252;ckt), anschlie&#223;end gaben sie die Gewalt zu, mit dem Kommentar, das h&#228;tte ‚man‘ aber fr&#252;her mit Kindern so gemacht, ich solle nicht so &#252;berempfindlich sein &#8230; Abgrenzung und meinen Eltern Grenzen zu setzen war mir nicht gestattet. Mein gro&#223;er seelischer Schmerz interessierte meine Eltern nicht im Geringsten, stattdessen lachten sie mich aus. &#220;ber Dritte habe ich erfahren, meine Eltern w&#252;rden so schrecklich unter meinem grundlosen (man lese und staune!) Einstellen des Kontaktes leiden und meine Mutter w&#252;rde immerzu weinen.</p>
<p>Sie, Frau Dr. Voos, schreiben, unter den Lesern seien „&#252;berraschend“ (?)  viele „Kinder“, die psychische/k&#246;rperliche Gewalt erlebt haben. Ich pers&#246;nlich finde es ganz ehrlich gesagt, sehr traurig und sehr schlimm, dass anscheinend sehr viele Eltern (meine eingeschlossen) sich sowohl der psychischen als auch der physischen Gewalt bedient haben und unsere Eltern dann von uns erwachsenen T&#246;chtern und S&#246;hnen trotzdem (!) in selbstgerechter Manier fordern, gegen unseren Willen den Kontakt um jeden Preis aufrechtzuerhalten – ein Gro&#223;teil der Menschen unserer Gesellschaft fordert dies ebenfalls. Und als Skandal empfinde ich pers&#246;nlich, dass es fr&#252;her w&#228;hrend der Gewaltaus&#252;bung keine einschreitenden Zeugen und somit keine Hilfe f&#252;r uns damaligen Kinder gab, und dass unsere gewaltt&#228;tigen Eltern keine juristischen Konsequenzen sp&#252;ren brauchten.</p>
<p>Ganz stark betonen m&#246;chte ich (denn dies geht in unserer Gesellschaft immer wieder unter): Als Kinder waren wir T&#246;chter und S&#246;hne unseren gewaltt&#228;tigen Eltern und deren f&#252;rchterlichen Macht &#252;ber uns vollkommen hilflos und wehrlos ausgeliefert, denn die Gewalt spielte sich hinter verschlossenen T&#252;ren und Fenstern ab. Und ja, auch Verwandte, Bekannte oder Freunde der Eltern oder auch Nachbarn schauten ‚lieber‘ weg, wenn diese etwas davon mitbekommen hatten.</p>
<p>Mir pers&#246;nlich ist es egal, was meine Eltern selbst fr&#252;her als Kind erlebt haben. Ich habe f&#252;r ihre an mir ausge&#252;bte Gewalt keinerlei Verst&#228;ndnis – nein, auch dann nicht, wenn manche &#196;rzte, Psychologen, Therapeuten oder der Gro&#223;teil der Menschen in unserer Gesellschaft dies von mir erbarmungslos immer und immer wieder einfordern. &#8230;</p>
<p>Inzwischen habe ich erfahren, dass ca. Ende Februar 2012 beim Klett-Cotta-Verlag ein Buch speziell &#252;ber uns heutige Erwachsene, die als Kind physische und psychische Gewalt erfahren haben, erscheint – geschrieben von der Journalistin Ingrid M&#252;ller-M&#252;nch. Es tr&#228;gt des Titel: &#8220;Die gepr&#252;gelte Generation&#8221;.<br />
Der nachstehende Link vom Klett-Cotta-Verlag enth&#228;lt eine Leseprobe: <a href="http://gepruegelte-generation.de/das-buch/leseprobe" rel="nofollow">http://gepruegelte-generation.de/das-buch/leseprobe</a></p>
<p>Gr&#252;&#223;e<br />
eine sich fragende und wachsam seiende Maxi Musterfrau (= Pseudonym)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Deutsche Arbeitsgemeinschaft f&#252;r Jugend- und Eheberatung (DAJEB) von Andreas Wander</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2009/2466/beratungsadressen-bei-der-dajeb/comment-page-1/#comment-7259</link>
		<dc:creator>Andreas Wander</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 20:41:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=2466#comment-7259</guid>
		<description>Hi Alexandra, das stimmt nat&#252;rlich. Ich glaube allerdings trotzdem, dass eine Beratung eine gute Unterst&#252;tzung sein kann, wenn die Ehepartner beide dazu bereit sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Alexandra, das stimmt nat&#252;rlich. Ich glaube allerdings trotzdem, dass eine Beratung eine gute Unterst&#252;tzung sein kann, wenn die Ehepartner beide dazu bereit sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Wenn Kinder den Kontakt abbrechen&#8221; &#8211; Reaktionen von &#8220;Kindern&#8221; auf Angelika Kindts Buch von Kati</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2011/10889/reaktionen-von-kindern-auf-angelika-kindts-buch-wenn-kinder-den-kontakt-abbrechen/comment-page-1/#comment-7256</link>
		<dc:creator>Kati</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 08:36:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=10889#comment-7256</guid>
		<description>Ihr Lieben,

ich bin so dankbar f&#252;r diesen Blog: Er zeigt so wunderbar anschaulich, wie schwierig es ist, sich als Kind aus der narzisstischen Umklammerung der Eltern heraus zu winden. Es entlastet mich sehr, dass nicht nur ich allein mich damit schwer tue. Es ist eine st&#228;ndige Spirale, die mich immer wieder durch Wut und Schmerz f&#252;hrt - aber die Spirale hat etwas Gutes: Ich komme immer ein St&#252;ckchen weiter voran! Es ist also keine Endlos-Schleife, in der man auf der Stelle tritt!

Beides - Wut und Schmerz - sind dabei meiner Meinung nach wertvolle Ressourcen: Wut gibt mir die Kraft, weiter zu gehen und f&#252;r mich selbst zu k&#228;mpfen. Schmerz stellt sicher, dass ich nie wieder den Kontakt zu den eigenen Gef&#252;hlen und Bed&#252;rfnissen aus den Augen verlieren werde. Ich glaube mittlerweile (nach langen Jahren der Auseinandersetzung mit diesem Thema), dass ich gegen&#252;ber meinen Eltern einen sehr gro&#223;en Vorteil habe: Ich darf mich aus ihrer Umklammerung l&#246;sen, weil es mittlerweile gesellschaftlich &quot;erlaubt&quot; und m&#246;glich ist, und habe 1.000 M&#246;glichkeiten, mir daf&#252;r Hilfe zu holen. Meinen Eltern stand im Verh&#228;ltnis zu den eigenen Eltern beides nicht oder erst sehr viel sp&#228;ter auf ihrem Lebensweg zur Verf&#252;gung.

Liebe Frau Dr. Voos: Herzlichen Dank, dass Sie so professionell und mitf&#252;hlend zwischen den Seiten vermitteln. Dass Sie die psychischen Zwangsjacke, in der manche Eltern stecken und die den Eltern Mitgef&#252;hl und Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre Kinder unm&#246;glich macht, vergleichen mit einer k&#246;rperlichen Behinderung, mit der man sich als Kind abfinden muss, hat mir sehr geholfen!!! Herzlichen Dank f&#252;r dieses Bild!!! Es hat mir die Unab&#228;nderlichkeit der Situation vor Augen gef&#252;hrt.

Ich f&#252;r mich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es eine Form von Respekt gegen&#252;ber den eigenen Eltern ist, an deren Zwangsjacke nicht r&#252;tteln bzw. deren Behinderung nicht gegen deren Willen heilen zu wollen... Denn jeder muss sein eigenes Entwicklungstempo selbst bestimmen d&#252;rfen, und dieses Recht haben eben auch Eltern. Oder wollen wir Kinder etwa unseren Eltern Verhaltensregeln (Einsicht und Arbeit an sich selbst) auferlegen, als seien wir die Eltern und sie die &quot;dummen Kinder&quot;, denen man sagen muss, was sie zu tun haben? Irgendwie finde ich es auch widerspr&#252;chlich, als Kind einerseits von den Eltern zu verlangen, sie m&#246;gen ihre Kinder &quot;auf Augenh&#246;he&quot; und &quot;wie Erwachsene&quot; behandeln, andererseits aber wie ein Kind um Mitgef&#252;hl und Verst&#228;ndnis zu betteln. Was denn nun: Erwachsene Autonomie oder kindliche Abh&#228;ngigkeit?

Ich glaube, es ist schlichtweg nicht zielf&#252;hrend, sich an die Hoffnung zu klammern, dass sich die eigenen Eltern noch einmal &#228;ndern oder Einsicht zeigen werden. Damit mache ich mich nur selbst abh&#228;ngig, weil ich mein Wohlergehen an ein Ereignis kn&#252;pfe, dessen Eintreten ich nicht selbst beeinflussen kann. Was ich beeinflussen kann, ist:

- F&#252;r mich selbst sorgen, herausfinden, was ich f&#252;r mich selbst m&#246;chte und das zur Not gegen den Willen der Eltern durchsetzen.
- Grenzen ziehen dort, wo ich mich sch&#252;tzen m&#246;chte, und sei es durch (vor&#252;bergehenden) Kontaktabbruch.
- Mehr Mitgef&#252;hl f&#252;r mich selbst als f&#252;r meine Eltern.
- Selbst Verantwortung f&#252;r meine Wut und meinen Schmerz &#252;bernehmen und geeignete Bew&#228;ltigungsstrategien daf&#252;r zu finden, anstatt auf &quot;Erl&#246;sung&quot; von anderen und insbesondere von meinen Eltern warten.

Wer sich an Erwartungen gegen&#252;ber den eigenen Eltern festhalten m&#246;chte, kann das gern tun. Er/sie muss nur bereit sein, den Preis daf&#252;r zu zahlen: lebenslange Fremdsteuerung in Sachen Zufriedenheit und Gl&#252;ck, statt erwachsener Autonomie und Selbstbestimmung. Ich wei&#223;, dass das jetzt hart klingt. Ich fand es auch hart, als ich es das erste Mal vor vielen Jahren geh&#246;rt habe, und es hat einige Zeit gedauert, bis es endlich zu mir durchgedrungen ist. Aber diese Sichtweise hat mir letztlich geholfen, den vielleicht und hoffentlich letzten Schritt aus der Spirale herauszutreten. Das hat &#252;brigens ganz erstaunliche Auswirkungen auf meine Eltern gehabt: sie halten deutlich mehr Abstand und sind weniger &#252;bergriffig...

Ich rechne damit, dass ich vielleicht wieder in die Spirale zur&#252;ck fallen k&#246;nnte. Die Gefahr besteht. Ich habe mir f&#252;r diesen Fall vorgenommen, mit mir nachsichtig und mitf&#252;hlend zu sein und mich aufzuraffen, wieder aus der Spirale herauszutreten.

Seit meinem ersten Kommentar hier ist einige Zeit vergangen. Ich kann mir jetzt eingestehen, warum mich das Buch von Frau Kindt damals so aus der Fassung gebracht hat: Es war die Vorstellung, meine Eltern l&#228;sen dieses Buch und ergehen sich selbstzufrieden in Selbstmitleid. Das fand ich offenbar total ungerecht, weil doch eigentlich... Jetzt sehe ich das zum Gl&#252;ck mit Gelassenheit: Sollen meine Eltern doch das Buch lesen und in Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid zerflie&#223;en! Dieses Leben hat so seine T&#252;cken, und jeder muss den f&#252;r sich selbst stimmigen Weg finden, die eigenen Leiden zu lindern. Jeder ist seines eigenen Gl&#252;ckes Schmied! Und was meine Eltern f&#252;r richtig befinden, muss ja nicht hei&#223;en, dass auch ich das f&#252;r richtig halte! 

So gesehen bin ich Frau Kindt heute dankbar (was allerdings nichts an meiner tiefen Skepsis gegen&#252;ber ihrer Qualifikation als &quot;Beraterin&quot; &#228;ndert): Ihr Buch hat mich (ein weiteres Mal) dazu gezwungen, die Erwartungen gegen&#252;ber meinen Eltern loszulassen. Und im Nachhinein erkenne ich, was mich vom Loslassen abgehalten hat: Die nackte Angst, sie endg&#252;ltig zu verlieren. Durch diese Angst bin ich mittlerweile durchgegangen. In gewisser Weise habe ich sie auch verloren, weil ich ihnen gegen&#252;ber keine Erwartungen mehr habe. Aber dieses Loslassen und Verlieren hat offenbar auch meinen Eltern geholfen, mich etwas mehr loszulassen. Es wird zwischen uns nie auch nur den Hauch eines echten mitf&#252;hlenden Kontakts geben. Aber ich bin dankbar, dass jetzt &#252;berhaupt Kontakt zu f&#252;r mich im Gro&#223;en und Ganzen akzeptablen Bedingungen m&#246;glich ist. Und ich bin gewiss, dass ich f&#252;r den Fall, dass sich der Kontakt wieder in eine f&#252;r mich inakzeptable Richtung entwickeln sollte, jederzeit wieder ganz loslassen kann...

Ich wei&#223;, dass das Verhalten einiger Eltern schlechterdings inakzeptabel ist und sogar lebensgef&#228;hrlich sein kann. Den Betroffenen schicke ich mein Mitgef&#252;hl, weil ich eine Ahnung davon bekommen habe, wie furchtbar es ist, die eigenen Eltern und damit ein St&#252;ck weit auch immer die eigenen Wurzeln f&#252;r immer hinter sich zu lassen. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Mensch auch aus eigener Kraft neue Wurzeln bilden kann: Wenn man einen abgeschnittenen Zweig in Wasser stellt, wachsen ihm ja auch nach einiger Zeit eigene neue Wurzeln. Die moderne Hirnforschung hat zum Gl&#252;ck mittlerweile bewiesen, dass menschliche Gehirne in jedem Lebensalter noch neue Zellen und Verbindungen herstellen k&#246;nnen. Es liegt weitgehend in unserer Hand, wof&#252;r wir unsere Gehirne und unsere Kraft und Aufmerksamkeit nutzen wollen, also warum nicht f&#252;r &quot;neue Wurzeln&quot;???

Ich w&#252;nsche allen Betroffenen auf beiden Seiten alles, alles Liebe und hoffe f&#252;r unsere Gesellschaft, dass wir die Gr&#228;ben irgendwann einmal werden &#252;berwinden k&#246;nnen! Frau Dr. Voss, Sie werden einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben!

Herzliche Gr&#252;&#223;e, Eure Kati</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr Lieben,</p>
<p>ich bin so dankbar f&#252;r diesen Blog: Er zeigt so wunderbar anschaulich, wie schwierig es ist, sich als Kind aus der narzisstischen Umklammerung der Eltern heraus zu winden. Es entlastet mich sehr, dass nicht nur ich allein mich damit schwer tue. Es ist eine st&#228;ndige Spirale, die mich immer wieder durch Wut und Schmerz f&#252;hrt &#8211; aber die Spirale hat etwas Gutes: Ich komme immer ein St&#252;ckchen weiter voran! Es ist also keine Endlos-Schleife, in der man auf der Stelle tritt!</p>
<p>Beides &#8211; Wut und Schmerz &#8211; sind dabei meiner Meinung nach wertvolle Ressourcen: Wut gibt mir die Kraft, weiter zu gehen und f&#252;r mich selbst zu k&#228;mpfen. Schmerz stellt sicher, dass ich nie wieder den Kontakt zu den eigenen Gef&#252;hlen und Bed&#252;rfnissen aus den Augen verlieren werde. Ich glaube mittlerweile (nach langen Jahren der Auseinandersetzung mit diesem Thema), dass ich gegen&#252;ber meinen Eltern einen sehr gro&#223;en Vorteil habe: Ich darf mich aus ihrer Umklammerung l&#246;sen, weil es mittlerweile gesellschaftlich &#8220;erlaubt&#8221; und m&#246;glich ist, und habe 1.000 M&#246;glichkeiten, mir daf&#252;r Hilfe zu holen. Meinen Eltern stand im Verh&#228;ltnis zu den eigenen Eltern beides nicht oder erst sehr viel sp&#228;ter auf ihrem Lebensweg zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Liebe Frau Dr. Voos: Herzlichen Dank, dass Sie so professionell und mitf&#252;hlend zwischen den Seiten vermitteln. Dass Sie die psychischen Zwangsjacke, in der manche Eltern stecken und die den Eltern Mitgef&#252;hl und Verst&#228;ndnis f&#252;r ihre Kinder unm&#246;glich macht, vergleichen mit einer k&#246;rperlichen Behinderung, mit der man sich als Kind abfinden muss, hat mir sehr geholfen!!! Herzlichen Dank f&#252;r dieses Bild!!! Es hat mir die Unab&#228;nderlichkeit der Situation vor Augen gef&#252;hrt.</p>
<p>Ich f&#252;r mich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es eine Form von Respekt gegen&#252;ber den eigenen Eltern ist, an deren Zwangsjacke nicht r&#252;tteln bzw. deren Behinderung nicht gegen deren Willen heilen zu wollen&#8230; Denn jeder muss sein eigenes Entwicklungstempo selbst bestimmen d&#252;rfen, und dieses Recht haben eben auch Eltern. Oder wollen wir Kinder etwa unseren Eltern Verhaltensregeln (Einsicht und Arbeit an sich selbst) auferlegen, als seien wir die Eltern und sie die &#8220;dummen Kinder&#8221;, denen man sagen muss, was sie zu tun haben? Irgendwie finde ich es auch widerspr&#252;chlich, als Kind einerseits von den Eltern zu verlangen, sie m&#246;gen ihre Kinder &#8220;auf Augenh&#246;he&#8221; und &#8220;wie Erwachsene&#8221; behandeln, andererseits aber wie ein Kind um Mitgef&#252;hl und Verst&#228;ndnis zu betteln. Was denn nun: Erwachsene Autonomie oder kindliche Abh&#228;ngigkeit?</p>
<p>Ich glaube, es ist schlichtweg nicht zielf&#252;hrend, sich an die Hoffnung zu klammern, dass sich die eigenen Eltern noch einmal &#228;ndern oder Einsicht zeigen werden. Damit mache ich mich nur selbst abh&#228;ngig, weil ich mein Wohlergehen an ein Ereignis kn&#252;pfe, dessen Eintreten ich nicht selbst beeinflussen kann. Was ich beeinflussen kann, ist:</p>
<p>- F&#252;r mich selbst sorgen, herausfinden, was ich f&#252;r mich selbst m&#246;chte und das zur Not gegen den Willen der Eltern durchsetzen.<br />
- Grenzen ziehen dort, wo ich mich sch&#252;tzen m&#246;chte, und sei es durch (vor&#252;bergehenden) Kontaktabbruch.<br />
- Mehr Mitgef&#252;hl f&#252;r mich selbst als f&#252;r meine Eltern.<br />
- Selbst Verantwortung f&#252;r meine Wut und meinen Schmerz &#252;bernehmen und geeignete Bew&#228;ltigungsstrategien daf&#252;r zu finden, anstatt auf &#8220;Erl&#246;sung&#8221; von anderen und insbesondere von meinen Eltern warten.</p>
<p>Wer sich an Erwartungen gegen&#252;ber den eigenen Eltern festhalten m&#246;chte, kann das gern tun. Er/sie muss nur bereit sein, den Preis daf&#252;r zu zahlen: lebenslange Fremdsteuerung in Sachen Zufriedenheit und Gl&#252;ck, statt erwachsener Autonomie und Selbstbestimmung. Ich wei&#223;, dass das jetzt hart klingt. Ich fand es auch hart, als ich es das erste Mal vor vielen Jahren geh&#246;rt habe, und es hat einige Zeit gedauert, bis es endlich zu mir durchgedrungen ist. Aber diese Sichtweise hat mir letztlich geholfen, den vielleicht und hoffentlich letzten Schritt aus der Spirale herauszutreten. Das hat &#252;brigens ganz erstaunliche Auswirkungen auf meine Eltern gehabt: sie halten deutlich mehr Abstand und sind weniger &#252;bergriffig&#8230;</p>
<p>Ich rechne damit, dass ich vielleicht wieder in die Spirale zur&#252;ck fallen k&#246;nnte. Die Gefahr besteht. Ich habe mir f&#252;r diesen Fall vorgenommen, mit mir nachsichtig und mitf&#252;hlend zu sein und mich aufzuraffen, wieder aus der Spirale herauszutreten.</p>
<p>Seit meinem ersten Kommentar hier ist einige Zeit vergangen. Ich kann mir jetzt eingestehen, warum mich das Buch von Frau Kindt damals so aus der Fassung gebracht hat: Es war die Vorstellung, meine Eltern l&#228;sen dieses Buch und ergehen sich selbstzufrieden in Selbstmitleid. Das fand ich offenbar total ungerecht, weil doch eigentlich&#8230; Jetzt sehe ich das zum Gl&#252;ck mit Gelassenheit: Sollen meine Eltern doch das Buch lesen und in Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid zerflie&#223;en! Dieses Leben hat so seine T&#252;cken, und jeder muss den f&#252;r sich selbst stimmigen Weg finden, die eigenen Leiden zu lindern. Jeder ist seines eigenen Gl&#252;ckes Schmied! Und was meine Eltern f&#252;r richtig befinden, muss ja nicht hei&#223;en, dass auch ich das f&#252;r richtig halte! </p>
<p>So gesehen bin ich Frau Kindt heute dankbar (was allerdings nichts an meiner tiefen Skepsis gegen&#252;ber ihrer Qualifikation als &#8220;Beraterin&#8221; &#228;ndert): Ihr Buch hat mich (ein weiteres Mal) dazu gezwungen, die Erwartungen gegen&#252;ber meinen Eltern loszulassen. Und im Nachhinein erkenne ich, was mich vom Loslassen abgehalten hat: Die nackte Angst, sie endg&#252;ltig zu verlieren. Durch diese Angst bin ich mittlerweile durchgegangen. In gewisser Weise habe ich sie auch verloren, weil ich ihnen gegen&#252;ber keine Erwartungen mehr habe. Aber dieses Loslassen und Verlieren hat offenbar auch meinen Eltern geholfen, mich etwas mehr loszulassen. Es wird zwischen uns nie auch nur den Hauch eines echten mitf&#252;hlenden Kontakts geben. Aber ich bin dankbar, dass jetzt &#252;berhaupt Kontakt zu f&#252;r mich im Gro&#223;en und Ganzen akzeptablen Bedingungen m&#246;glich ist. Und ich bin gewiss, dass ich f&#252;r den Fall, dass sich der Kontakt wieder in eine f&#252;r mich inakzeptable Richtung entwickeln sollte, jederzeit wieder ganz loslassen kann&#8230;</p>
<p>Ich wei&#223;, dass das Verhalten einiger Eltern schlechterdings inakzeptabel ist und sogar lebensgef&#228;hrlich sein kann. Den Betroffenen schicke ich mein Mitgef&#252;hl, weil ich eine Ahnung davon bekommen habe, wie furchtbar es ist, die eigenen Eltern und damit ein St&#252;ck weit auch immer die eigenen Wurzeln f&#252;r immer hinter sich zu lassen. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Mensch auch aus eigener Kraft neue Wurzeln bilden kann: Wenn man einen abgeschnittenen Zweig in Wasser stellt, wachsen ihm ja auch nach einiger Zeit eigene neue Wurzeln. Die moderne Hirnforschung hat zum Gl&#252;ck mittlerweile bewiesen, dass menschliche Gehirne in jedem Lebensalter noch neue Zellen und Verbindungen herstellen k&#246;nnen. Es liegt weitgehend in unserer Hand, wof&#252;r wir unsere Gehirne und unsere Kraft und Aufmerksamkeit nutzen wollen, also warum nicht f&#252;r &#8220;neue Wurzeln&#8221;???</p>
<p>Ich w&#252;nsche allen Betroffenen auf beiden Seiten alles, alles Liebe und hoffe f&#252;r unsere Gesellschaft, dass wir die Gr&#228;ben irgendwann einmal werden &#252;berwinden k&#246;nnen! Frau Dr. Voss, Sie werden einen wichtigen Beitrag dazu geleistet haben!</p>
<p>Herzliche Gr&#252;&#223;e, Eure Kati</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kosten f&#252;r die Weiterbildung zum Psychoanalytiker von Kaan</title>
		<link>http://www.medizin-im-text.de/blog/2010/5806/kosten-fuer-die-weiterbildung-zum-psychoanalytiker/comment-page-1/#comment-7254</link>
		<dc:creator>Kaan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:38:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medizin-im-text.de/blog/?p=5806#comment-7254</guid>
		<description>Klingt abschreckend. Aber man muss ja auch z.B. die Erl&#246;se aus den Stunden, die man selber im Rahmen der Ausbildung macht, gegenrechnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klingt abschreckend. Aber man muss ja auch z.B. die Erl&#246;se aus den Stunden, die man selber im Rahmen der Ausbildung macht, gegenrechnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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