Ärztinnen und Ärzte stehen beruflich unter einem besonders hohen Druck: Tag-, Nacht- und Wochenenddienste mit hoher Verantwortung, starke Hierarchien in der Klinik und mitunter “schwierige Patienten” verlangen ihnen einiges ab. Eine gute “Work-Life-Balance”, zu der auch ausreichend “Me-Time” (also die Zeit für sich selbst) gehört, ist oft nur mit viel Mühe zu finden. Viele Ärzte und Ärztinnen fühlen sich erschöpft und ausgelaugt oder sie leiden unter Panikattacken und hypochondrischen Ängsten. Doch darüber zu reden, scheint vielen undenkbar, denn schließlich ist der Arztberuf ja der Beruf der “Starken”.
Wenn Sie Ärztin oder Arzt sind und sich gerade fragen, wie es weitergehen kann oder wo Ihre Symptome von Stress, Angst oder Depression einen guten Platz finden können, berate ich Sie gerne per E-Mail auf psychoanalytischer Grundlage. Die Beratung pro E-Mail kostet 47,60 €. Ich freue mich auf Ihre Anfrage voos@medizin-im-text.de. Weitere Infos finden Sie hier. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Stefan Heerdegen, Pixelio) [Read more...]

Seit 15 Jahren dabei: Redaktionskatze Raffi. Ich dachte, es ist heute mal an der Zeit, noch schnell meinen alten Kater vorzustellen. Damit ich endlich auch einmal “Cat-Content” vorweisen kann.
Es ist so unglaublich spannend, wenn der Autismus aus psychoanalytischer Sicht erklärt wird. Kürzlich las ich das Buch “
ADHS ist oft ein Kraftakt für Eltern, Kinder und Lehrer. Die gängigen verhaltenstherapeutischen Maßnahmen sind manchmal schon ausgeschöpft und doch ist das Problem nur schwer “in den Griff” zu bekommen. Viele Eltern fragen sich auch: “Soll ich meinem Kind wirklich Medikamente geben?” Und immer schwingen dabei mit: Schuldgefühle, Selbstanklagen und Besserwisserei der anderen. Das Leben mit ADHS ist ein Weg, auf dem immer wieder neue Fragen auftauchen. Ich berate erwachsene ADHS-Patienten, Eltern von Kindern mit ADHS sowie Lehrer per E-Mail. Meine Beratung beruht auf Sichtweisen der Psychoanalyse zu diesem Thema. Die E-Mailberatung ist kostenpflichtig – mehr Informationen finden Sie
Hohe Arbeitsbelastungen machen die Menschen psychisch krank. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPTK) veröffentlichte hierzu am 6. Juni 2012 die
Wer glaubt, Psychotherapie sei nur etwas für jüngere Leute, der irrt. Psychotherapie kann bis ins hohe Alter wirken und bringt älteren und alten Menschen ebenso Entlastung wie jüngeren. Wieviel Bewegung es auf dem Gebiet gibt, zeigen diese Websites und Beiträge: (Text: © Dunja Voos, Bild: © joujou,
“ADHS und Zukunftsträume”
“Der Turm, der wackelt, der Turm, der wackelt, die oberste Spitze fällt ab.” Kennen Sie dieses Kinderlied? Wie an der Spitze eines solchen Turmes muss sich ein Kind fühlen, dass eine hochambivalente Mutter hat. Ob es Mütter gibt, die “nur schlecht” sind, wage ich zu bezweifeln. Wohl alle Mütter haben auch gesunde, ruhige und liebevolle Seiten. Doch das Kind einer ambivalenten Mutter, die in extremem Ausmaß mal so, mal so ist, kann sich nicht orientieren. Das Kind wird davon ganz unruhig. Es kann nicht einfach “sein”. Es muss immer die Lage checken und sich fragen: “Wie ist mir die Mutter heute gesinnt? Bekomme ich plötzlich Prügel oder Strafen, obwohl ich nichts Schlimmes getan habe? Wird sie nett und zugewandt sein? Ist sie gut gelaunt? Kann sie ertragen, wenn es mir gut geht?” (Text: © Dunja Voos, Bild: © Gitti,
Meistens können wir uns unsere Gefühle und unser Verhalten selbst erklären. Wir können uns vorstellen, wie es ist, wenn wir ärgerlich sind, warum wir es sind und wie wir uns beruhigen können. Wir können aber auch in Grenzen ahnen, was im Kopf unseres Gegenübers vorgeht. Wir können uns vorstellen, was er sich wünscht, welche Gefühle und Überzeugungen er hat, ob er die Wahrheit sagt oder lügt – und verstehen auch das. Diese Fähigkeit, uns “mentale Zustände” in uns selbst und in anderen vorzustellen, heißt “Reflexionsfunktion”, oder auch “Mentalisierungsfunktion”. Wir erlangen diese Fähigkeit bereits im Kleinkindalter – allerdings nicht von selbst: Die enge Bindung zu Mutter und Vater (bzw. einer verlässlichen Bezugsperson) ist dabei unabdingbar.
“Reframing” bedeutet – wörtlich aus dem Englischen übersetzt – “Neu-Rahmung”. Damit ist in der Psychologie gemeint, dass eine Situation in einem neuen “Rahmen”, in einem neuen Licht gesehen werden kann. Der übliche “Rahmen” eines Menschen kann zum Beispiel sein, dass er immer nur das halb leere Glas sieht. Ein “Reframing” würde bedeuten, dass er mal überlegt, wie er denn ein halb volles Glas noch nutzen könnte. “Reframing” wird gelegentlich auch als “Umdeuten” bezeichnet. Der Begriff “Reframing” stammt aus der Systemischen Familientherapie. Er wird gerne im “Rahmen” von Coachings benutzt – außerdem in der “Hypnotherapie nach
Trotz und Liebe – wie passt das zusammen? Wenn so ein kleines trotziges Wesen vor einem steht, muss man gelegentlich ein wenig nach der Mutterliebe in sich suchen. Wie oft sieht man dieses Bild: Das kleine Kind in der Stadt steht auf der einen Seite und schreit, weil es möchte, dass die Mama zu ihm kommt und es auf den Arm nimmt. Die übermüdete Mutter steht ein paar Meter weiter weg und blickt verständnislos. Wie kann es sein, dass das Kind diese zwei Schrittchen nicht zu ihr laufen möchte? Wie kann es sein, dass es “so ein Theater” macht? Die Mutter bleibt stehen. Sie ist selbst wütend und hat die Sorge, ihr Kind könnte ihr irgendwann auf der Nase herumtanzen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Oliver Haja,
Es ist nun ein Jahr her, dass ich meine Bewerbungsgespräche bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) hatte. Vorgesehen sind Bewerbungsgespräche bei drei Lehranalytikern. Das Sekretariat schickt dem Bewerber eine Liste mit Adressen von Lehranalytikern zu. Aus dieser Liste sucht man sich drei heraus und nimmt Kontakt auf. Ich finde es empfehlenswert, sich bei den Analytikern zum Bewerbungsgespräch zu melden, die auch vielleicht für die eigene Lehranalyse infrage kämen. Die Lehranalyse ist das “Kernstück” der Ausbildung zum Psychoanalytiker. Da ist es einfach wichtig, dass es “passt”. So kann man im Bewerbungsgespräch schon einmal ein bisschen testen, wie es denn wäre, 4-mal pro Woche zu diesem Psychoanalytiker zu gehen. (Text: © Dunja Voos, Bild: © , 
“Sag mal – wie sprichst Du eigentlich mit mir?”, fragen wir vorwurfsvoll den anderen. Doch was ist mit uns selbst? Wie sprechen wir eigentlich mit uns? Vielen fällt es leicht, freundlich zu anderen zu sein. Wir sprechen anderen Mut zu, sagen ihnen: “Kopf hoch, das wird schon, Du machst das doch gut.” Doch wer einmal auf seine Selbstgespräche achtet, wird möglicherweise feststellen, dass diese nicht die nettesten sind. Da sagt man sich: “Mensch, jetzt reiß Dich aber mal zusammen”, oder “Das verzeih ich mir nie”, oder “Da war ich zu hochnäsig. Dass mir das aber auch immer wieder passiert – peinlich!” Wie wir mit uns selbst reden, hängt oft unweigerlich damit zusammen, wie unsere Eltern mit uns sprachen. Und was die Eltern uns sagten, kann man sehr einfach herausfinden: Man muss sich bloß selbst zuhören. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Petra Borg,
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