Chronische Schmerzen und die Psyche
Wer andauernd unter Schmerzen leidet, der wird leicht mürbe und depressiv. Manchmal wird die Ursache des Schmerzes nicht gefunden – oder der gefundene körperliche Schaden ist weitaus geringer als der Schmerz vermuten lassen könnte. Nicht selten ist chronischer Schmerz der körperliche Ausdruck eines ungelösten psychischen Schmerzes (Blumer und Heilbronn 1982: 385)*. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Birgit H., Pixelio)
“Lieber” Schmerzen als Depressionen
Schuldgefühle, unterdrückter Ärger oder unverarbeitete Trauer können bei der Schmerzentstehung eine große Rolle spielen. Die Emotionen werden oft nicht bewusst wahrgenommen – doch durch komplizierte Vorgänge wird das relative seelische Wohlbefinden mit körperlichem Schmerz bezahlt. Nicht selten berichten Patienten, dass ihnen körperliche Schmerzen immer noch lieber seien als eine quälende Depression. Doch in einer Psychotherapie ist es möglich, sowohl der Depression als auch dem körperlichen Schmerz zu begegnen und das Leiden zu lindern. Wer schon alles ausprobiert hat, kann möglicherweise durch eine psychoanalytische Therapie neue Hilfe erfahren.
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Adressen von Psychoanalytikern:
www.dpv-psa.de (Deutsche Psychoanalytische Vereinigung)
www.dgpt.de (Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse und Tiefenpsychologie)
Literaturtipps:





