Archiv für April, 2010

Lindauer Psychotherapiewochen 2010

Donnerstag, 29. April 2010

Morgen gehen die Lindauer Psychotherapiewochen 2010 zu Ende (18.-30.4.2010). In der ersten Woche ging es um das Thema “Identitäten”, in der zweiten um “Vergessen und Erinnern”. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Auszug Screenshot www.lptw.de) (weiterlesen…)

Sexueller Missbrauch in den Medien:
einseitige Nein-Sage-Beiträge

Dienstag, 27. April 2010

Überall wird emsig zum Sexuellen Missbrauch aufgeklärt. In der “Kinder-ZEIT” vom 22.4.2010 heißt es in dem Artikel “Nein zu Kindesmissbrauch!” beispielsweise: “Bei sexuellem Missbrauch geht es immer darum, dass Erwachsene etwas mit Kindern machen, was die Kinder nicht wollen.” (Die Autorin, Dr. Kerstin Stellermann, ist übrigens Kinder-Psychiaterin.) Wenn es doch so einfach wäre … (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot blog.zeit.de> (weiterlesen…)

DPV-Tagung: 12.-15. Mai 2010

Dienstag, 27. April 2010

Die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV) tagt vom 12.-15. Mai 2010 im Maritim Hotel Bonn. Thema: Die Figur des Dritten. Hier finden Sie das Programm (PDF). (Bild: Screenshot-Ausschnitt www.dpv-psa.de)

Hyperventilation

Donnerstag, 22. April 2010

“Hilfe, ich ersticke”, denkt sich so mancher, der gerade hyperventiliert. Die plötzliche Atemnot ist ziemlich erschreckend. Wenn Sie darunter leiden, haben Sie vielleicht schon häufiger den Arzt aufgesucht – doch die Untersuchungen blieben ohne Ergebnis. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Uschi Dreiucker, Pixelio) (weiterlesen…)

Attunement

Freitag, 09. April 2010

Attunement (tune [englisch] = Einklang, Harmonie) ist der Fachausdruck dafür, dass sich die Mutter gefühlsmäßig auf ihr Kind einstellen kann. Säuglinge können sich beispielsweise nur durch Laute, Bewegungen und Grimassen äußern. Die Mutter, die ein gutes Attunement zeigt, kann sich in den Säugling einfühlen und erspüren, was er mit seinen Äußerungen meint. Der Säugling wiederum antwortet mit Zufriedenheit – Mutter und Kind sind gut aufeinander abgestimmt. Der Begriff wurde von dem Psychoanalytiker Daniel Stern geprägt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © nature.picture, Pixelio) (weiterlesen…)

Palme-Elterntraining:
Hilfe für alleinerziehende Mütter

Donnerstag, 08. April 2010

Alleinerziehende Mütter werden oft allein gelassen. Psychosomatische Beschwerden, Infektionen, Stress, Ärger und Depressionen sind häufige Begleiter – gerade, wenn die Kinder noch klein sind. Doch ein Projekt bietet Hilfe: Palme – Präventives Elterntraining für alleinerziehende Mütter, geleitet von Erziehern und Erzieherinnen wurde an der Uni Düsseldorf vom Psychoanalytiker Professor Matthias Franz und seinem Team entwickelt. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rainer Sturm, Pixelio) (weiterlesen…)

Tipps gegen Panikattacken

Mittwoch, 07. April 2010

Panikattacken sind so ziemlich das Unangenehmste, das man erleben kann. Die Bedrohung kommt zum großen Teil von innen, so dass es zunächst einmal kein Weglaufen gibt. Besonders schlimm sind Panikattacken in der Nacht, in Kaufhäusern, Straßenbahnen oder während eines Vortrags – also immer dann, wenn auch noch sozialer Druck hinzu kommt. Nachts kann man nicht einfach die beste Freundin aus dem Schlaf klingeln und aus einem Vortrag kann man nicht einfach weglaufen, ohne sich zu blamieren. Was also tun? (Text: © Dunja Voos, Bild: © Björn Flintz, Pixelio) (weiterlesen…)

Buchtipp: Frühe Kindheit als Schicksal?

Montag, 05. April 2010

Marianne Leuzinger-Bohleber, Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt, hat ein beeindruckendes Buch über die psychische Entwicklung des Kindes geschrieben. Das Buch “Frühe Kindheit als Schicksal” macht deutlich, wie komplex die kindliche Entwicklung verläuft und wie unsagbar wichtig die enge Beziehung zu den Eltern und anderen Bezugspersonen ist. Leuzinger-Bohleber beschreibt, wie Kinder Gefühle lernen und woran die Entwicklung vieler Kinder scheitert. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot Kohlhammer-Verlag) (weiterlesen…)

Krippenausbau in Deutschland –
Psychoanalytiker nehmen Stellung

Sonntag, 04. April 2010

Kinder sind in den ersten drei Lebensjahren ganz besonders auf enge Beziehungen zu Erwachsenen angewiesen. Nur die engen Bezugspersonen können die Sicherheit vermitteln, die das Kind braucht, um sich seelisch gesund zu entwickeln. Wie ungünstig sich Trennungserfahrungen – auch durch die Krippe – auf die seelische Entwicklung auswirken können, kommt in den öffentlichen Diskussionen oft zu kurz. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Dieter Schütz, Pixelio) (weiterlesen…)

Psychosexuelle Entwicklung

Sonntag, 04. April 2010

Mit der “Psychosexuellen Entwicklung” sind die Phasen gemeint, die ein Baby und Kleinkind in der Entwicklung durchläuft: Die orale, anale und ödipale Phase. Zunächst ist der Mund die Körperregion, die wichtig ist und Lust erweckt. Zwischen 2 und 3 Jahren spielen die Themen Verdauung und Ausscheidung eine wichtige Rolle (anale Phase). Zum Schluss “entdeckt” das Kind sein Geschlecht – mit 4 bis 6 Jahren ist es in der ödipalen Phase. Danach kommt das Kind bis zur Pubertät relativ zur Ruhe (Latenzzeit).

Die orale Phase

Samstag, 03. April 2010

Im ersten Lebensjahr stehen Saugen, Nuckeln und das Verlangen, alles in den Mund zu nehmen, an oberster Stelle. Das Baby erkundet seine Welt mit dem Mund – es ist in der “oralen Phase” (os [lateinisch] = Mund). Geprägt wurde der Begriff von Sigmund Freud. Zunächst überwiegt das passive “Bekommen”. Mit dem Einsatz der Hände und mit den Zähnchen kommt das aktive “Sich-Nehmen” hinzu. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Rike, Pixelio) (weiterlesen…)

Wochenbettdepression-Hotline

Donnerstag, 01. April 2010

Es ist Nacht und Sie sind verzweifelt mit Ihrem Baby zu Hause? Die Hotline 01577 47 42 654 ist 24 Stunden erreichbar. Das Wochenbettdepressions-Team der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main unterstützt Sie am Telefon. Wenn die Nummer besetzt ist oder nicht sofort jemand ans Telefon geht, werden Sie zurückgerufen. Mehr Infos finden Sie auf www.wochenbettdepression_hotline.de. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Screenshot www.wochenbettdepression-hotline.de) (weiterlesen…)