Lindauer Psychotherapiewochen 2010
Donnerstag, 29. April 2010
Morgen gehen die Lindauer Psychotherapiewochen 2010 zu Ende (18.-30.4.2010). In der ersten Woche ging es um das Thema “Identitäten”, in der zweiten um “Vergessen und Erinnern”. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Auszug Screenshot www.lptw.de) (weiterlesen…)


“Hilfe, ich ersticke”, denkt sich so mancher, der gerade hyperventiliert. Die plötzliche Atemnot ist ziemlich erschreckend. Wenn Sie darunter leiden, haben Sie vielleicht schon häufiger den Arzt aufgesucht – doch die Untersuchungen blieben ohne Ergebnis. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Uschi Dreiucker,
Attunement (tune [englisch] = Einklang, Harmonie) ist der Fachausdruck dafür, dass sich die Mutter gefühlsmäßig auf ihr Kind einstellen kann. Säuglinge können sich beispielsweise nur durch Laute, Bewegungen und Grimassen äußern. Die Mutter, die ein gutes Attunement zeigt, kann sich in den Säugling einfühlen und erspüren, was er mit seinen Äußerungen meint. Der Säugling wiederum antwortet mit Zufriedenheit – Mutter und Kind sind gut aufeinander abgestimmt. Der Begriff wurde von dem Psychoanalytiker
Alleinerziehende Mütter werden oft allein gelassen. Psychosomatische Beschwerden, Infektionen, Stress, Ärger und Depressionen sind häufige Begleiter – gerade, wenn die Kinder noch klein sind. Doch ein Projekt bietet Hilfe:
Panikattacken sind so ziemlich das Unangenehmste, das man erleben kann. Die Bedrohung kommt zum großen Teil von innen, so dass es zunächst einmal kein Weglaufen gibt. Besonders schlimm sind Panikattacken in der Nacht, in Kaufhäusern, Straßenbahnen oder während eines Vortrags – also immer dann, wenn auch noch sozialer Druck hinzu kommt. Nachts kann man nicht einfach die beste Freundin aus dem Schlaf klingeln und aus einem Vortrag kann man nicht einfach weglaufen, ohne sich zu blamieren. Was also tun? (Text: © Dunja Voos, Bild: © Björn Flintz, 
Kinder sind in den ersten drei Lebensjahren ganz besonders auf enge Beziehungen zu Erwachsenen angewiesen. Nur die engen Bezugspersonen können die Sicherheit vermitteln, die das Kind braucht, um sich seelisch gesund zu entwickeln. Wie ungünstig sich Trennungserfahrungen – auch durch die Krippe – auf die seelische Entwicklung auswirken können, kommt in den öffentlichen Diskussionen oft zu kurz. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Dieter Schütz,
Im ersten Lebensjahr stehen Saugen, Nuckeln und das Verlangen, alles in den Mund zu nehmen, an oberster Stelle. Das Baby erkundet seine Welt mit dem Mund – es ist in der “oralen Phase” (os [lateinisch] = Mund). Geprägt wurde der Begriff von 





