Archiv für Juni, 2009

IPU: Private Hochschule für Psychoanalyse

Montag, 29. Juni 2009

Im Oktober 2009 geht es los: An der privaten “International Psychoanalytic University” (IPU) in Berlin kann das Studium zum Master of Arts (MA) in Klinischer Psychologie/Psychoanalyse aufgenommen werden. In vier Semestern lässt sich dieser Abschluss erreichen – für Berufstätige bietet sich auch ein Teilzeitstudium an. Ein Semester kostet allerdings 4.000 Euro, so dass für das gesamte Studium 16.000 Euro aufgewendet werden müssen. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Birgit Winter, PIXELIO) (weiterlesen…)

Evidenzbasiert trösten

Donnerstag, 25. Juni 2009

“Evidenzbasiert” bedeutet in der Medizin, dass eine Therapie erwiesenermaßen wirksam ist. Immer häufiger ist auch in der Psychotherapie die Rede von “evidenzbasierten Methoden”. Da sollen bestimmte Therapieformen auf Angstpatienten zugeschnitten werden. Auch Borderline-Patienten sollen eine für sie “evidenzbasierte Therapie” erhalten – ebenso wie Patienten mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS). (Text: © Dunja Voos. Bild: © Yvonne Auer, PIXELIO) (weiterlesen…)

Hörtipp: Schweinegrippe (WDR5)

Mittwoch, 24. Juni 2009

“Schweinegrippe – hysterischer Umgang oder verantwortungsvolle Vorsorge?” – so lautet der Titel eines WDR5-Beitrags vom 23.6.2009 zur Schweinegrippe. Der Gesundheitsexperte Dr. Bernard Braun (Uni Bremen) unterhielt sich in der “Redezeit” von “Neugier genügt” mit Moderator Jürgen Wiebecke über die Erkrankung. Wer wissen will, wie Fachleute die Krankheit bewerten, wie wirksam oder nicht wirksam Medikamente und Vorsorgemaßnahmen sind, der wird hier klüger. Die Sendung war als Podcast auf der Website von WDR5 noch einmal zu hören (jetzt anscheinend nicht mehr verfügbar, 20.7.2009): http://www.wdr5.de/nachhoeren/redezeit.html. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Sabine Blunck, PIXELIO) (weiterlesen…)

Buchtipp: Kleine Kinder richtig verstehen

Mittwoch, 10. Juni 2009

Seit August 2009 ist es erhältlich: Mein Buch “Kleine Kinder richtig verstehen”. Dieses Buch soll werdenden und jungen Eltern Mut machen. Was sie für “Manipulation”, “Theater” oder “Tyrannei” halten, ist aus Sicht des Kindes oft ein Audruck innerer Not. Manchmal fehlt es den Eltern, aber auch den Erziehern, Lehrern und Ärzten an Wissen. Oft ist das Genervtsein aber auch die Folge eigener Erfahrungen: Viele Erwachsene stießen als Kinder selbst auf Unverständnis. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Humboldt-Verlag) (weiterlesen…)

Dopamin

Dienstag, 09. Juni 2009

Dopamin (DA) ist ein “Botenstoff im Nervensystem” (Neurotransmitter) (Strukturformel auf Wikipedia.de). Dopamin ermöglicht es, dass die Erregung von einer Nervenzelle auf die nächste weitergeleitet wird. Die Übergangsstelle von einer auf die nächste Nervenzelle heißt “Synapse”. Zwischen den beiden Nervenendigungen gibt es einen Spalt. Er wird als “synaptischer Spalt” bezeichnet. Dopamin wird von der ersten Nervenzelle in diesen Spalt ausgeschüttet. Es dockt dann an die nachfolgende Nervenzelle an. Die Andockstelle wird als “Rezeptor” bezeichnet. Sobald das Dopamin an der nächsten Nervenzelle angedockt ist, wird diese Nervenzelle erregt. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Rolf van Melis, PIXELIO) (weiterlesen…)

MCD – minimale zerebrale Dysfunktion

Sonntag, 07. Juni 2009

Die “minimale zerebrale Dysfunktion” (MCD) ist ein Sammelbegriff für eine geringfügige Funktionsstörung des kindlichen Gehirns. Hierzu zählen beispielsweise Teilleistungsschwächen und Störungen der Feinmotorik. Der Begriff ist jedoch problematisch, da alle möglichen (Verhaltens-)auffälligkeiten im Kindesalter als “MCD” bezeichnet werden. Das war besonders in den 80iger Jahren der Fall. Seit den 90iger Jahren geht die Diagnose “MCD” jedoch zurück. Stattdessen setzt sich die Diagnose “ADHS” durch. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Dieter Schütz, PIXELIO) (weiterlesen…)

Hyperfokussieren

Samstag, 06. Juni 2009

“Hyperfokussieren” heißt, sich auf etwas besonders stark zu konzentrieren. Der Begriff wird vor allem bei Patienten mit einem Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS) verwendet, denen es häufig schwer fällt, sich zu konzentrieren (“Hyper” [griechisch] = über, sehr; focus [lateinisch] = Blickpunkt). Einige Wissenschaftler behaupten, ADHS-Patienten könnten sich grundsätzlich nicht konzentrieren und der Hyperfokus sei eine gelegentliche Ausnahme. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Jürgen Acker, PIXELIO) (weiterlesen…)