Archiv für Mai, 2009

ADHS bei Erwachsenen

Dienstag, 26. Mai 2009

Erwachsene, die am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) leiden, müssen oft länger suchen, um für sich passende Informationen zu finden. Doch mehr und mehr ist über die ADHS im Erwachsenenalter zu lesen. Am Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim gibt es z. B. eine Arbeitsgruppe “ADHS im Erwachsenenalter” und listet einige Veröffentlichungen hierzu auf. Auch an der Uniklinik Freiburg beschäftigt sich eine Forschungsgruppe unter Leitung von Dr. Alexandra Philipsen mit diesem Thema. Und im Zentralen ADHS-Netz gibt es ein Kapitel zur Diagnostik der ADHS beim Erwachsenen. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Johannes Schätzler, PIXELIO) (weiterlesen…)

ADHS-Diagnosekriterien nach DSM-IV

Dienstag, 26. Mai 2009

Um eine ADHS festzustellen, sollen sich Ärzte und Psychologen nach den offiziellen Leitlinien ärztlicher Gesellschaften* an zwei Klassifikationssystemen orientieren: Zum einen gibt es die ADHS-Diagnosekriterien nach ICD-10, zum anderen die Kriterien nach dem DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Diseases). (Text: Dunja Voos. Bild: © Birgit H., PIXELIO) (weiterlesen…)

Vigilanz

Dienstag, 26. Mai 2009

“Vigilanz” bedeutet “Wachheit”. Das Wort leitet sich vom Lateinischen “vigilantia” = “Wachsamkeit” ab. Ist die Vigilanz erhöht, ist ein Mensch besonders “wach”, oft ängstlich-wachsam. Ist die Vigilanz eingeschränkt, ist der Mensch eher schläfrig.

ADHS-Diagnosekriterien nach ICD-10

Sonntag, 24. Mai 2009

Die Diagnose “ADHS” kann anhand der International Classification of Diseases (ICD-10) gestellt werden. Die ICD-10 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erarbeitet. Hiernach wird die ADHS als “Hyperkinetisches Syndrom (HKS)” bezeichnet. (Eine weitere Möglichkeit ist die Diagnosestellung nach DSM-IV). (Text: © Dunja Voos. Bild: © Freni, PIXELIO) (weiterlesen…)

Methylphenidat (Ritalin®)

Sonntag, 24. Mai 2009

Methylphenidat (MPH) ist ein Wirkstoff, der zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) eingesetzt wird. Es ist vor allem unter dem Namen Ritalin® (Firma Novartis) bekannt geworden. Aber auch die Medikamente namens Medikinet® (Firma Medice), Equasym® (UCB Pharma) und Concerta® (Janssen-Cilag) sind Methylphenidat-Präparate. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Ernst Rose, PIXELIO) (weiterlesen…)

Kognition

Freitag, 22. Mai 2009

“Kognition” ist eine ungenaue Sammelbezeichnung für höhere Hirnleistungen. Dazu gehören Denken, Lernen, Erinnern, Planen, Erkennen, aber auch Wahrnehmen. Das Wort leitet sich ab vom Lateinischen “cognitio” = “Erkenntnis” (cognoscere = kennenlernen, wahrnehmen, erkennen).

Schlafmangel kann zur Erkältung führen

Montag, 11. Mai 2009

Menschen, die schlecht oder wenig schlafen, sind anfälliger für Erkältungen als gute Schläfer. Der Psychologe Sheldon Cohen führte eine Studie mit 153 gesunden Männern und Frauen im Alter von 21-55 Jahren durch. Es zeigte sich, dass diejenigen, die maximal 7 Stunden schliefen, leichter eine Erkältung bekamen als diejenigen, die 8 oder mehr Stunden schliefen. Auch die Schlafqualität spielt eine Rolle: Je erholsamer der Schlaf war, desto seltener traten Erkältungen auf. (Text: © Dunja Voos, Bild: © Heike Karsten, Pixelio) (weiterlesen…)

Abgrenzung

Mittwoch, 06. Mai 2009

“Frauen können sich schlecht abgrenzen”, heißt es oft. Doch was ist damit gemeint? “Abgrenzung” bedeutet, den richtigen Abstand zum nächsten herzustellen. Ein Abstand, in dem sich beide wohlfühlen. “Abgrenzung” heißt, dass man weiß, was man will und das auch äußern und verhandeln kann. Es bedeutet, dass man dem anderen zeigt, wenn er zu nahe kommt. Es kann “Nein-Sagen” heißen, aber auch “Ja-Sagen” – wenn man sich sicher ist, was man will. Nur: Es gibt viele Gründe, warum wir uns oft nicht abgrenzen können. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Hermes, PIXELIO) (weiterlesen…)

Unbefriedigende Beziehungen machen dick

Samstag, 02. Mai 2009

Es gibt Beziehungen, in denen einer immer gibt und der andere immer nimmt. Der eine füttert und füttert und erwartet eine Antwort – zumindest Dank. Doch es kommt nichts. Manchmal animiert das, noch mehr zu geben. Immer in der Erwartung: “Wenn ich genug gegeben habe, werde ich etwas zurückbekommen.” Solche Art von Beziehungen erwecken fast ein Suchtgefühl. Der “Geber” fühlt sich immer leerer und wird immer wütender. Als Reaktion darauf kennt er manchmal nur noch eines: Sich selbst belohnen. Mit Schokolade und anderen Süßigkeiten. Wer in solchen Beziehungen lebt und versucht, eine Diät zu machen, der braucht dafür wahrscheinlich besonders viel Kraft. (Text: © Dunja Voos. Bild: © Günter Havlena, PIXELIO) (weiterlesen…)

Raten und Personenjahre

Samstag, 02. Mai 2009

Mit der “Rate” wird in der Epidemiologie beschrieben, wie schnell eine Erkrankung auftritt. Es interessiert also, wie viele Krankheitsfälle pro Zeiteinheit entstehen. Um die durchschnittliche Erkrankungsrate zu ermitteln, wird oft der Begriff “Personenjahre” verwendet. Wenn ein Gebiet z. B. 5 Millionen Einwohner hat und etwa 20.000 Menschen an einem bestimmten Krebs pro Jahr erkranken, dann liegt die Neuerkrankungsrate bei 20.000/5 Millionen Personenjahre – oder umgerechnet: Die Inzidenz (Neuerkrankungsrate) liegt bei 400/100.000 Personenjahren. (weiterlesen…)