Lesetipp: Zeitschrift “undKinder”
Donnerstag, 26. Juni 2008Natürlich brauchen unsere Kinder Halt. Und einen Rahmen sollten wir ihnen auch geben. Aber wir müssen längst nicht immer alles “im Griff” haben oder im Namen der Konsequenz altersunangemessen handeln. Die Zeitschrift “undKinder” des Züricher Marie Meierhofer Instituts für das Kind behandelt das Thema Erziehung in seiner Ausgabe “Kleine Kinder strafen?”. Hier bekommen Eltern neue Denkanstöße. Erziehungsprogramme werden kritisch hinterfragt und die Autoren erklären, was Eltern von ihren Kleinkindern eigentlich erwarten dürfen. Bestellt werden kann die Zeitschrift auf der Webseite des Instituts unter www.mmizuerich.ch.

Es gibt Menschen, in deren Gegenwart man sich immer wie ein kleines Kind vorkommt. Und solche, bei denen man meint, sie wären nie erwachsen geworden. Dieses Spiel mit den Erwachsenen- und Kind-Ebenen lässt sich überall beobachten. Der amerikanische Psychiater
“Psychoanalysen dauern viel zu lange”, heißt es oft. Es folgt die Aussage, dass Verhaltenstherapien kürzer seien und trotzdem effektiv. Doch so einfach ist das nicht. Bereits 1995 hat die
Die Effektstärke ist ein Maß, mit dem der Erfolg einer Therapie beurteilt werden kann. In Studien zur Psychotherapie misst man damit, in welchem Ausmaß sich therapierte Patienten besser fühlen als solche, die keine Therapie erhalten haben, weil sie beispielsweise noch auf der Warteliste standen (Kontrollgruppe). Effektstärken werden unterschiedlich bewertet und sind sehr umstritten. 




